Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
Aktuelles vom Verein (Stand: 16. Juli 2019)


nach oben16.07.2019: Wartehäuschen auf Bahnhof Tannenbergsthal aufgestellt

FHWE .

Am Montag, dem 8. Juli 2019 wurde das seit mehreren Jahren auf dem Erdboden im Bahnhof Tannenbergsthal lagernde Holzwartehäuschen mittels Kran auf das dafür ebenfalls bereits vor einigen Jahren gegossene Fundament gehoben und dort montiert. Damit besitzt der Bahnhof Tannenbergsthal (Vogtl) erstmals seit etlichen Jahren wieder ein "Empfangsgebäude" bzw. eine Unterstellmöglichkeit für auf den Wernesgrüner Schienen-Express wartende Fahrgäste.

Das eigentliche Bahnhofsgebäude von Tannenbergsthal war vor über 20 Jahren von einer Windhose schwer beschädigt und kurz nach der Jahrtausendwende abgerissen worden. Im Juni 1998 hatte die damalige, über dem Vogtland wütende und verheerende Schäden anrichtende Windhose das Dach des Bahnhofsgebäudes Tannenbergsthal abgedeckt und sogar Teile des Mauerwerks des Dachgeschosses abgerissen. Nach einigen Jahren, die das Gebäude sowie der danebenstehende, bis dahin sehr markante Wasserturm noch als Ruinen in der Landschaft standen, wurden beide Bauten um 2001 abgerissen. Ursprünglich war das Empfangsgebäude von Tannenbergsthal ein Typenbau der Chemnitz-Aue-Adorf Eisenbahngesellschaft (CAAE) gewesen - wie die anderen Bahnhofsgebäude der CA-Linie. Mit den Jahren und Jahrzehnten hatte es mehrere bauliche Erweiterungen durch die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bzw. die Deutsche Reichsbahn erfahren, so dass es zum Schluss den Bahnhofsgebäuden von Schönheide Ost und Schöneck ähnelte.

Da der Bahnhof Tannenbergsthal durch den Abriss des dortigen Empfangsgebäudes seither über keinen Hochbau im Bereich des Bahnsteiges mehr verfügte und dadurch eher einer Brachfläche glich, nutzte der FHWE vor einigen Jahren die Gelegenheit und übernahm das jetzt dort aufgestellte Holzwartehäuschen. Dabei handelt es sich um das ehemalige Eingangshäuschen zu einer Bahnsteigunterführung, das vor etlichen Jahren beim Umbau des Bahnhofs Reichenbach (Vogtl) ob Bf und der damit verbundenen Aufgabe des kompletten, ehemaligen südlichen Gleisfeldes dieses Bahnhofs obsolet geworden war. Ohne den FHWE wäre dieses architektonisch sehr ansprechende Häuschen mit Sicherheit im Altholzschredder gelandet.

So aber wurde es damals nach Tannenbergsthal transportiert, um hier perspektivisch als Wartehäuschen Aufstellung zu finden. Dazu benötigte der FHWE einige Jahre. Auch, wenn diese Maßnahme an sich kein sonst wie großer Kraftakt ist, so können mit den begrenzten Möglichkeiten des Vereins immer nur bestimmte Ideen realisiert werden und manch scheinbar Einfaches muss dennoch länger warten, da die wenigen Personal- und Finanzkapazitäten schlichtweg bei wichtigeren Projekten gebunden sind. Es muss also immer abgewogen werden. So wurde mit den Jahren zunächst erst einmal das Fundament für die Wartehalle gegossen und das Holzhäuschen selbst erhielt eine Holzschutzbehandlung mit anschließender, neuer Farbgebung. Auch diese ist nun schon wieder einige Jahre alt und weist witterungsbedingte Verschleißerscheinungen auf, so dass auch die Farbe aktuell einer erneuten Erneuerung bedarf.

Zunächst aber wurde am 8. Juli 2019 das Holzwartehäuschen im Bahnhof Tannenbergsthal auf sein Fundament gestellt, so dass es erst einmal nicht mehr "wild" in der Landschaft umher steht, sondern "ordentlich" seinen vorgesehenen Platz eingenommen hat und für die Reisenden einen Unterstellschutz bietet. Gleichzeitig wurden auf dem Bahnhof Tannenbergsthal Anfang Juli 2019 umfangreiche Vegetationspflegemaßnahmen durchgeführt, so dass sich der Bahnhof aktuell in einem deutlich gefälligeren Erscheinungsbild präsentiert als dies in den letzten Jahren häufig der Fall war.




nach oben12.07.2019: Streckenfreischnittarbeiten Schönheide Ost - Hammerbrücke 2019 (Update)

FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Bahnhofseinfahrt
Tannenbergsthal 1. Juliwoche 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Rautenkranz -
Tannenbergsthal 25.05.2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Rautenkranz -
Tannenbergsthal 04.05.2019

. Für den Sommer und vor allem dann wieder für den Herbst 2019 hat der FHWE weitere Arbeitseinsätze zum Bewuchsfreischnitt auf der Strecke Schönheide Ost - Hammerbrücke geplant. Die letzten solchen Aktionen fanden im Mai sowie im Juli 2019 statt, hierzu die links stehenden Bildergalerien.

Die nächsten beiden Streckenfreischnitteinsätze finden am 3. und 4. August 2019 (Samstag/Sonntag) statt. Der FHWE ruft hiermit alle am Thema Schönheider Bahnen interessierten Eisenbahn- und Heimatfreunde - egal ob FHWE-Vereinsmitglied oder nicht - dazu auf, sich an den Streckenfreischnitteinsätzen des FHWE zu beteiligen. Folgendes steht als Gedanke dahinter:

- Da der Bewuchsfreischnitt eine manuelle und "meternde" Tätigkeit ist, für die keinerlei Sachkenntnisse notwendig sind - nur etwas körperliche Beweglichkeit und ein guter Wille - für die andererseits aber eine sehr hohe Anzahl von Arbeitskräften benötigt wird, ist der FHWE auf die Idee gekommen, hierzu auch vereinsexterne Mitstreiter zu motivieren, die den Aktivitäten des FHWE positiv gegenüber stehen.

- Dies ist bei den Arbeitseinsätzen 2018 und 2019 in erstaunlichem Maße gelungen und soll deshalb weiter ausgebaut werden. Aus diesem Grunde erfolgt die Veröffentlichung der nächsten diesbezüglichen Arbeitseinsätze auf der Webseite des FHWE.

- Gerade und insbesondere, wenn man sonst vielleicht im Büro o.ä. arbeitet, gilt: Es macht wirklich Spaß! Man arbeitet unter freiem Himmel, ist in einer motivierten Gruppe Gleichgesinnter, in der herrlichen Natur des Westerzgebirges und bei der (historischen) Bahn - was will man mehr. Und es ist gesund sowie nützlich und produktiv.


Wenn Sie Lust haben, an der nächsten Bewuchsfreischnittaktionen des FHWE teilzunehmen, kommen Sie bitte gerne vorbei. Bei den Arbeitseinsätzen gilt jeweils folgender Zeitplan:

- 9.45 Uhr: Treffen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus)

- 10.00 Uhr: Abfahrt des Arbeitszuges zur "Baustelle" - entweder in Richtung Schönheide Ost oder in Richtung Hammerbrücke. Dies wird kurzfristig anhand der dringlichsten Notwendigkeit entschieden.

