Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
Aktuelles vom Verein (Stand: 9. Juli 2021)

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nach oben09.07.2021: Wagenanschieber gesucht!

FHWE . Was sich hinter dieser Aufforderung verbirgt, finden sie: .
hier.
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nach oben19.05.2021: Instandsetzung des FHWE-Schienenfahrzeugparks

Wagentransport Gbs + Oppeln von Koenigshain-Hochstein nach Hammerbruecke . Nun ist der Frühling auch in Westsachsen angekommen; wobei, man mag es kaum glauben, letzte Schneereste in schattigen Waldungen bis vor wenigen Tagen noch zu sichten waren. Mit dem Einzug des wärmeren Wetters stiegen die Aktivitäten beim FHWE sozusagen parallel mit der Temperaturkurve merklich an. Langeweile oder Monotonie sind dabei beides Fremdwörter, welche dem so vielfältigen Aufgabengebiet, wie es zwischen Schönheide und Muldenberg anzutreffen ist, keine Bedeutung zukommen kann.

Vornehmlich konzentrieren sich die Arbeiten vorerst primär auf die Instandsetzung des Schienenfahrzeugparks. Die Kö 4017, welche seit dem Sommer 2020 (mit coronabedingten zeitlichen Unterbrechungen) eine zustandsbezogene Aufarbeitung erhält, geht langsam aber sicher ihrer Fertigstellung entgegen. Ein SKL 24, welcher im Originalzustand einer Revision (Hauptuntersuchung) unterzogen wird, ist ebenfalls in Arbeit. In nächster Zeit sollen dann weitere Fahrzeuge aufgearbeitet bzw. Begonnenes an ihnen zum Abschluss gebracht werden, worüber selbstverständlich berichtet wird.

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nach oben13.04.2021: Winterbeginn im oberen Vogtland und Westerzgebirge

Wagentransport Gbs + Oppeln von Koenigshain-Hochstein nach Hammerbruecke . Wie romantisch verschneite Landschaften auf den Betrachter wirken, kann man seit Montag wieder im oberen Vogtland und westlichen Erzgebirge erleben. Pünktlich zum erwarteten Frühlingsbeginn zeigt Gevatter Frost, dass er noch nicht bereit ist, das Feld zu räumen. Überzeugen konnte man sich diesbezüglich hiervon u. a. auch entlang des Streckengleises zwischen Hammerbrücke und Muldenberg, welches mit einer Länge von rund einem Kilometer den kürzesten Abschnitt zwischen zwei benachbarten Bahnhöfen innerhalb der 18 km langen Gesamtstrecke darstellt.

Jener Streckenabschnitt wird seit dem Frühjahr vorigen Jahres quasi als „Nebenbaustelle” schrittweise vom Bewuchs befreit. Entsprechend dem ausgiebig vorhandenen Baumbestand ist dies eine durchaus zeitintensive Herausforderung. Die auf dem letzten Bildmotiv im Vordergrund rechts zu sehende Fichtengruppe war dann eine Stunde später nach Aufnahme des Fotos auch bereits Geschichte.

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nach oben03.04.2021: Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des FHWE am 24.04.2021

FHWE . Hallo, liebes FHWE-Vereinsmitglied,

der FHWE kann - noch für 2021 - aus einem bestimmten Fördermittel-„Topf” für Kulturfördermittel bestimmte weitere Fördergelder beantragen. Hierfür müssen wir jedoch in einem Punkt (§2) unsere Satzung aktualisieren. Ohne die Satzungsanpassung können wir die besagten Fördermittel nicht nutzen. Eine Satzungsänderung ist laut bestehender Satzung des FHWE nur im Zuge einer Mitgliederversammlung möglich. Der Vorstand des FHWE hat daher für den Samstag, 24.04.2021 in Wilzschhaus eine außerordentliche Mitgliederversammlung angesetzt, für die Sie eine schriftliche Einladung sowie ein ausführliches Begründungs- und Erläuterungsschreiben erhalten. Diese außerordentliche Mitgliederversammlung hat nur einen Tagesordnungspunkt, die o.g. Anpassung der Formulierung der Satzung des FHWE.

„Coronarechtlich” ist eine solche Mitgliederversammlung zurzeit zulässig, auch dazu die ausführlichen Erläuterungen im Begleitschreiben.

Wir freuen uns, Sie am 24.04.2021 zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des FHWE begrüßen zu dürfen.

Der Vorstand des FHWE e.V.

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nach oben03.04.2021: Postenhaus zu verkaufen

Wagentransport Gbs + Oppeln von Koenigshain-Hochstein nach Hammerbruecke . Im Auftrag der Eigentümer unterbreiten wir hiermit ein besonders Angebot: Das Postenhaus am Streckenkilometer 73,1 der ehemaligen Eisenbahnstrecke Chemnitz - Aue - Adorf steht zum Verkauf! Zwischen den beiden Bahnhöfen Schönheide Ost (Schönheiderhammer) und Schönheide Süd (Wilzschhaus) gelegen, bietet es sich als Ausbauobjekt zu einem Ferien- oder Wochenendhaus zur Nutzung an.

Die zugehörige Grundstücksgröße beträgt 473 Quadratmeter. Die Wasserversorgung erfolgt über einen Brunnen, zwecks der Abwasserentsorgung wäre eine vollbiologische Kläranklage zu errichten, da die bestehende Grube kein Zulassung mehr bekäme.

Das Anwesen besteht aus dem Hauptgebäude sowie einem Wirtschaftsgebäude. Beide Häuser sind sanierungsbedürftig. Die Verhandlungsbasis für das Anwesen liegt bei 5.000,00 Euro, wobei der Eigentümer ein Hypothek in Höhe von 15.000,00 Euro mit übernehmen müsste, welche allerdings lt. Auskunft des Geldinstituts verhandelbar ist.

Wenn der Kaufinteressent das Objekt zu einem vermietbaren Ferienhaus ausbaut, welches entweder über eine Kapazität von mindestens neun Betten verfügt sowie barrierefrei hergerichtet wird, kann er mit einer Förderung in Höhe von 50% der zuwendungsfähigen Baukosten rechnen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte zu uns Kontakt auf! Per E-Mail unter fhwe(at)fhwe.de oder telefonisch unter 0152 / 28 63 98 92.