- 10.00 Uhr - 12.00 Uhr: Arbeiten zur Bewuchsbeseitigung (kleine Fichten aus dem Gleis ziehen, Beseitigen von Bäumchen entlang des Bahndammes mittels Astschere)

- 12.00 Uhr - 12.45 Uhr: Mittagspause - es gibt feine Sachen vom Grill, die der Verein spendiert.

- ab 12.45 Uhr - Weiterarbeiten

- operativ zwischen 15.30 Uhr und 18.00 Uhr: Arbeitsschluss, Rückfahrt nach Schönheide Süd/Wilzschhaus.


Die Arbeitsgeräte und das Werkzeug stellt der Verein. Die persönlichen Arbeitssachen, geeignetes festes Schuhwerk sowie Arbeitshandschuhe muss jeder Beteiligte bitte selbst mitbringen. Ein paar Reservepaare an Arbeitshandschuhen hat der Verein dabei, doch u.a. wegen der unterschiedlichen benötigten Größen mögen sich die Teilnehmer ihre Arbeitshandschuhe idealerweise bitte selbst mitbringen. Speisen zu Mittag sowie die Getränke während der Arbeitszeit stellt der FHWE. Es gibt leckeres Grillgut vom Holzkohlegrill.

Falls Sie Gefallen an dem Gedanken einer Teilnahme finden und gern einmal "reinschnuppern" möchten, erbitten wir wegen der Arbeitsplanung sowie wegen der einzukaufenden Menge Speisen und Getränke um vorherige Anmeldung per E-Mail an holger . drosdeck (ät) f h w e . de (diese E-Mailadresse zum Versand einer Mail noch zusammenfügen und das echte "ät"-Zeichen einbauen). Natürlich ist auch eine spontane Teilnahme möglich, eine Vormeldung würde dem Verein aber eine bessere Planungssicherheit bringen. Über Interessenten freuen wir uns sehr.




nach oben10.07.2019: Rückblick 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd

FHWE .

Am Samstag, 6. Juli 2019 fand das 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd statt. Zum sechsten Mal in Folge wurde die Veranstaltung ein sehr großer Erfolg. Nachdem bereits beim 5. Treffen 2018 geglaubt worden war, dass hier nunmehr eine Kapazitätsgrenze erreicht sei, gab es heuer gegenüber dem Vorjahr dennoch nochmals eine Steigerung zu verzeichnen. Nach 160 teilnehmenden Fahrzeugen im Jahr 2018 waren es dieses Mal 173 Oldtimer, die den Weg nach Wilzschhaus fanden. Dabei waren Pkw aus Ost und West, Militär- und Polizeifahrzeuge bis hin zum Nutzfahrzeug und zahlreichen historischen Zweirädern. Neben Fahrzeugen aus der nahen Umgebung und alten Bekannten freuten wir uns auch in diesem Jahr wieder über neue Gesichter und weitergereiste Teilnehmer aus dem Raum Chemnitz/Stollberg, Plauen oder dem Saale-Orla-Kreis.

Inklusive der Fahrzeugbesitzer und deren Begleiter kamen insgesamt rund 1.200 Besucher an einem einzigen Tag nach Schönheide Süd - das ist inzwischen eine höhere Größenordnung als bei den WCd-Schmalspurbahnfestivals, denn diese erzeugen in der Regel auch einen Besucherstrom zwischen 1.000 und 2.000 Besuchern, dies jedoch verteilt auf bis zu drei Veranstaltungstage. Somit zieht das jährliche Old- und Youngtimertreffen bezüglich der Bedeutung bzw. der Beliebtheit bei den Gästen mittlerweile gleich mit den WCd-Schmalspurbahnfestivals.

Am 6. Juli 2019 platzte der Bahnhof Schönheide Süd sogar derart aus allen Nähten, dass durch die Gemeinde Schönheide kurzfristig zusätzliche Extraparkplätze an der Straße in Richtung Carlsfeld zugewiesen wurden. Der Wernesgrüner Schienen-Express fuhr an der Kapazitätsgrenze, das bedeutet fünfteilig und im „Sandwich”: Beide Motorfahrzeuge sowie drei Zwischenwagen. Alle Züge fuhren mit Fahrgästen voll besetzt. Der extra als Sonderfahrplan eingerichtete Stundentakt zwischen den Bahnhöfen Schönheide Süd und Tannenbergsthal (Vogtl) erwies sich wiederum als Volltreffer. Neben dem Fahrtenprogramm des WEX konnten Interessierte auf dem Führerstand einer Diesellok mitfahren und so das Wilzschhauser Bahnhofsgelände aus einer nicht alltäglichen Perspektive erkunden.

„Damals war's”, als die „Bimm” noch bis zur „GEG”, der Bürstenfabrik in Stützengrün, verkehrte und Güterwagen zustellte. Die dazu benötigten Rollwagen-Verladungen wurden zum Oldtimertag 2019 dem interessierten Publikum bei Schauvorführungen der Rollfahrzeuggrube demonstriert und man konnte sich persönlich von den damals körperlich anstrengenden Tätigkeiten überzeugen.

Um 14.00 Uhr startete die etwa 70 km lange Oldtimerrundfahrt über Tannenbergsthal - Wernesgrün - Rothenkirchen - Schneeberg - Eibenstock - Carlsfeld und wieder zurück nach Wilzschhaus. Angeführt von einem weiß-blauen Trabant P 50, schlossen sich zahlreiche Oldtimer der Fahrt an und folgten der beschilderten Strecke. Jeder Teilnehmer erhielt neben seiner Startnummer auch eine Urkunde im Layout der Plakatwerbung des Oldtimertreffens als individuelles, einmaliges Andenken an das Treffen 2019. Hochbetrieb herrschte auch stets in der Küche und am Grill. Das große Verpflegungsangebot wurde reichlich genutzt und unser Küchen-, Grill- und Schankpersonal hatte ganztägig alle Hände voll zu tun.

Für die FHWE-Mitstreiter interessant zu hören waren die Aussagen der Oldtimerfreunde, warum sich unter diesen das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd inzwischen zu einer äußerst beliebten Veranstaltung und zu einer festen Größe im Jahresplan entwickelt hat. So weiß man gegenüber anderen Oldtimertreffen, von denen es bekanntlich etliche jedes Jahr in Sachsen gibt, die besonders idyllische Lage des Bahnhofs Wilzschhaus zu schätzen. Weiterhin hat sich der Aspekt herumgesprochen, dass es rein zum Oldtimerthema einen weiteren Veranstaltungsinhalt gibt - die Eisenbahn. Es ist also genau die Symbiose aus Straßen- und Schienen-Oldtimern, die den eigentlich ja nicht der Eisenbahnfanszene zuzuordnenden Oldtimerfreunden besonders gut gefällt. Insbesondere wurde auch die Fahrt mit dem WEX genannt, die bei den Liebhabern historischer Autos hoch im Kurs steht. Eine Fahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express ist für jeden Fahrzeugteilnehmer im Gesamtpaket inklusive. Gelobt wurde auch der Umstand, dass mit der Infrastruktur des Bahnhofs Schönheide Süd ordentliche, kultivierte Rahmenbedingungen für die Oldtimerfreunde herrschen: Keine vollgekleckerte und verschmierte Pommesbude mit Plastikmöbeln, sondern der stilvolle Gastrobereich der historischen Bahnhofsgaststätte. Keine „Dixi-Klos”, sondern richtige, ordentliche und saubere Toiletten mit Waschmöglichkeiten. Kein langweiliger, ebener, monotoner Wiesenplatz als Veranstaltungsgelände, sondern das atemberaubend schöne Tal der Zwickauer Mulde an der Stelle der Einmündung von Wilzsch und Silberbach.

Solche Rückmeldungen zu bekommen, ist für den FHWE sehr wichtig, denn es zeigt dem Verein immer wieder auf: Wir sind auf dem richtigen Weg und haben uns mit Wilzschhaus und der CA-Line für das richtige „Unterfangen” entschieden - trotz aller Einschränkungen und Probleme, mit denen das ehrenamtliche Vereinsdasein bei gleichzeitigem Anspruch wie an ein professionelles Unternehmen verbunden ist. Für das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd gilt: Nach dem Erfolg in 2019 wird der FHWE kaum drumherum kommen, diese äußerst beliebte und erfolgreiche Veranstaltung auch im Jahr 2020 wieder durchzuführen.

Und in Bezug auf das diesjährige Oldtimertreffen sei der Dank den beteiligten Personalen ausgesprochen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz den Erfolg der 2019er Veranstaltung ermöglichten. Weiterhin möchten wir es nicht versäumen, allen Fahrzeug-Teilnehmern Danke zu sagen, dass sie mit ihren historischen Automobilen und Zweirädern ins West-Erzgebirge gekommen sind, ihre Schmuckstücke „ausgeführt” und unsere Veranstaltung damit bereichert haben - HERZLICHEN DANK!




nach oben19.06.2019: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Januar - Juni 2019

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost, Zeitraum
Januar - Juni 2019
. Seit April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. An dieser Stelle wird der Baufortschritt im ersten Halbjahr 2019 beschrieben. Über den Winter 2018/19 ruhten die Arbeiten witterungsbedingt von November 2018 bis Mai 2019. Mitte Mai starteten die Sanierungsarbeiten am Empfangsgebäude Schönheide Ost erneut. Los ging es mit der Fassadensanierung auf der straßenseitigen Längsseite, welche 2018 noch nicht geschafft worden war, daher noch ausstand, nunmehr aber in der zweiten Maihälfte 2019 realisiert wurde. Des Weiteren ging in der ersten Junihälfte die Instandsetzung des Hauptdaches sowie die Installation der Blitzschutzanlage vonstatten.

Die nächsten, über den Sommer 2019 anstehenden Arbeiten sind die grundlegende Erneuerung der Regenwasserentwässerungsanlage auf der Bahnsteigseite des Gebäudes. Auf der Straßenseite sowie auf der in Streckenrichtung Adorf zeigenden Stirnseite wurden diese Arbeiten bereits über den Sommer 2018 erledigt. Das zweite große Thema ist über den Sommer 2019 der weitere Innenausbau des Hauses. Aktuell steht auch die Sanierung und Fertigstellung der Fensterbänke auf der Tagesordnung. Über den weiteren Fortgang der Arbeiten wird an dieser Stelle berichtet.

In nebenstehender Bildergalerie sind die Baufortschritte des Zeitraumes Januar bis Juni 2019 dargestellt. Zu diesem Zwecke wird nebenstehende Bildergalerie bis Ende Juni 2019 in Abständen weiter ergänzt. Für den Zeitraum ab Juli 2019 startet eine neue Bildergalerie mit dem Bauabschnitt 3. Quartal 2019 (Monate Juli - September 2019).

Über die im Jahr 2018 stattgefundenen Arbeiten finden sich mehrere Artikel und Bildergalerien auf den Archivseiten 2017/18 (dort bitte bei Interesse die einzelnen Artikel zum Thema anklicken). Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auch immer wieder auf die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost. Nach wie vor werden dringend Gelder zur Finanzierung der Bauarbeiten benötigt, weshalb wir auch an dieser Stelle um Ihre Spende bitten.




nach oben19.06.2019: Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des
Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost (Update Spendenstand)

FHWE . Seit inzwischen über einem Jahr, seit April 2018, läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER erhalten hatte. Wie an dieser Stelle berichtet sowie mit dieser Bildergalerie illustriert, gehen die Arbeiten gut voran und große Ergebnisse der Sanierung sind per Stand Jahresbeginn 2019 für Jedermann und Jederfrau sichtbar, der oder die auf der B 283 nach Schönheide herein gefahren kommt und damit am Bahnhof Schönheide Ost vorbeikommt.

Wie ebenfalls im Rahmen dieses Beitrages geschrieben, haben sich leider im Laufe der Bauarbeiten Mehrkosten in Höhe von 85.000 € für den FHWE ergeben. Aus diesem Grunde war der Verein darauf angewiesen, zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zugunsten der Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten. Aus welchen Arbeitsleistungen im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung die Mehrkosten von 85.000 € genau resultieren, warum diese zuvor unvorhersehbar waren und warum sie unvermeidbar sind, ist im Rahmen dieses Artikels genauer beschrieben. Im Folgenden ist der grobe Finanzierungsplan für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost dargestellt.


Die ursprüngliche Finanzierung sah - grob vereinfacht - folgendermaßen aus:

- Gesamtbaukosten: 195.000 €

- Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid vom Juli 2017: 150.000 €

- Eigenanteil FHWE: 45.000 €.


Weder ist der FHWE weder naiv noch bei der Sanierung historischer Bahngebäude unerfahren. Dass vorher nicht genau bekannte Kostensteigerungen während der Bauphase zu erwarten sind, war von vorn herein bedacht worden. Schließlich ist zum einen allgemein bekannt, dass Bauprojekte sich während der Realisierungsphase zumeist verteuern. Zum anderen hat der FHWE bereits zwischen 1998 und 2003 den Schmalspurlokschuppen in Carlsfeld sowie von 2005 bis 2007 das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd saniert - auch dies jeweils im sechsstelligen Kostenrahmen und mit Baukostensteigerungen während der Bauphase.

Aus diesem Grunde hatte der FHWE für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost eine zusätzliche Reserve von 25.000 € gebildet, die von Beginn an für eventuelle Baukostensteigerungen vorgesehen war. Dass sich der Kostenrahmen in Schönheide Ost aber derart erweitern würde - um 85.000 € - war dann doch eine böse Überraschung und treibt den Verein an die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Ausrufung der neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost ist damit leider unerlässlich.


Der neue Finanzierungsplan sieht folgendermaßen aus:

Gesamtbaukosten: 280.000 € (195.000 € Ursprungssumme + 85.000 € Mehrkosten)

Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid von 2017: 150.000 € (Höhe der Fördermittel bleibt trotz Kostensteigerung gleich)

Eigenanteil FHWE: 130.000 €


Dieser neue FHWE-Eigenanteil von 130.000 €
setzt sich wiederum zusammen aus:

- 45.000 € ursprünglich geplanter Eigenanteil

- 85.000 € durch die Mehrkosten hinzugekommener Eigenanteil


Der durch die Mehrkosten hinzugekommene,
zusätzliche FHWE-Eigenanteil von 85.000 € soll finanziert werden durch:

- 25.000 € von vorn herein einkalkulierte Mehrkosten

- 30.000 € Mobilisierung einer zusätzlichen Finanzreserve des Vereins, die eigentlich für ein anderes Zukunftsprojekt 2019 gedacht ist

- 30.000 € Spendengelder aus der hiermit vorgestellten, neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost.