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nach oben05.03.2021: Erste Fahrt 2021 auf dem Bahnhof Schönheide Süd über noch winterliche Gleise

Wagentransport Gbs + Oppeln von Koenigshain-Hochstein nach Hammerbruecke . Wenn an den allermeisten Orten in Deutschland die Schneeglöckchen und Krokusse ihre Köpfchen aus dem bereits aufgetauten Boden recken, kann man sich im Oberen Vogtland und Westerzgebirge zumeist noch auf Skiern fortbewegen. So ist es aktuell auch jetzt; so mancher Großstädter joggt schon wieder fleißig in der warmen Frühjahrssonne, in Wilzschhaus können hingegen noch ordentliche Schneemänner gebaut werden ;)

Gerade dies reizte aber am vergangenen Sonntag bei schönstem Sonnenschein zu einer kleinen Ausfahrt mit dem SKL durch verschneite Gleise. Es war der erste Start, ein erstes Anlassen des Dieselmotors eines Schienenfahrzeuges beim FHWE im noch recht frischen Jahr 2021. Dabei wirkt der Begriff Ausfahrt für diese erste „Spritztour” recht hoch gegriffen; auf lediglich ca. 50 m ging es auf dem Gleis 2 des Bahnhofs Schönheide Süd genau einmal hin und einmal her. Spaß gemacht hatte es dennoch, das Fahren im Schnee, ganz ohne Skier. :-)

nach oben18.01.2021: Winter beim FHWE

Wagentransport Gbs + Oppeln von Koenigshain-Hochstein nach Hammerbruecke . Beim FHWE zeigt sich der Winter derzeit von seiner besten Seite, alles ist weiß überpudert. Ein paar Eindrücke, wie sich jene Jahreszeit aktuell im Erzgebirge präsentiert, vermitteln die am Sonnabend, den 16. Januar 2021 mit der Kamera eingefangenen Bilder.

Winterruhe herrscht beim FHWE allerdings auch jetzt nicht, zahlreiche Projekte werden vorbereitet und koordiniert. So zeigt sich zum Beispiel der Bahnhof Carlsfeld in einem Hauch von Winterschlaf und Stille, „hinter den Kulissen” laufen jedoch ihn betreffend einige Aktivitäten und daher täuscht jener Eindruck ein Stück weit.

Die Stadt Eibenstock verfolgt nach entsprechenden planerischen Vorbereitungen dieses Jahr das Ziel, das Areal des Bahnhofs sowie dessen Umfeld neu zu gestalten. Im diesem Zusammenhang muss der FHWE die 2004 wieder errichtete Bahnhofsgleisanlage an die neuen Gegebenheiten anpassen. Diese Chance soll genutzt werden, um die ursprüngliche Gleisführung vor dem Lokschuppen wiederherzustellen. So ist geplant, das aktuell im Gleisbogen liegende Lokschuppengleis wieder in seine ursprüngliche, gerade Lage zu verschwenken, damit der An- und Abtransport von Schienenfahrzeugen mittels mobiler Fahrzeugrampe im eingedeckten Gleisbereich vollzogen werden kann. Bereits im Mai sollen die dazu erforderlichen Arbeiten ausgeführt werden. Bis dahin bleibt noch einiges zu tun und auch dieses Projekt wird ein weiterer Baustein sein, die Schmalspurbahn in Carlsfeld schrittweise wieder auferstehen zu lassen. Über den weiteren Fortgang des Vorhabens wird berichtet werden.

nach oben21.12.2020: Webseiten zur aktuellen Spendenaktion „Aufschwung (Schönheide) Ost” veröffentlicht (Update)

Aufschwung (Schoenheide) Ost - Die aktuelle Spendenaktion des FHWE
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Aufschwung (Schoenheide) Ost - Die aktuelle Spendenaktion des FHWE
Der QR-Code enthält die Überweisungsdaten für Banking-Apps.
. Im September 2019 startete die Sanierung des Abschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg als Teil der einst durchgehenden Eisenbahnstrecke Chemnitz - Aue - Adorf (CA-Linie). Hierfür hatte der FHWE im Februar 2019 einen Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER erhalten. Wie auf dieser Webseite berichtet, gingen die Arbeiten im Herbst 2019 gut voran und die Ergebnisse der Baumaßnahmen sind zwischen dem Bahnhof Schönheide Ost und der Anschlussweiche zum ehemaligen Faserplattenwerk in Richtung Schönheide Süd bereits sichtbar. Im weiteren Jahresverlauf 2020 soll weitergebaut werden. Leider gestaltet sich der erneute Anlauf der Bauarbeiten nach der Winterpause 2019/20 per Stand Frühjahr 2020 wegen der Coronakrise etwas schwierig.

Doch auch im Rahmen dieser fördermittelbasierten Bauarbeiten hat der FHWE erhebliche Eigenanteile zu tragen, außerdem fallen - wie bei nahezu sämtlichen größeren Bauprojekten - Mehrkosten an. Alles in allem gehen wir hier von rund 225.000 € aus, die der FHWE wird alleine tragen muss (also ohne etwaige weitere Fördermittel zur Deckung der Baukostensteigerungen während der Bauphase). Aus diesem Grunde hat der Verein zum 1. Januar 2020 seine neue, reguläre Spendenaktion „Aufschwung (Schönheide) Ost” zugunsten der Kofinanzierung der Sanierungsarbeiten im Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd der CA-Linie gestartet.

Wir haben alle für das Projekt relevanten Daten auf dieser Seite zusammengestellt:

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Aufschwung (Schönheide) Ost - Die aktuelle Spendenaktion des FHWE
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Der FHWE bittet auch Sie um Ihre Spende zu Gunsten der Spendenaktion „Aufschwung (Schönheide) Ost”. Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, bitte helfen auch Sie mit, die finanzielle Basis für die weitere Sanierung der CA-Linie zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd sicherzustellen und das anvisierte Spendenziel von 100.000 € zu erreichen. Die Spendenaktion „Aufschwung (Schönheide) Ost” läuft nicht bis zu einem festgelegten Enddatum, sondern bis zum Erreichen des Spendenziels.

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nach oben16.12.2020: Zwei neue Güterwagen beim FHWE eingetroffen

Wagentransport Gbs + Oppeln von Koenigshain-Hochstein nach Hammerbruecke . Am Dienstag, den 15. Dezember 2020, trafen beim FHWE zwei neue Güterwagen ein. Die Bezeichnung „neu” steht dafür aber nicht für das Baujahr dieser Wagen, denn beide Wagen sind natürlich als historische Fahrzeuge anzusehen.

Bei den Wagen handelt es sich einmal um einen gedeckten Güterwagen des Gattungsbezirks „Oppeln”, wie er in einer Stückzahl von über 28.000 Exemplaren von 1937 bis Anfang 1945 gefertigt wurde. Das zweite Fahrzeug wurde 1989 in Algerien hergestellt und gehört zur Gattung der Gbs-Wagen.

Bereits seit spätestens 2018 wurde das Vorhaben konkret verfolgt, zuerst sollte lediglich der „Oppeln” gekauft werden, jedoch entschloss man sich schnell dazu, auch den sehr gut erhaltenen Gbs-Wagen mit zu erwerben.

Beide Fahrzeuge standen seit den 1990iger / 2000er Jahren auf dem Bahnhof Königshain-Hochstein in der Nähe von Görlitz. Vorgesehen waren sie für den Einsatz im Rahmen einer geplanten Museumsbahn Görlitz - Königshain-Hochstein, jedoch kam dieses Projekt nicht zustande. Seit 2009 befindet sich auf einem Großteil dieser Trasse ein Radweg. Erhalten blieben lediglich die Gleisanlagen des Bahnhofs in Königshain.