Ein Restbetrag, der durch die neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost nicht gedeckt sein könnte, indem die Spendenaktion ihr Spendenziel von 30.000 € nicht erreicht, wäre dann nur durch die Aufnahme eines Zwischenfinanzierungskredites schließbar, was den Verein natürlich mit Zinszahlungen und zukünftigen Raten zur Tilgung des Kredites belasten würde und damit ebenfalls die nächsten Zukunftsprojekte - namentlich die Gleissanierung zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd sowie die Inbetriebnahme dieses Streckenabschnittes der CA-Linie 2019/20 - weiter in die Zukunft schieben würde.


Aus diesem Grunde bitten wir auch Sie um Ihre Spende im Rahmen der neuen FHWE-Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost!



Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde sind seit der letzten Aktualisierung zu dieser Spendenaktion an dieser Stelle neu als Spender hinzu gekommen und haben die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum 10. Mai bis 14. Juni 2019 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Klaus Hünerfeld, Renningen
Egon Peßler, Zwickau
Michael Thomasch, Rodgau
Peter Heinich, Döbeln
Reiner Fuchs, Sankt Augustin
Harald Kahler, Kirchberg
Dr. Uwe Jürgenhake, Dortmund

Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde hatten die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum bis zum 9. Mai 2019 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Jochen Platz, Leipzig
Thomas Georgi, Dresden
Dr. Frank Biedermann, Jena
Holger Drosdeck, Chemnitz
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Mennicken, Würselen
Klaus Klotzbach, Merkers
Thomas Rietz, Radebeul
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Ingenieurbüro Becher, Auerbach/Vogtl.
Danny Saumer, Belm
Gunnar Hölzig, Cottbus
Philipp Mützel, München
Udo Funk, Raschau-Markersbach
Holger Noritzsch, Plauen
Gotthard Lang, (ohne Ortsangabe)
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Karsten Foth, Aalen
Beate Goßow, (ohne Ortsangabe)
Annekatrin Grafe, (ohne Ortsangabe)
Matthias Dressel, Bad Laer
Joachim Volkhardt, Halle/Saale
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Falk Haude, Schwarzenberg
Lothar Haybach, Schmölln
Klaus Gräfe, Leipzig
Werner Wolters, Rheydt
Michael Fickert, Plauen
SAV Schaltanlagen- und Verteilerbau GmbH, Lichtentanne
Eckbert Heinz, Tannenbergsthal
Andreas Pomowski, Aulendorf
Rainer Steger, Hof/Saale
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Thomas Georgi, Dresden
Jürgen Braun, (ohne Ortsangabe)
Jens Kühnemann, Plauen
Hans-Joachim Berger, Esslingen
Dr. Florian Reißmann, Dresden
Karl Eibisch, Zeuthen
Dirk Seiler, Leipzig
Lutz Maurer, Roßdorf
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Alexander Franke, Erfurt
Frank Wendler, Schneeberg
Walfried Scheller, Berlin
Ralf Mündel, Altes Lager
Dr. Hans-Jürgen Beeck, Heroldsberg
Michael Thomasch, Rodgau
Danny Saumer, Belm
Detlef Scholdan, Halle/Saale
C.J.F. la Verge, Hilversum (Niederlande)
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Volker Decker, Lößnitz
Wilfried Rettig, Minden
Steffen Frömmel, Kurort Volkersdorf
Andreas Kirste, Greiz
Jochen Platz, Leipzig
Michael Röder, (ohne Ortsangabe)
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Silvio Kozuschek, Stollberg
Holger Drosdeck, Chemnitz
Karl-Heinz Oelsner, Dresden
Manfred Uy, Pappendorf
Jens Albrecht, (ohne Ortsangabe)
Ralf Auraß, München
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Uwe Weißflog, Aue



Das anvisierte Spendenziel beträgt 30.000 €. Der Spendenstand per 14. Juni 2019 beträgt 75 Einzelspenden mit einer Gesamtsumme von 12.108,54 €.

So erfreulich und positiv die Tatsache ist, dass im ersten knappen Dreivierteljahr der Sonderspendenaktion bereits 75 Eisenbahnfreunde für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gespendet haben und damit reichlich 40 % des anvisierten Spendenziels bereits gedeckt sind, so besagen die Regeln der Mathematik natürlich ebenso, dass derzeit noch knapp 60 % zur Erreichung des anvisierten Spendenziels fehlen.

Vor dem Hintergrund, dass von den Gesamtkosten zur Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sowieso nur rund 11 % durch Spendenmittel finanziert werden sollen sowie in Verbindung mit der Tatsache, dass von diesen 11 % der Gesamtkosten bisher reichlich 40 % als Spendenziel erreicht wurden, bittet der FHWE auch Sie um Ihre Spende zu Gunsten dieser Sonderspendenaktion. Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, bitte helfen auch Sie mit, die finanzielle Basis für die weitere Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sicherzustellen und das anvisierte Spendenziel von 30.000 € zu erreichen. Die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost läuft nicht bis zu einem festgelegten Enddatum, sondern bis zum Erreichen des Spendenziels.


Bitte helfen Sie uns mit, die Laufzeit der Sonderspendenaktion möglichst kurz zu halten, indem das Spendenziel möglichst frühzeitig erreicht wird. Noch fehlen dazu 17.891,46 € (Stand 14. Juni 2019).


Kontoinhaber:
IBAN:
BIC-/SWIFT-Code:
Bank:
Verwendungszweck:
FHWE e.V.
DE70 8705 4000 3667 0000 99
WELADED1STB
Erzgebirgssparkasse
Spende Sanierung EG Schönheide Ost
Spendenziel: 30.000,00 Euro
Stand 14.06.2019: 12.108,54 Euro

Benötigt wird auch Ihre Spende - vielen Dank!


nach oben18.06.2019: Veranstaltungsankündigung 6. Old- und Youngtimertreffen am 6. Juli 2019 im Bahnhof Schönheide Süd

FHWE . Am Sonnabend, 6. Juli 2019 findet von 10-18 Uhr unser bereits 6. Old- und Youngtimertreffen am Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus) direkt an der B283 Aue-Klingenthal statt.

In diesem Jahr erwarten wir zu dieser Freiluftveranstaltung unter dem Motto „Zeitgeschichte Erfahren“ wieder ein breites Publikum. Hierzu sind alle Besitzer und Liebhaber von Kraftfahrzeugen (Baujahr vor dem Jahr 2000) ab 10 Uhr eingeladen, uns mit ihren historischen Gefährten zu besuchen.

Unser Verein wird die Fahrzeugausstellung mit Oldtimern der Schiene, Führerstandsmitfahrten auf einer Diesellok und Rangierbetrieb im Bahnhof bereichern.

Ab 10 Uhr verkehrt das Schienen-Cabrio „Wernesgrüner Schienen-Express“ zwischen Festgelände und Bhf Tannenbergsthal nach Sonderfahrplan im Stundentakt.

Um 14 Uhr startet dann mit der WEX-Abfahrt unser Oldtimer-Konvoi zu einer geführten Ausfahrt ins Grüne (Streckenlänge etwa 60 km).

Wie im letzten Jahr bekommt jeder Teilnehmer mit einem Fahrzeug ein kleines Dankeschön vom FHWE e.V. als Erinnerung.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Hinweis für Oldtimerfahrer:
Bei Anreise mit Lkw bitten wir um eine Voranmeldung um Ihnen einen Stellplatz garantieren zu können!

Bei Fragen/Anmeldungen können Sie sich unter oldtimer(at)fhwe.de oder telefonisch 0152/06 74 21 12 bzw. 037465/ 40 80 60 an uns wenden.

Wir freuen uns auf Sie!

Alle Informationen gibt es nochmal hier auf dem Flyer zum Download.

Hier auch noch das Veranstaltungsplakat:

SEV



nach oben14.06.2019: Hauptuntersuchung des WEX-Motorfahrzeuges VT 24 01 (Update)

FHWE . Bis Ende Mai 2019 arbeitete der FHWE an der Hauptuntersuchung des grünen und vereinseigenen WEX-Motorfahrzuges VT 24 01 der Bauart SKL 24. Vor seiner aktuellen HU kam dieses Fahrzeug zuletzt in der WEX-Saison 2016 zum Einsatz, im Herbst jenes Jahres waren seine Fristen abgelaufen. 2017 begann deshalb eine Hauptuntersuchung an diesem WEX-Motorfahrzeug, welche aber im Jahre 2018 wegen anderer, prioritärerer Arbeiten nicht abgeschlossen werden konnte, so dass sich diese HU des VT 24 01 nun im ersten Halbjahr 2019 fortsetzte.

Mit dem Um- bzw. Aufbau dieses SKL 24 in den Jahren 2005 bis 2007 begann die Geschichte des Wernesgrüner Schienen-Express. Ebenso wurde mit diesem Fahrzeug der planmäßige Fahrbetrieb des WEX zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke im Frühjahr 2008 eröffnet. Doch nach acht Jahren Einsatz benötigt der VT 24 01 eine umfangreiche Aufarbeitung. Dabei kamen 2017 und 2019 auch Arbeiten zur Ausführung, die beim Aufbau des Fahrzeuges zwischen 2005 und 2007 aus Aufwands- und Kapazitätsgründen noch unterlassen werden mussten.

Zu den im Rahmen der Hauptuntersuchung 2017/2019 durchgeführten Arbeiten am grünen WEX-Motorfahrzeug gehören unter anderem: Schleif- und Lackierarbeiten an Holz- und Metallteilen (Äußeres des Triebfahrzeuges, Fußboden, Bänke), Erneuerung verbrauchter Holzteile, komplette Vorglühanlage umgebaut auf 12 Volt, dazu Einbau von Multicar-Glühkerzen und Drehung des Adapters. Dies bietet den Vorteil eines schnelleren Anspringens des Motors und der Schonung der Batterie. Das Ventilspiel des Motors wurde eingestellt, eine neue Einspritzpumpe eingebaut, eine neue Gasregulierstange angefertigt sowie eine Motortemperaturanzeige (mechanisch) eingebaut. Hierzu wiederum musste ein Adapter angefertigt werden. Die Lichtmaschine wurde erneuert, die Auspuffanlage geschweißt. Die Sandkastenklappe, der Luftverdichter, der Hauptluftbehälter sowie alle Druckventile und Bremsmanometer mussten komplett erneuert werden. Neue Scheinwerfer wurden auf beiden Seiten des Tfz eingebaut und in diesem Zuge das Schlusslicht auf LED umgerüstet. Die Ketten mussten ebenfalls erneuert werden und das Bremsgestänge sowie Teile der Bremse (Bremszylinder) wurden aufgearbeitet. Außerdem wurde ein neues Zündschloss eingebaut, ein neuer Hauptschalter verbaut und insgesamt die Elektrik des Fahrzeuges erneuert.

Ende Mai 2019 neigte sich die Hauptuntersuchung des VT 24 01 ihrem Ende entgegen. Am 25. Mai wurden an dem Fahrzeug Restarbeiten aus- und eine erfolgreiche Probefahrt durchgeführt. Am 29. Mai erfolgte die Abnahme und am Tag darauf, dem 30. Mai 2019 wurde anlässlich der Fahrtage an Christi Himmelfahrt der VT 24 01 erstmals wieder im regulären Betrieb zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke eingesetzt. Per Stand Anfang Juni 2019 steht noch die Beschilderung "Wernesgrüner Schienen-Express" aus, diese wird noch angebracht.


nach oben10.06.2019: Frühlings-Abendsonnen-Impressionen aus Altwiesenhaus

FHWE . Am Abend des 25. Mai 2019 ergaben sich auf der Heimfahrt von einem Arbeitseinsatz in Schönheide Süd in Altwiesenhaus einige Frühlings-Abendsonnen-Fotos, die an dieser Stelle gezeigt seien - ohne besonderen Grund oder Anlass, einfach zur Unterhaltung und zur aktuellen Information.

Altwiesenhaus ist eine kleine Ortslage mit einigen wenigen Häusern, sie befindet sich bei km 75,0 CA zwischen den Bahnhöfen Schönheide Ost und Schönheide Süd. Kurz hinter dieser Ansiedlung überquert die Strecke bei km 75,2 CA auf einer Stahlträgerbrücke die Zwickauer Mulde.

Bei dieser Brücke handelt es sich um das jüngste Brückenbauwerk des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Muldenberg, denn die Brücke wurde erst im Herbst 1990 dort eingebaut. Das genietete Vorgängerbauwerk war bei der Deutschen Reichsbahn Jahrzehnte lang eine Langsamfahrstelle mit 10 km/h. Die Vorgängerbrücke war noch genietet und ihr Ersatz war bei der DR rund zwei Jahrzehnte lang geplant, doch hatten die Investitionsmittel bzw. Baukapazitäten hierfür ebenso lang stets nicht gereicht.

Erst im Herbst 1990, als schon die D-Mark in der DDR galt, gelang dann der Einbau einer neuen Brücke, doch hatte sich die Maßnahme durch den Ausführungszeitpunkt nach der Währungsunion gegenüber ursprünglichen Planungen aus DDR-Zeiten stark verteuert. Für den FHWE stellt das junge Einbaudatum der Brücke einen Glücksfall dar, befindet sich das Bauwerk dadurch doch in einem hervorragenden technischen Zustand.

Mit der angestrebten Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd soll auch hier in Zukunft der Wernesgrüner Schienen-Express öffentlich entlang rollen. Die Aufnahmen in der nebenstehenden Bildergalerie mögen einen Vorab-Eindruck davon liefern, dass der Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd landschaftlich ungemein reizvoll ist und eine kleine Vorfreude auf die Wiederbefahrung dieses Streckenabschnittes geben.


nach oben07.06.2019: Ein paar fotografische WCd-Impressionen vom Mai 2019

FHWE . Im Wonnemonat Mai 2019 entstanden im Rahmen von Arbeitstätigkeiten nebenbei einige aktuelle WCd-Impressionen in den Bahnhöfen Carlsfeld, Schönheide Süd und Schönheide Mitte. Ohne besonderen Grund oder Anlass, sondern einfach zur Unterhaltung, zum Zeigen einiger Impressionen und zur aktuellen Information sollen jene Bilder an dieser Stelle einmal gezeigt sein - viel Spaß beim Anschauen der Fotos.

nach oben24.04.2019: WEX-Saison 2019 startet äußerst erfolgreich

FHWE . Am Ostersonntag, dem 21. April 2019 startete der Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) in seine neue - die bisher insgesamt zwölfte - Fahrtsaison. Bei bestem Frühlingswetter pendelte der VT 25 01 mit zwei Beiwagen auf der Stammstrecke Schönheide Süd - Hammerbrücke und erfreute sich großen Zuspruchs. Alle vier Zugpaare des Tages waren voll besetzt. Bereits zwei Tage vor der öffentlichen Saisoneröffnung 2019, am 19. April, hatte es die erste Charterfahrt des WEX in diesem Jahr gegeben. Schon für den 27. April stehen die nächsten Charterfahrten an - und zwar gleich mehrere an einem Tag. Der nächste öffentliche Fahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express ist Mittwoch, der 1. Mai 2019.