Bereits 2009 wurde aus dem Bestand des dort vorhandenen Wagenparks ein Güterwagen übernommen. Es handelt sich hierbei um einen offenen Wagen der Bauart Op, wobei das kleine Nebengattungszeichen „o” für feste Stirnwände, also fehlende öffnungsfähige Kopfklappen steht. Eine solche Bauart war bei den offenen Güterwagen äußerst selten anzutreffen. Öffnungsfähige Stirnwände waren ja für das Entladen mittels Waggonkippvorrichtung wichtig, um Kohle rationell in Kohlebunker entladen zu können, dies funktionierte bei einem solchen Wagen deshalb nicht. Jener Wagen wurde beim FHWE in den letzten Jahren mustergültig rekonstruiert und betriebsfähig aufgearbeitet.

2012 erfolgte dann die Überführung eines weiteren Güterwagens der Bauart Om bzw. des Gattungsbezirks „Breslau”. Jener Wagen soll mit Hilfe einer Projektförderung im kommenden Jahr ebenfalls betriebsfähig aufgearbeitet werden.

Die beiden nun neu hinzugekommenen Wagen vervollständigten den bisher beschafften Wagenpark aus historischen Wagen aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, wobei der Gbs-Wagen des Baujahres 1989 diesem Park natürlich nicht zuzurechnen ist. Er soll als Lager- bzw. Werkstattwagen dienen und dennoch ebenfalls eine betriebsfähige Instandsetzung erhalten.

Die Aktion der Überführung aus Königshain nahm insgesamt sechs Tage in Anspruch; die ersten drei Tag galten vorbereiteten Arbeiten sowie der Besichtigung vor Ort mit Kran- und Transportunternehmen sowie der Gemeinde, welche einige organisatorische wie bauliche Voraussetzungen schaffen musste, damit die Tieflader der Spedition überhaupt vom ehemaligen Bahnhof Königshain-Hochstein auf die Hauptstraße gelangen konnten. Besonders der Transport des mit 14.270 mm langen Gbs-Wagens stellte alle Beteiligten vor nicht unerhebliche Herausforderungen; etwas über 24 m lang waren Zugmaschine und ausziehbarer Tieflader lang.

Nachdem jene Fragen geklärt und alle Vorbereitungen getroffen waren, wurden die beiden Wagen am Sonnabend, den 12. Dezember 2020 transportfertig gemacht. Montags darauf wurde es dann interessant; ob alles so funktionieren würde, wie es zuvor in der Theorie zigmal durchgesprochen wie durchgespielt worden ist. Nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten über die Details der Verladung ging die Aktion dann aber ohne größere Schwierigkeiten reibungslos über die Bühne, wonach alle Beteiligten aufatmeten. Abends ab 23:00 Uhr ging der Transport dann als begleiteter Schwertransport auf die Reise ins Westsächsische. Dienstag, den 15.12.2020 wurde es dann nochmals spannend, inwieweit das Abladen problemlos vonstattengehen würde. Auch hier gab es anfangs ein paar unvorhergesehene Schwierigkeiten bezüglich der benötigten Anschlagmittel zu klären, Dank der Flexibilität und Professionalität des Kranführers klappte aber auch hier alles zur Freude aller.

Am frühen Nachmittag standen dann beide Wagen wohlbehalten auf den Schienen und sind fortan Teil der FHWE-Familie.

Allen Mitwirkenden sei an dieser Stelle herzlich gedankt; es war die größte und aufwendigste Aktion des FHWE im Jahr 2020!

Ein Lehrstück der gesamten „Veranstaltung” war (wieder einmal), dass die so viel gepriesene Digitalisierung aller Lebensbereiche an dieser Stelle überhaupt nichts hätte bewirken können. Allein menschlicher Verstand und das Improvisationsvermögen der Beteiligten führte zum Erfolg des Ganzen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Politik einmal wahrnimmt, dass das richtige Leben eben ganz anders funktioniert.

nach oben25.11.2020: Neuerscheinung Buch Aue - Adorf

FHWE .

Das neue Buch „Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld” (erweiterte, dritte und damit letzte Auflage 2020) ist am 21. November 2020 neu erschienen. Der Buchumfang beträgt 418 Innenseiten, 464 Farbfotos, 226 Schwarzweißfotos, 50 Grafiken und 1 Tabelle. Eine so umfangreiche FHWE-Publikation gab es bisher noch nicht. Für Details zum Buch bitte auf der Publikations-Seite auf das entsprechende Buchcover klicken.



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nach oben26.10.2020: Bergung des Wagenkastens „Hannover 10 841”

Wagenkastenbergung Hammerbruecke . Bereits seit einiger Zeit hatte der FHWE einen ausgesprochen gut erhaltenen Wagenkasten im Blick, welcher in einem Gartengrundstück in Hammerbrücke auf vier gemauerten Stützen ruhte. Nach einigen Recherchen war zu erfahren, dass der Kasten einem Sattler als Werkstatt diente.

Nachdem jener im betagten Alter von 94 Jahren verstarb, wollte der Eigentümer des Grundstückes, in welchem der Kasten stand, diesen quasi loswerden. Schnell wurde sich der FHWE mit den Erben einig und kaufte den Kasten zu einem symbolischen Preis.

Als erste Maßnahme sollte die Identität des Wagenkastens geklärt werden, was zum Glück mit Hilfe der noch schwach vorhandenen Anschriften auf einem der beiden äußeren Langträger gelang. „Hannover 10 841” war zu entziffern, was bedeutet, dass der Wagen bereits vor dem zweiten Weltkrieg ausgemustert wurde. Ebenso konnte sein Baujahr festgestellt werden, welches auf 1894 lautet. Hergestellt wurde der Wagen einst in Deutz bei Köln, welches damals noch selbstständig war.

Der gute Erhaltungszustand ist der Umhausung, sprich Verkleidung einschließlich des Spitzdaches zu verdanken, welches die darunter verborgene Substanz des Wagenkastens trocken hielt und somit konservierte.

Vorgesehen ist als erste Maßnahme, die genaue Bauart des Kastens zu ermitteln, damit die Werkzeichnungen dazu beschafft werden können. Auf deren Grundlage wäre es dann denkbar, wieder einen vollwertigen Güterwagen aus dem Torso zu rekonstruieren. Da der Wagen keine Bremseinrichtung besaß, käme dies einem Neuaufbau entgegen, es würde den Aufwand reduzieren.

Dennoch dürfen sowohl Arbeitsaufwand wie Kosten nicht unterschätzt werden, mit mind. 30.000,- Euro wäre auf jeden Fall zu rechnen.

nach oben15.10.2020: Streckensanierungsarbeiten Schönheide Ost - Schönheide Süd 2020

FHWE .