Die nächsten Monate ist der WEX wieder stark bebucht, so dass der FHWE zu tun hat, dieses Pensum personalmäßig bewerkstelligen zu können. Dennoch bzw. gerade deswegen: Die 2008 begonnene Erfolgsgeschichte des "Schienen-Cabrios" setzt sich auch über zehn Jahre später fort.


nach oben21.04.2019: Nachruf - Der FHWE trauert um sein Vereinsmitglied Marco Pelz

FHWE . Am 18. März 2019 erreichte den FHWE die tragische Nachricht, dass unser Vereinsmitglied Marco Pelz bei einem schweren, nicht selbst verschuldeten Autounfall als Beifahrer tödlich verunglückt ist. Marcos Tod traf seine Familie, unseren Verein sowie wie die Eisenbahnfachwelt völlig unvermittelt. Der Schock über seinen Verlust trifft die, die ihn kannten, mit voller Härte. Als Freund und als Eisenbahner war er äußerst beliebt und vielen Eisenbahnfreunden sehr gut bekannt. Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. trauert um eines seiner beliebtesten Vereinsmitglieder und um einen guten Freund.

Marco Pelz stammte aus Hammerbrücke an unserer Hausstrecke Schönheide Ost - Muldenberg. Er erblickte das Licht der Welt am 15. November 1983. Nach dem Abschluss der Schule absolvierte er zunächst eine Zimmermannslehre. Doch sein wirkliches Interessengebiet war schon immer die Eisenbahn, so dass es nicht verwundert, dass er im September 2001 im Alter von 17 Jahren in den FHWE eintrat. Beruflich stand für ihn früh fest, dass Zimmermann nicht für ewig sein Berufswunsch sein würde. Es fällt nicht schwer, seinen wahren Traumberuf zu erraten: Lokführer. Dieser Wunsch sollte sich für ihn erfüllen, als er sich im Jahre 2004 bei der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) bewarb, um hier im Alter von noch nicht ganz 21 Jahren ab 1. September 2004 eine zweite Ausbildung zum Triebfahrzeugführer zu beginnen, die er drei Jahre später, 2007 mit Erfolg abschloss.

Er erwarb die Berechtigung zum Führen verschiedenster Baureihen aller drei Traktionsarten. Seine große Leidenschaft galt dabei freilich stets der Dampflokomotive - und wo sonst hätte er dieses Tätigkeitsfeld im 21. Jahrhundert auch hauptberuflich besser ausüben können als bei der PRESS? So sah man ihn ab 2008 bei der Rügenschen BäderBahn auf den Führerständen der dortigen Schmalspurloks ebenso wie ab 2015 auf der 86 1333-3, zu dessen Stammlokführer er neben Martin Engwicht sofort mit dem Erwerb der Lok durch die PRESS wurde. Der "Dreizehndreiunddreißig" galt fortan seine ganze Aufmerksamkeit und Hinwendung - selten sah man seit Herbst 2015 jemand anderen auf der beliebten 86er fahren als Marco Pelz oder Martin Engwicht.

Ehrenamtlich engagierte sich der "Pelzer", wie er in Eisenbahnerkreisen fast immer nur genannt wurde, wie erwähnt seit September 2001 beim FHWE sowie seit Mai 2005 zusätzlich in der IG Preßnitztalbahn e.V. So konnte man ihn zwischen Steinbach und Jöhstadt ebenso in Aktion erleben wie zu diversen WCd-Schmalspurbahnfestivals in Wilzschhaus. Der FHWE verdankt ihm zudem die federführende Teilnahme an über die Jahre hinweg etlichen, körperlich schweren Arbeitseinsätzen rund um Schönheide Süd. Immer dann, wenn es anstrengend wurde und es um Arbeiten ging, bei denen man ins Schwitzen kommt - Marco war dabei zur Stelle, sei es als Baggerführer beim Setzen neuer Signalfüßen im Bahnhof Schönheide Süd oder sei es beim Heben schwerer Brückenschwellen bei der Instandsetzung der Brücke an der Einfahrt des Bahnhofs Schönheide Ost. Überhaupt bekam er nur seltenst ein "Nein" über die Lippen - wenn jemand Marco um Hilfe bat, war er zu Stelle. Nicht lange Reden, sondern "Ranklotzen" - das war sein Arbeitsmotto. Danach hat er gehandelt, dafür hat er gelebt - und davon haben Viele profitiert, im Privaten wie in eisenbahnfachlicher Hinsicht.

Menschlich war er ein äußerst angenehmer Zeitgenosse. Absolut ehrlich und bodenständig - so muss man ihn beschreiben. Halten es heutzutage vor allem in Geschäftskreisen nicht wenige Protagonisten gern einmal nach der imagepflegenden Devise "Mehr Schein als Sein", so war Marco Pelz in ganz klassischer Art und Weise das genaue Gegenteil davon. Viele blumige Seifenblasenworte um Nichts - so etwas war ihm ein Greul. Bei ihm zählte noch ein Ja als Ja und darauf war Verlass. Welche Tragödie und welches Leid sein Tod im Alter von nur 35 Jahren bedeutet, das lässt sich nicht wirklich in Worte fassen.

Marcos Beerdigung fand am 28. März 2019 unter sehr großer Anteilnahme zahlreicher Freunde und Wegbegleiter auf dem Friedhof in seinem Heimatort Hammerbrücke statt. Zweifelsohne: Für seine Familie, für seine Mutter samt Lebensgefährten, für seine Großeltern, denen er in fast elterngleicher Art und Weise sehr nahestand, seine Schwester Nadine, seine Lebensgefährtin, für sie war es am allerschwersten, von ihm Abschied zu nehmen. Doch ist die Trauer bei seinen Freunden, seinen Arbeitskollegen und bei seinen hobbymäßigen bzw. ehrenamtlichen Eisenbahnerkollegen keine Geringere. Auch im FHWE ist das Entsetzen über sein viel zu verfrühtes Ableben unendlich groß. Es dürften wohl weit über 100 Menschen allein aus Eisenbahnerkreisen gewesen sein, die sich zur Trauerfeier einfanden, um von Marco Pelz Abschied zu nehmen. Aus Sachsen, von der Insel Rügen oder selbst aus dem Raum Mainz waren haupt- und ehrenamtliche Kollegen angereist, um Marco die letzte Ehre zu erweisen und ihn zu verabschieden. Allein die Größe der Menschenmenge bei seiner Beisetzung zeugt von seiner allgemeinen Beliebtheit.

Marco, wir alle vermissen Dich auf Schrecklichste und können Deinen so plötzlichen Tod immer noch nicht fassen, können es nicht begreifen. Du fehlst uns, Dein Verlust schmerzt zutiefst und wir werden Dich nicht vergessen! In unseren Herzen lebst Du für immer weiter.

Mit den nebenstehenden Fotos von Marco Pelz wollen wir noch einmal an unseren langjährigen, guten Freund erinnern.


nach oben18.02.2019: FHWE erhält Fördermittelbescheid zur Streckenertüchtigung Schönheide Ost - Schönheide Süd

FHWE .
. Am Freitag, dem 15. Februar 2019 erhielt der FHWE einen weiteren Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER über 150.000 €, welche dieses Mal zweckgebunden für die Instandsetzung und Ertüchtigung des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd im Hinblick auf die angestrebte Wiederinbetriebnahme dieses Teils der Gesamtstrecke Schönheide Ost - Muldenberg sind.

Am Nachmittag übergab der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel (CDU) dem 1. Vorsitzenden des FHWE, Marco Drosdeck den Fördermittelbescheid im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten des historischen Bahnhofsgebäudes Schönheide Süd im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus.

Natürlich freut sich der Verein sehr, durch Bereitstellung dieser Fördermittel die bereits seit 2009 angestrebte Wiederinbetriebnahme der wichtigen Strecke nach Schönheide Ost nun in Angriff nehmen zu können. Ohne eine dementsprechende Förderung wäre dieser Schritt dem FHWE nicht möglich. Denn trotz zahlreicher in den Jahren 2003 bis 2018 durch den Verein selbst durchgeführter Instandsetzungsmaßnahmen befindet sich der Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd bis dato in einem technischen Zustand, der die Realisierung umfangreicher weiterer Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen erfordert, welche der Verein alleine, rein mit ehrenamtlichem Engagement, nicht schaffen würde.

So setzte der FHWE z.B. 2008/09 die Flutgrabenbrücke an der Einfahrt des Bahnhofs Schönheide Ost instand, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Brücke stand vorher Jahre lang unter Wasser, was durch eine - wie sich damals herausstellte illegale, weil ohne wasserbaurechtliche Genehmigung durch einen Anlieger in den Jahren vor 2008 durchgeführte - Bachverlegung bedingt gewesen war. 2008/09 klärte der FHWE diesen Sachverhalt, legte die Brücke durch Rückgängigmachung der Bachverlegung wieder trocken und montierte neue Brückenschwellen sowie Schienen auf dem Bauwerk, wodurch im Mai 2009 erstmals seit 1995 wieder ein Schienenfahrzeug den Bahnhof Schönheide Ost erreichen konnte.

Jedoch reichten diese brückenbautechnischen Maßnahmen nicht aus, um eine Betriebsgenehmigung für öffentliche Fahrten nach Schönheide Ost zu erlangen. Vielmehr sind an allen drei Brücken des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd Instandsetzungsarbeiten nötig, die aktuell mit einer Summe von 104.000 € veranschlagt sind, durch Fachfirmen ausgeführt werden sollen und nur durch den jetzigen Fördermittelbescheid im Rahmen des Programms LEADER möglich werden.

Des Weiteren machen sich zur Stabilisierung des Oberbauzustandes in mehreren Streckenabschnitten Schwellenauswechslungen nötig. Alles in allem sind die anstehenden Arbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd mit rund 200.000 € veranschlagt, so dass sich trotz des Fördermittelbescheides erneut ein erheblicher Eigenanteil für den Verein von aktuell geplanten rund 50.000 € ergibt und von welchem nur gehofft werden kann, dass er sich nicht in ähnlichem Maße wie bei der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost erhöht.

Die beiden Einzelmaßnahmen Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost sowie Streckeninstandsetzung Schönheide Ost - Schönheide Süd zusammengenommen, erhält der FHWE über beide LEADER-Fördermittelbescheide von 2017 und von 2019 eine Gesamtfördersumme von 300.000 € bezüglich des Themas Schönheide Ost, ist aber gleichzeitig mit einem zusätzlichen finanziellen Eigen-Gesamtanteil über beide Einzelmaßnahmen von derzeit rund 185.000 € belastet. Zudem musste und muss der Verein Eigenleistungen in Form von Arbeitsleistungen erbringen, die in keinerlei Weise als Bestandteil des rein finanziell zu erbringenden Eigenanteils des Vereins angerechnet werden, die aber nötig sind, um die Gesamtkosten im Rahmen der Baumaßnahmen nicht weiter zu erhöhen. Würde der Verein sämtliche Arbeiten durch Firmen ausführen lassen und die Gesamtkosten würden sich dadurch noch mehr erhöhen, so würden diese Kostensteigerungen komplett zu Lasten des FHWE gehen, da die maximale Fördersumme von 150.000 € für die Streckeninstandsetzung fix ist. Somit erbringt der Verein zur Erlangung der Fördergelder sowohl Eigen-Arbeitsleistungen als auch die genannten, für den Verein sehr hohen finanziellen Eigenanteile.

Vor diesem Hintergrund sei immer wieder auf die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost hingewiesen. Nach wie vor werden dringend Gelder zur Finanzierung der Bauarbeiten benötigt, weshalb wir auch an dieser Stelle um Ihre Spende bitten.

Der FHWE bedankt sich recht herzlich bei allen an der Fördermittelentscheidung zu Gunsten der Streckenerweiterung nach Schönheide Ost beteiligten Institutionen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Genannt seien hier Herr Landrat Frank Vogel (CDU), die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets Förderung Ländlicher Raum beim Landratsamt des Erzgebirgskreises, unserem LEADER-Regionalmanagement in Trägerschaft des Vereins Zukunft Westerzgebirge e.V. sowie dem zuständigen LEADER-Koordinierungskreis.


nach oben14.01.2019: Ein Ausblick auf das FHWE-Jahr 2019

FHWE .

Das neue Jahr ist angebrochen und somit die Zeit für eine Vorausschau auf das FHWE-Jahr 2019. Nicht anders als 2018 wird auch 2019 vsl. ein sehr arbeitsreiches und geschäftiges Jahr für den Verein. Im Mittelpunkt steht dabei wie immer u.a. das "Hauptprodukt" des FHWE, der "Wernesgrüner Schienen-Express" (WEX). Dieser geht dieses Jahr in seine zwölfte Fahrtsaison. Für 2019 sind insgesamt elf öffentliche Fahrtage des WEX geplant. Saisonbeginn ist dieses Jahr aufgrund der späten Lage des Osterfestes innerhalb des Kalenderjahres schon zu Ostern.