Auch auf die im September 2019 gestarteten Streckensanierungsarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd hatte die Coronakrise 2020 Auswirkungen. Wegen des Lockdowns im Frühjahr hatte sich die allgemeine Zeitplanung der hauptsächlich beteiligten Baufirmen DB Bahnbau Gruppe GmbH (Brücken) bzw. Gleisbau Bautzen GmbH (Oberbau) verschoben. Eine kurzer Blick zurück: Im Herbst 2019 hatten beide Unternehmen ein hohes Arbeitstempo vorgelegt, ihre Arbeiten mit Ablauf des Oktobers 2019 aber eingestellt. Im Falle von Gleisbau Bautzen lag dies daran, dass diese Firma jedes Jahr im November grundsätzlich ausschließlich bei den sächsischen Schmalspurbahnen tätig ist, da diese jeweils im November ihre Betriebspausen zur Durchführung größerer Streckeninstandhaltungsmaßnahmen haben. DB Bahnbau musste die Arbeiten an den Brücken im Spätherbst 2019 einstellen, da in diesem Rahmen immer wieder Farbarbeiten durchzuführen sind, die Außentemperaturen von mindestens 15 Grad plus auch nachts erfordern. Weiter gehen sollten die Arbeiten ab Frühjahr dieses Jahres, doch das verzögerte sich wegen Corona um mehrere Wochen. Weiter gingen die Arbeiten dann im Mai. DB Bahnbau arbeitete im Mai 2020 eine Woche an der großen Brücke über die Zwickauer Mulde bei km 75,175 CA.

Im Juni 2020 wurde durch Gleisbau Bautzen die seit Herbst 2019 bestehende Gleislücke auf dem Durchlass bei km 74,545 CA wieder geschlossen. Seither ist der Streckenabschnitt Schönheide Ost - Süd wieder durchgehend befahrbar. Im August 2020 fanden dann Sanierungsarbeiten an der Brücke bei km 73,188 CA am Postenhaus 73 CA statt. Diese Arbeiten wurden von der ORA GmbH aus Grimma ausgeführt. Somit ging es auch dieses Jahr, wenn auch deutlich langsamer als geplant, bei der Streckensanierung Schönheide Ost - Schönheide Süd voran. Eine Eröffnung der Strecke kam 2020 aufgrund des verlangsamten Baufortschrittes sowie wegen der gesamten Coronasituation natürlich nicht in Frage. Dies ist dann hoffentlich ein Thema für 2021.

Per Stand Oktober 2020 sind fast sämtliche der notwendigen Brückenarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd inzwischen abgeschlossen. Lediglich müssen einige der Brücken noch neue Geländer erhalten, was entweder noch Ende 2020 oder dann ab Frühjahr 2021 über die Bühne gehen soll. Noch nicht abgeschlossen sind auch die Arbeiten am Gleis. Die noch anstehenden Gleisarbeiten sind erst für 2021 geplant.

Die Streckensanierungsarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd erfordern immer wieder hohe finanzielle Aufwände durch den Verein, trotz Fördermitteln, die gemäß Fördermittelbedingungen ohnehin erst nach Abschluss der Baumaßnahme zur Auszahlung kommen können. Es sei daher immer wieder erneut auf die Spendenaktion "Aufschwung Ost" zur Sanierung der CA-Linie zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd hingewiesen.




nach oben15.10.2020: Streckenfreischnittarbeiten Schönheide Ost - Hammerbrücke 2020 (Update)

FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion zwischen Schön-
heide Ost und Schönheide Süd
10. Oktober 2020


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion zwischen Hammer-
brücke und Muldenberg
24. August 2020


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion zwischen Alt-
wiesenhaus und Schönheide Süd 22. Mai 2020


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Bedingt durch die Corona-Pandemie waren die für Frühjahr und Sommer 2020 geplanten Bewuchsbeseitigungs-Arbeitseinsätze des FHWE zwischen Schönheide Ost und Muldenberg entfallen. Für den Herbst 2020 sind aber nun wieder mehrere Arbeitsaktionen zur Wiederherstellung bzw. dem Erhalt der Profilfreiheit auf der CA-Linie angesetzt. Per Planungsstand 15. Oktober 2020 sind die nächsten geplanten Termine:

Samstag, 17. Oktober 2020

Samstag, 7. November 2020

und für den Falle einer etwaigen, erneut coronabedingt ausfallenden JHV des FHWE am 21.11. auch der Samstag, 21. November 2020


Weitere, eventuelle Termine für Dezember 2020 werden in Abhängigkeit der Witterung im Verlaufe des Novembers 2020 festgelegt.

Gearbeitet wird vsl. wieder im Streckenbereich zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd, vordergründig rund um Altwiesenhaus sowie von dort in Richtung Schönheide Ost.

Bei dem Einsatz am 17. Oktober 2020 wird aber zwischen Tannenbergsthal und Hammerbrücke gearbeitet. Hier schneiden uns 18 Mann von der Freiwilligen Feuerwehr Muldenhammer die Strecke frei, wir als Verein übernehmen die Beräumung. Deshalb werden auch hierfür möglichst zahlreiche Teilnehmer gebraucht. Wer daran teilnehmen möchte, bitte melden, die Details kommen dann per E-Mail und WhatsApp.

Der Einsatz am 7. November 2020 wird ein Einsatz erneut zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd.

Auf den 21. November 2020 ist die im Frühjahr wegen Corona ausgefallene Jahreshauptversammlung 2020 des FHWE terminiert. Sollte die JHV wegen der zurzeit wieder massiv ansteigenden Corona-Fallzahlen und damit einhergehender Versammlungsverbote in geschlossenen Räumen kurzfristig erneut nicht stattfinden dürfen (man weiß ja zurzeit niemals so genau), so wird für diesen Fall der 21. November 2020 kurzfristig vom JHV-Termin zu einem weiteren Bewuchsbeseitigungstermin zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd umgewandelt. Beim Arbeiten im Freien lassen sich der Mindestabstand von 1,50 m sowie andere Infektionsschutzmaßnahmen problemlos umsetzen.

Deshalb ruft der FHWE hiermit alle interessierten Eisenbahn- und Heimatfreunde - egal ob FHWE-Vereinsmitglied oder nicht - dazu auf, sich an diesen Streckenfreischnitteinsätzen zu beteiligen. Die links stehenden Bildergalerien zeigen Impressionen von 2020 bisher sowie unter Einhaltung des Mindestabstandes stattgefundenen Bewuchsbeseitigungsaktionen.

Da der Bewuchsfreischnitt eine Tätigkeit ist, für die keine Sachkenntnisse notwendig sind, für die aber eine möglichst hohe Anzahl von Arbeitskräften benötigt wird, arbeiten hieran Vereinsmitglieder wie auch vereinsexterne Mitstreiter mit, die den Aktivitäten des FHWE positiv gegenüber stehen. Es macht wirklich Spaß! Man arbeitet unter freiem Himmel, ist in einer motivierten Gruppe Gleichgesinnter, in der herrlichen Natur des Westerzgebirges und bei der (historischen) Bahn - was will man mehr. Und es ist gesund sowie nützlich und produktiv.

Wenn Sie Lust haben, an den nächsten Bewuchsfreischnittaktionen des FHWE teilzunehmen, kommen Sie bitte gerne vorbei. Bei den Arbeitseinsätzen gilt jeweils folgender Zeitplan:

- 9.45 Uhr: Treffen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus)

- 10.00 Uhr: Abfahrt des Arbeitszuges zur „Baustelle” - wie dargelegt vsl. in Richtung Schönheide Ost.

- 10.00 Uhr - 12.00 Uhr: Arbeiten zur Bewuchsbeseitigung (kleine Fichten aus dem Gleis ziehen, Beseitigen von Bäumchen entlang des Bahndammes mittels Astschere)

- 12.00 Uhr - 12.45 Uhr: Mittagspause - es gibt feine Sachen vom Grill, die der Verein spendiert.

- ab 12.45 Uhr - Weiterarbeiten

- operativ zwischen 15.30 Uhr und 18.00 Uhr: Arbeitsschluss, Rückfahrt nach Schönheide Süd/Wilzschhaus.


Die Arbeitsgeräte und das Werkzeug stellt der Verein. Die persönlichen Arbeitssachen, geeignetes festes Schuhwerk sowie Arbeitshandschuhe muss jeder Beteiligte bitte selbst mitbringen. Ein paar Reservepaare an Arbeitshandschuhen hat der Verein dabei, doch u.a. wegen der unterschiedlichen benötigten Größen mögen sich die Teilnehmer ihre Arbeitshandschuhe idealerweise bitte selbst mitbringen. Speisen zu Mittag sowie die Getränke während der Arbeitszeit stellt der FHWE. Es gibt leckeres Grillgut vom Holzkohlegrill.

Betreffs Thema Corona zu beachten: Bitte bringen Sie bei einer Teilnahme an den Arbeiten einen Mund-Nasen-Schutz mit. Dieser wird bei den Arbeiten im Freien nicht ständig benötigt, kann jedoch erforderlich werden, wenn bei bestimmten Tätigkeiten der Mindestabstand zwischen Personen von 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Personen, die an Covid-19 erkrankt sind oder Anzeichen einer Coronainfektion zeigen oder aber die in den letzten 14 Tagen vor dem jeweiligen Arbeitseinsatztermin Kontakt zu mindestens einer mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Person hatten (außer, dieser Kontakt hatte berufsbedingt und unter Einhaltung der im Gesundheitswesen üblichen Infektionsschutzmaßnahmen stattgefunden), können an den Arbeitseinsätzen nicht teilnehmen.

Falls Sie Gefallen an dem Gedanken einer Teilnahme finden und gern einmal „reinschnuppern” möchten, erbitten wir wegen der Arbeitsplanung sowie wegen der einzukaufenden Menge Speisen und Getränke um vorherige Anmeldung per E-Mail an holger . drosdeck (ät) f h w e . de (diese E-Mailadresse zum Versand einer Mail noch zusammenfügen und das echte "ät"-Zeichen einbauen). Natürlich ist auch eine spontane Teilnahme möglich, eine Vormeldung würde dem Verein aber eine bessere Planungssicherheit bringen. Über Interessenten freuen wir uns sehr.




nach oben30.08.2020: Aufarbeitung eines SKL 24 als Bahndienstfahrzeug

FHWE .

Seit Sommer 2020 arbeitet der FHWE im Bahnhof Schönheide Süd einen weiteren Gleiskraftwagen vom Typ SKL 24, Bauart "Schöneweide", auf. Die Abkürzung SKL steht für Schienen-Schwerkleinwagen. Ursprünglich als Gleisunterhaltungsfahrzeug für die Bahnmeistereien gedacht, bildet ein umgebauter SKL 24 als VT 24 01 seit 2008 die Fahrzeugbasis für den Wernesgrüner Schienen-Express (WEX). Der nunmehr in Aufarbeitung befindliche SKL 24 wird aber nicht umgebaut, er wird auch kein weiteres Triebfahrzeug für den WEX. Sondern der FHWE benötigt zur Unterhaltung der CA-Linie ein Gleisunterhaltungsfahrzeug - also genau für denjenigen Zweck, für den der Fahrzeugtyp SKL 24 ab 1962 entwickelt und ab 1971 in Serie gebaut worden ist. Und so wird der jetzt in Aufarbeitung befindliche SKL 24 in originalem Zustand als Gleisunterhaltungsfahrzeug hergerichtet. Nach fertiggestellter Aufarbeitung soll er beim FHWE in dieser Funktion zum Einsatz kommen.







nach oben29.08.2020: Aufarbeitung der Kleinlok Kö 4017

FHWE .

Seit Sommer 2020 erhält die in Schönheide Süd seit Dezember 2006 stationierte Kleinlok Kö 4017 (DR-EDV-Nummer 100 117-1) eine Aufarbeitung. Nachdem die Lok 1961 im Raw Dessau gebaute Lok insbesondere in den Jahren 2007 bis 2014 häufig vor dem historischen FHWE-Güterzug sowie bei den Schau-Rollwagenverladungen im Rahmen der WCd-Schmalspurbahnfestivals im Bahnhof Schönheide Süd zum Einsatz gekommen war, hatte sich ihr optischer Zustand in den letzten Jahren verschlechtert. Um die schöne Maschine in Zukunft wieder in adäquatem Zustand der Öffentlichkeit präsentieren zu können, erhält sie seit Sommer 2020 eine Aufarbeitung unter Instandsetzung einzelner technischer Komponenten der Lok sowie inklusive einer neuen Lackierung.







nach oben09.07.2020: Gemeinderatsveranstaltung Bahnhof Schönheide Ost vom 3. Juli 2020

FHWE .

Am 3. Juli 2020 fand ein Vor-Ort-Termin im Bahnhof Schönheide Ost mit dem Amtsverweser der Gemeinde Schönheide, Eberhard Mädler, mehreren Schönheider Gemeinderatsmitgliedern, dem 1. Vorsitzenden des FHWE, Marco Drosdeck sowie weiteren Vereinsmitgliedern statt. Der Grund für das Treffen ist eine anstehende Entscheidung der Gemeinde Schönheide über eine eventuelle finanzielle Unterstützung des FHWE bei der weiteren Finanzierung der 85.000 € Mehrkosten, die wie bekannt und wie mehrfach auf der FHWE-Webseite berichtet bei der im April 2018 gestarteten Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost entstanden sind.

Diese 85.000 € Mehrkosten sind nicht durch Fördermittel gedeckt, sondern wurden bislang finanziert a) durch die 25.000 € von vorn herein durch den FHWE eingeplanter Baukostensteigerungen während der Bauphase, da bei Bauprojekten so gut wie immer Kostensteigerungen auftreten, sowie b) durch die 30.511,35 € Spendengelder, die die zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 31. Januar 2020 laufende Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost durch exakt 153 Einzelspenden eingebracht hat. Es verbleibt demzufolge eine Finanzierungslücke für die 85.000 € Mehrkosten in Höhe von weiteren rund 30.000 €. Inwiefern die Gemeinde Schönheide dem FHWE hierbei finanziell helfen möchte, ist zurzeit Thema im Schönheider Gemeinderat. Die Gemeinde Schönheide ist ihrerseits zwar nicht Projektträger der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, dies ist der FHWE. Aber die Gemeinde ist natürlich ganz klar auch mit einer der Nutzenträger dieser Baumaßnahme - allein schon deshalb, weil mit dem sanierten Bahnhof Schönheide Ost ein bisheriger, baulicher Schandfleck gleich am Ortseingang von Schönheide an der Bundesstraße 283 aus den Richtungen Klingenthal und Aue beseitigt wurde bzw. weiterhin wird.

Der FHWE erwartet das Votum des Gemeinderates Schönheide naturgemäß mit Spannung. Es geht um einen Baukostenzuschuss in fünfstelliger Höhe zur teilweisen Deckung der Mehrkosten. Eines ist feststehend: Leisten könnte sich die Gemeinde Schönheide dies, die Frage ist ausschließlich, ob sie es will. Entscheidungen im Gemeinderat werden per demokratischer Abstimmung gefällt, es kommt also auf die Mehrheiten an. Seit jeher - das bedeutet, seit den frühen 1990er Jahren - gibt es in der Gemeinde Schönheide nicht nur Befürworter, sondern auch zahlreiche Gemeinderatsmitglieder, die dem Thema Schönheider Bahnen suspekt bis ablehnend gegenüberstehen. Das war schon in den 1990er Jahren bei der Museumsbahn Schönheide so, das war um 2010 zu Zeiten des Tourismusprojektes "Via Wilzschhaus" so und das ist 2020 nicht anders. Es wird also spannend, ob es in Kürze bei der entscheidenden Gemeinderatssitzung in Schönheide die benötigte Mehrheit gibt, die notwendig ist, damit die Gemeinde Schönheide dem FHWE den dringend benötigten Baukostenzuschuss für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gewähren kann.

Für diejenigen Gemeinderatsmitglieder, die sich für das Bahnhofsprojekt Schönheide Ost sehr interessieren, veranstaltete der FHWE am 3. Juli 2020 die eingangs genannte Infoveranstaltung. Zu dem Termin fanden sich Befürworter wie auch Skeptiker im Gemeinderat gleichermaßen ein. Zuerst wurde die Baustelle im Bahnhof Schönheide Ost besichtigt. Der 1. Vorsitzende des FHWE, Marco Drosdeck, erläuterte das Bauvorhaben im Allgemeinen und stand dann im Speziellen für Nachfragen Rede und Antwort. Anschließend ging es nach Wilzschhaus, wo noch einmal die 2005 bis 2007 stattgefundene Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Süd nachvollzogen und rekapituliert wurde. Insbesondere wurde herausgestellt, warum 2005 - 2007 der Kostenrahmen in Schönheide Süd eingehalten werden konnte und warum dies 2017 - 2020 in Schönheide Ost anders ist (2005 - 2007 normales Geschehen in der Baubranche, 2017 - 2020 jedoch Bauboom, hierdurch nachfragebedingt durchschnittliche Baukostensteigerungen von in den letzten Jahren rund 18 % pro Jahr, zeitliches Auseinanderklaffen der Baukostenkalkulation in Schönheide Ost 2016/17 und bisheriges Stattfinden der Bauphase 2018/19, hinzukommend der erst nach Baubeginn offensichtlich gewordene, unabdingbare Zusatzaufwand im Erdreich rund um das Bahnhofsgebäude Schönheide Ost usw.).

Abschließend gab es für die Schönheider Gemeinderatsmitglieder am 3. Juli noch eine kleine Probefahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express, damit auch noch aufgezeigt werden konnte, wofür die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gut ist. Nun gilt es unter Spannung, abzuwarten, wie das Votum des Gemeinderates von Schönheide ausfällt.




nach oben17.06.2020: Aufwertung des Bahnhofs Tannenbergsthal im Ortsteil Jägersgrün

FHWE . Auf Grund der Corona-Beschränkungen findet 2020 kein planmäßiger Fahrbetrieb des Wernesgrüner Schienen-Express statt. Dies bedeutet aber keineswegs, dass beim FHWE nicht aktiv gearbeitet wird! Eine breite Palette vielfältiger Aufgaben steht auf dem Programm, die sehr umfangreichen Anlagen des Vereins zu betreuen. Eine „kleine Baustelle” wurde in diesem Zusammenhang auf dem Bahnhof Tannenbergsthal im Ortsteil Jägersgrün der Gemeinde Muldenhammer eingerichtet. Nachdem im Vorjahr in umfangreicher Form Wildwuchs auf den beiden Bahnsteigen sowie im Gleisbereich entfernt wurde, stand in diesem Frühjahr die Wiederherstellung eines kleinen Blumenbeetes, welches vollkommen verwildert war, als Verschönerungsmaßnahme an.

Am 5. Mai wurde die aus alten Reichsbahntagen vorhandene Beeteinfassung mit verschiedenen Blumen neu bepflanzt, jedoch schädigte in den darauffolgenden Nächten Frost einige der nicht winterharten Pflanzen, so dass manche der Blümchen dies nicht überstanden. Am 17. Juni erfolgte daher eine teilweise Neubepflanzung, welche nun im warmen Juni hoffentlich über den kommenden Sommer hinweg für einen Farbtupfer auf dem Bahnhof Tannenbergsthal sorgen. Da der Wernesgrüner Schienen-Express für Gruppenfahrten auf Charterbasis nun wieder zur Verfügung steht, kann man beim Aus- wie Einsteigen oder auch im Vorbeifahren vom Zug aus selbst schauen und urteilen, ob die kleine Blumenanpflanzung dem Bahnhof gut zu Gesicht steht.




nach oben29.04.2020: Coronabedingter Ausfall des FHWE-Oldtimertages 2020

FHWE .

Bedingt durch die Coronakrise und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverboten und vordergründig dem Verbot von Veranstaltungen fällt dieses Jahr das für den 11. Juli 2020 geplante 7. Oldtimerfest des FHWE im Bahnhof Schönheide Süd leider aus.

Da Großveranstaltungen nach Kenntnisstand Ende April 2020 bis Ende August 2020 verboten bleiben und das 7. Oldtimerfest 2020 in diesen Zeitraum gefallen wäre, ist die dementsprechende, auch für uns sehr unpopuläre bzw. schmerzliche und verlustbehaftete Entscheidung leider notwendig. Ein Nachholen des 7. Oldtimerfestes im Herbst 2020 muss leider ebenfalls ausgeschlossen werden. Erstens ist unklar, ob ab Anfang September solche Veranstaltungen wieder möglich sein werden. Ein zu kurzfristiges „Ja” würde hier auch nichts nützen, da die Organisations- und Vorbereitungszeit des Oldtimerfestes mehrere Monate geht und hierbei dann die notwendige Planungssicherheit fehlt. Zum anderen macht ein Oldtimerfest in der kühler werdenden Jahreszeit auch nicht so viel Sinn wie im Sommer. Zusätzlich ist der Herbst 2020 beim FHWE bereits jetzt für notwendige Arbeiten an der Infrastruktur verplant, so dass im September und Oktober 2020 keine zeitlichen Möglichen für die Durchführung einer größeren Veranstaltung in Wilzschhaus mehr bestehen. Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen geben dies dann wieder her, soll das 7. Oldtimerfest des FHWE somit im Sommer 2021 nachgeholt werden.




nach oben17.04.2020: Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des
Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost erfolgreich abgeschlossen

FHWE . Seit April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER erhalten hatte. Aufgrund während der beiden Bau- bzw. Sanierungsjahre 2018 und 2019 um 85.000 € gestiegenen Baukosten war der FHWE gezwungen, zum 1. Oktober 2018 eine Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost mit einem Spendenziel von 30.000 € zu starten. Anfang des Jahres 2020 wurde dieses Spendenziel erreicht, so dass die zugehörige Sonderspendenaktion bereits zum 31. Januar 2020 erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Gleichzeitig wurde zum 1. Januar 2020 die neue, reguläre und für eine Laufzeit von mehreren Jahren ausgelegte Spendenaktion des FHWE „Aufbau (Schönheide) Ost” zugunsten der Gleissanierung Schönheide Süd - Schönheide Ost begonnen. Dazu an dieser Stelle im Rahmen eines weiteren Beitrages in Kürze mehr. Hier sei zunächst die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost 2018 - 2020 resümiert und allen Spendern dieser Spendenaktion noch einmal ein ganz recht herzlicher Dank ausgesprochen!

Der Endspendenstand per 31. Januar 2020 beträgt bei einem Spendenziel von 30.000 € exakt 30.511,35 €, die über insgesamt 153 Einzelspenden zusammen kamen.

Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde haben die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost während der Laufzeit der Sonderspendenaktion im Zeitraum 1. Oktober 2018 bis 31. Januar 2020 mit einer Spende unterstützt, wofür allen Spendern nochmals herzlichst gedankt sei!



Jahr 2020:

Andreas Kirste, Greiz
Jean-Pierre Kunath, Dresden
Bernhard Bsufka, Wächtersbach
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Olaf Hellwig, Freiberg
Andreas Noack, Radebeul


Jahr 2019:

Frank Wendler, Schneeberg
Walfried Scheller, Berlin
Ralf Mündel, Altes Lager
Dr. Hans-Jürgen Beeck, Heroldsberg
Michael Thomasch, Rodgau
Danny Saumer, Belm
Detlef Scholdan, Halle/Saale
C.J.F. la Verge, Hilversum (Niederlande)
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Volker Decker, Lößnitz
Wilfried Rettig, Minden
Steffen Frömmel, Kurort Volkersdorf
Andreas Kirste, Greiz
Jochen Platz, Leipzig
Michael Röder, (ohne Ortsangabe)
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Silvio Kozuschek, Stollberg
Holger Drosdeck, Chemnitz
Karl-Heinz Oelsner, Dresden
Manfred Uy, Pappendorf
Jens Albrecht, (ohne Ortsangabe)
Ralf Auraß, München
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Uwe Weißflog, Aue
Klaus Hünerfeld, Renningen
Egon Peßler, Zwickau
Michael Thomasch, Rodgau
Peter Heinich, Döbeln
Reiner Fuchs, Sankt Augustin
Harald Kahler, Kirchberg
Dr. Uwe Jürgenhake, Dortmund
Peter Gradussen, Druten (Niederlande)
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Bach, Chemnitz
Besucher des Bf. Schönheide Süd, Wilzschhaus
Detlef Scholdan, Halle/Saale
Martin Hahn, Schönheide
Uwe Klemm, Waldenburg
Markus Lohneisen, Marktleuthen
Walfried Scheller, Berlin
Daniela Hertrich, (ohne Ortsangabe)
Holger Gebhardt, Stollberg
Hubert Kliem, Zscherben
Besucher des Oldtimertages im Bahnhof Schönheide Süd, Wilzschhaus
Hans Jørn Fredberg, Mariager(Dänemark)
Dirk Seiler, Leipzig
Erbengemeinschaft Ralph Lüderitz, Halle/Saale
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Alexander Franke, Erfurt
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Matthias Simon, Halle/Saale
Gunnar Hölzig, Cottbus
Holger Noritzsch, Plauen
Dr. Gabriele Glede, Adorf/Vogtl
Alf Ottwald, Zwickau
Uwe Martin, Wilkau-Haßlau
Jochen Platz, Leipzig
Matthias Szymanowski, Zwickau
Dr. Hans-Reinhard Berger, Hohenstein-Ernstthal
Besucher des Bahnhof Schönheide Süd, Wilzschhaus
Holger Drosdeck, Chemnitz
Eva Schönknecht, Dröda
Thomas Georgi, Dresden
Ronny Haack, Köln
Klaus Hünerfeld, Renningen
Herko Müller, Dresden
Jochen Platz, Leipzig
Volker Krehut, Leipzig
Daniela Hertrich, Rodewisch
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Stefan Müller, Glashütte
Ingo Schreiber, Frankfurt/Main
Sven Krause, Klingenthal
Karsten Foth, Aalen
Ronny Haack, Köln
Andreas Haberland, Jahnsdorf
Danny Saumer, Belm
Karl Eibisch, Zeuthen
Timo Fünfstück, Fulda
Dr. med. Hans-Jürgen Beeck, Heroldsberg
Ilka Beckmann, Gera
Klaus Gräfe, Leipzig
Dr. Gunter Dietz, Auerbach/Erzgeb.
SAV Schaltanlagen- und Verteilerbau GmbH, Lichtentanne
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Mario Fritzsch, Stützengrün
Michael Baaden, Ransbach-Baumbach
Frieder Jehring, Pirna
Tino Scheibner, (ohne Ortsangabe)
Ronny Haack, Köln
Leif Kallenrode, Kreuzau
Detlef Fritzsch, Ebersbrunn
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Andreas Weißbrodt, (ohne Ortsangabe)
Lothar Haybach, Schmölln
Thomas Rietz, Radebeul
Alexander Bannier, Ellefeld
René Seidel, Schönheide
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Dr. Joachim Stadler, Zwickau
Thomas Georgi, Dresden
Frank Wendler, Schneeberg


Jahr 2018:

Jochen Platz, Leipzig
Thomas Georgi, Dresden
Dr. Frank Biedermann, Jena
Holger Drosdeck, Chemnitz
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Mennicken, Würselen
Klaus Klotzbach, Merkers
Thomas Rietz, Radebeul
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Ingenieurbüro Becher, Auerbach/Vogtl.
Danny Saumer, Belm
Gunnar Hölzig, Cottbus
Philipp Mützel, München
Udo Funk, Raschau-Markersbach
Holger Noritzsch, Plauen
Gotthard Lang, (ohne Ortsangabe)
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Karsten Foth, Aalen
Beate Goßow, (ohne Ortsangabe)
Annekatrin Grafe, (ohne Ortsangabe)
Matthias Dressel, Bad Laer
Joachim Volkhardt, Halle/Saale
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Falk Haude, Schwarzenberg
Lothar Haybach, Schmölln
Klaus Gräfe, Leipzig
Werner Wolters, Rheydt
Michael Fickert, Plauen
SAV Schaltanlagen- und Verteilerbau GmbH, Lichtentanne
Eckbert Heinz, Tannenbergsthal
Andreas Pomowski, Aulendorf
Rainer Steger, Hof/Saale
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Thomas Georgi, Dresden
Jürgen Braun, (ohne Ortsangabe)
Jens Kühnemann, Plauen
Hans-Joachim Berger, Esslingen
Dr. Florian Reißmann, Dresden
Karl Eibisch, Zeuthen
Dirk Seiler, Leipzig
Lutz Maurer, Roßdorf
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Alexander Franke, Erfurt



Nochmals der herzlichste Dank an alle Spender und Unterstützer der Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost! Man kann dies nicht oft und nicht intensiv genug betonen: Ausschließlich durch diejenigen Menschen, die auch heutzutage noch bereit sind, in uneigennütziger Weise solche gemeinnützigen Projekte wie die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost zu unterstützen, ermöglichen solche Vorhaben überhaupt! Daher an Sie bzw. an Euch alle an dieser Stelle nochmals unübertrieben der herzlichste Dank! Sie sind bzw. ihr seid die Größten!

Wer die genauen Hintergründe sowie die zu Buche stehenden Zahlenwerke zur Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost sowie der hierzu gehörenden, vom 1. Oktober 2018 bis 31. Januar 2020 laufenden Sonderspendenspendenaktion noch einmal nachlesen möchte, kann dies im Folgenden tun:

Wie an dieser Stelle berichtet sowie mit dieser Bildergalerie illustriert, gingen die Arbeiten 2018 und 2019 gut voran und die äußeren Ergebnisse der Sanierung sind für Jedermann und Jederfrau sichtbar, der oder die am Bahnhof Schönheide Ost vorbeikommt. Wie ebenfalls im Rahmen dieses Beitrages geschrieben, haben sich leider im Laufe der Bauarbeiten Mehrkosten in Höhe von 85.000 € für den FHWE ergeben. Aus diesem Grunde war der Verein darauf angewiesen, zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zugunsten der Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten. Aus welchen Arbeitsleistungen im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung die Mehrkosten von 85.000 € genau resultieren, warum diese zuvor unvorhersehbar waren und warum sie unvermeidbar sind, ist im Rahmen dieses Artikels genauer beschrieben. Im Folgenden ist der grobe Finanzierungsplan für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost dargestellt.


Die ursprüngliche Finanzierung sah - grob vereinfacht - folgendermaßen aus:

- Gesamtbaukosten: 195.000 €

- Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid vom Juli 2017: 150.000 €

- Eigenanteil FHWE: 45.000 €.


Der FHWE ist bei der Sanierung historischer Bahngebäude nicht unerfahren. Dass vorher nicht genau bekannte Kostensteigerungen während der Bauphase zu erwarten sind, war von vorn herein bedacht worden. Es ist allgemein bekannt, dass Bauprojekte sich während der Realisierungsphase zumeist verteuern. Zum anderen hat der FHWE zwischen 1998 und 2003 den Schmalspurlokschuppen in Carlsfeld sowie von 2005 bis 2007 das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd saniert - auch dies jeweils im sechsstelligen Kostenrahmen und mit Baukostensteigerungen während der Bauphase. Aus diesem Grunde hatte der FHWE für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost eine zusätzliche Reserve von 25.000 € gebildet, die von Beginn an für eventuelle Baukostensteigerungen vorgesehen war. Dass sich der Kostenrahmen in Schönheide Ost aber derart erweitern würde - um 85.000 € - war dann doch eine böse Überraschung und treibt den Verein an die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Ausrufung der neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost ist damit leider unerlässlich.


Der neue Finanzierungsplan sieht folgendermaßen aus:

Gesamtbaukosten: 280.000 € (195.000 € Ursprungssumme + 85.000 € Mehrkosten)

Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid von 2017: 150.000 € (Höhe der Fördermittel bleibt trotz Kostensteigerung gleich)

Eigenanteil FHWE: 130.000 €


Dieser neue FHWE-Eigenanteil von 130.000 €
setzt sich wiederum zusammen aus:

- 45.000 € ursprünglich geplanter Eigenanteil

- 85.000 € durch die Mehrkosten hinzugekommener Eigenanteil


Der durch die Mehrkosten hinzugekommene,
zusätzliche FHWE-Eigenanteil von 85.000 € soll finanziert werden durch:

- 25.000 € von vorn herein einkalkulierte Mehrkosten

- 30.000 € Mobilisierung einer zusätzlichen Finanzreserve des Vereins, die eigentlich für ein anderes Zukunftsprojekt 2019 gedacht ist

- 30.000 € Spendengelder aus der hiermit vorgestellten, neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost.


Im weiteren Jahresverlauf 2020 sollen die restlichen, per Stand April 2020 noch ausstehenden Arbeiten zur Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost wieder aufgenommen werden. Per Stand Frühjahr 2020 ist auch dieser Arbeitsprozess wegen der Coronakrise zum vorübergehenden Stillstand gekommen. Sobald es hierzu Neues gibt, wird auf dieser Webseite dazu berichtet.


nach oben13.04.2020: Neuauflage 2020 der Broschüre „Unterwegs im Thumer Schmalspurnetz, Teil 1” erschienen

FHWE .
Aufgrund anhaltender Nachfragen ist am 2. März 2020 eine Neuauflage der Broschüre „Unterwegs im Thumer Schmalspurnetz, Teil 1” erschienen. Dass sich der FHWE erstmals zu einer Zweitauflage einer Broschüre aus dem Eisenbahnpublikationsprogramm des Vereins entschloss, hat folgenden Hintergrund:

Im Dezember 2014 gab der FHWE die Erstauflage der Broschüre „Unterwegs im Thumer Schmalspurnetz Teil 1: Erinnerungen in Wort und Bild an die Strecke Schönfeld-Wiesa - Thum - Meinersdorf” heraus. Neben der Folge 5 der Schriftenreihe WCd-Themen avancierte diese erste Thum-Broschüre zu derjenigen FHWE-Publikation des gesamten Zeitraumes 2010 bis 2020, die sich am schnellsten ausverkaufte. Sie war nur von Dezember 2014 bis Februar 2016 verlagsseitig lieferbar und damit nur ein- und ein Vierteljahr lang - obwohl die Auflagenstärke die gleiche war wie bei anderen FHWE-Broschüren. Seitdem nahmen die Nachfragen nach dem Titel nicht ab. Aus diesem Grunde entschloss sich der FHWE Ende 2019, das wirtschaftlich nicht unerhebliche Wagnis einer Zweitauflage einzugehen und diese - in einer deutlich kleineren Auflagenhöhe als bei der Erstauflage - mehr als fünf Jahre nach ihrem erstmaligen Erscheinen nachdrucken zu lassen. Für Details zur Neuauflage 2020 der Broschüre „Unterwegs im Thumer Schmalspurnetz, Teil 1” bitte auf der Publikations-Seite auf das entsprechende Broschürencover klicken.



nach oben18.03.2020: Coronabedingte Absage FHWE-Jahreshauptversammlung

FHWE . Auch wir müssen uns den aktuellen Entwicklungen mit der Corona-Krise beugen und sagen hiermit die für den 28. März 2020 geplante Jahreshauptversammlung des FHWE ab.

Wir werden - wenn sich die Lage beruhigt hat - einen Ersatztermin bekannt geben.

In der Zwischenzeit wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!




nach oben02.01.2020: Allen Eisenbahn- und Heimatfreunden ein gesundes neues Jahr 2020!

FHWE . Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. wünscht allen Eisenbahn- und Heimatfreunden ein gesundes neues Jahr und alles Gute für 2020!


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