Die öffentlichen Fahrtage des "Wernesgrüner Schienen-Express" 2019

Sonntag, 21. April 2019 - Ostersonntag - Saisoneröffnung

Mittwoch, 1. Mai 2019 - Tag der Arbeit

Donnerstag, 30. Mai 2019 - Christi Himmelfahrt

Sonntag, 9. Juni 2019 - Pfingstsonntag

Sonntag, 23. Juni 2019 - Bahnsteigfest in Hammerbrücke

Samstag, 6. Juli 2019 - 6. Old- und Youngtimertreffen in Schönheide Süd

Samstag/Sonntag, 10./11. August 2019 - komplettes Wochenende

Samstag/Sonntag, 14./15. September 2019 - komplettes Wochenende

Donnerstag, 3. Oktober 2019 - Tag der Deutschen Einheit - Saisonabschluss


Darüber hinaus stand der "Wernesgrüner Schienen-Express" in den letzten Jahren jeweils an einer noch höheren Anzahl von Charter-Fahrtagen in Betrieb als die Anzahl der öffentlichen Fahrtage pro Jahr ausmacht. Zu erwarten ist, dass dies auch 2019 nicht anders wird, denn das Interesse von Reise- und Wandergruppen, Vereinen usw. am WEX ist weiterhin ungebrochen.

Alle Details zu den 2019er Fahrtagen des "Wernesgrüner Schienen-Express" wie der Fahrplan, die Tarife, Buchungsmöglichkeiten für Charterfahrten usw. sind auf der Webseite des WEX unter www.schienen-express.de zu finden.


Hauptuntersuchung des WEX-Motorfahrzeuges VT 24 01

Voraussetzung für den Beginn der WEX-Saison 2019 ist die Fertigstellung der 2017 begonnenen Hauptuntersuchung an dem ursprünglichen, grünen WEX-Motorfahrzeug, dem VT 24 01. Dieses Triebfahrzeug kam in der Saison 2018 wegen der laufenden HU gar nicht zum Einsatz, sondern war im vergangenen Jahr komplett durch den VT 25 01 abgelöst worden. 2019 aber hat nun letzterer Fristablauf, so dass die HU am VT 24 01 abgeschlossen werden muss. Zu Jahresbeginn 2019 wird trotz der Winterwetterlage intensiv an der Hauptuntersuchung des Motorfahrzeuges VT 24 01 gearbeitet. Diese Arbeiten finden im Kleinlokschuppen des Bahnhofs Schönheide Süd statt.


6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd

Zu einem Veranstaltungshöhepunkt soll sich auch 2019 wieder das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd entwickeln. Es ist bereits die sechste Auflage des Events und es ist dieses Jahr auf den Samstag, 6. Juli terminiert.

Nachdem der bisherige, FHWE-interne Verantwortungsträger für diese Veranstaltung nach der letztjährigen Auflage für sich entschieden hat, den Oldtimertag nicht mehr organisieren zu wollen, sondern sich aufgrund der damit verbundenen, zweifelsohne immensen Arbeits- und Zeitaufwände ins Private zurück zu ziehen, hat sich vereinsintern glücklicherweise zeitnah ein neues Organisatorenteam gefunden, die das 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd auf die Beine stellen wird. Wünschen wir den beiden neuen Enthusiasten dabei maximale Erfolge - das öffentliche Interesse an der Veranstaltung dürfte kaum geringer ausfallen als im letzten Jahr (siehe Veranstaltungsbericht hierzu).


Thema WCd-Schmalspurbahnfestival

Ein WCd-Schmalspurbahnfestival wird es 2019 nicht geben, sondern erst wieder 2020 oder 2021. Bereits nach dem IX. WCd-Festival im Mai 2016 im Bahnhof Carlsfeld ist die Entscheidung getroffen worden, die WCd-Festivals zukünftig in einem Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchzuführen.

Davon sollte lediglich von 2016 zu 2017 nochmals eine Ausnahme gemacht werden, da vor zwei Jahren das runde Gedenkdatum "50 Jahre Einstellung des Streckenabschnittes Kirchberg - Saupersdorf ob Bf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld" anstand und diesem Ereignis in Kirchberg mit einem (sozusagen Sonder)-WCd-Festival gedacht werden sollte. Dies wäre das X. WCd-Festival gewesen. Nachdem aus jener - eigentlich bereits weit gediehenen Idee - aufgrund der Absage der Stadt Kirchberg nichts wurde, führte der FHWE das X. WCd-Schmalspurbahnfestival sodann 2018 und mit dem Gasteinsatz der 99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. in Wilzschhaus durch, siehe der Veranstaltungsbericht hierzu.

Zukünftig wird der FHWE die WCd-Schmalspurbahnfestivals zumindest so lange im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchführen, so lange weder in Schönheide Süd noch in Carlsfeld wieder einmal einige Meter Schmalspurgleis hinzukommen könnten. Diese Entscheidung begründet sich einerseits darin, dass die schmalspurtechnischen Veranstaltungsmöglichkeiten des FHWE auf Dauer bei den jetzigen Schmalspurgleislängen natürlich begrenzt sind und das Veranstaltungsprogramm der WCd-Festivals daher zwangsläufig bestimmten Wiederholungseffekten unterworfen ist. So lange das so ist, erscheint ein Zwei- bis Dreijahresrhythmus - quasi immer einmal wieder "zur Auffrischung" - schlichtweg ausreichend.

Zum anderen ist der Organisations- und Kostenaufwand für die WCd-Festivals kein Geringer. Es ist für einen Außenstehenden sicherlich kaum wahrnehmbar, was für Aufwände auch eine solche, vergleichsweise kleine Veranstaltung wie ein WCd-Schmalspurbahnfestival jedes Mal hervorruft. Unter der Maßgabe, dass jedwede Vereinskapazitäten - egal ob finanzielle oder personelle - stets wohlbedacht und dort eingesetzt werden müssen, wo sie am meisten Effekt und Erfolg bringen und die Vorhaben des Vereins am meisten voranbringen, ist die Entscheidung zu sehen, die WCd-Schmalspurbahnfestivals zukünftig im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchzuführen.

Sollte es sich ergeben und dem FHWE erwachsen Möglichkeiten, nach inzwischen zwölf Jahren diesbezüglichem Stillstand seit 2007 doch wieder einmal eine Gleiserweiterung in Carlsfeld oder in Schönheide Süd zu realisieren (daran "geforscht" wird im Hintergrund ständig!), so kann bezüglich der WCd-Festivals jederzeit wieder auf einen jährlichen Rhythmus zurückgewechselt werden - sobald dieser Fall eintritt. Tritt er nicht ein, bleibt es bei dem hier beschriebenen und begründeten Zwei- bis Dreijahresrhythmus.

Ob das XI. WCd-Schmalspurbahnfestival 2020 oder 2021 durchgeführt wird und ob es wieder einmal in Carlsfeld oder erneut in Wilzschhaus veranstaltet wird sowie welche Gastlok hierfür in Frage kommt, ist aktuell noch nicht entschieden. Hierüber wird selbstverständlich zeitnah berichtet, sobald dazu nähere Erkenntnisse vorliegen.


Hauptthema auch 2019: Schönheide Ost

Neben dem regulären Betrieb des "Wernesgrüner Schienen-Express" zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke das zweite Hauptthema des FHWE im Jahr 2019 wird weiter der Streckenabschnitt nach Schönheide Ost sein. Zum einen steht hier die Weiterführung sowie die Fertigstellung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost an. Per Stand Januar 2019 ruhen diese Arbeiten jahreszeit- bzw. witterungsbedingt. Weiter geht es vsl. im Frühjahr, wenn es das Wetter und die Temperaturen wieder zulassen.

Wie schnell die Arbeiten innerhalb des Jahres 2019 hier zum Abschluss geführt werden können, hängt auch davon ab, wie gut die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost vorankommt. Das Spendenziel beträgt hier bekanntlich 30.000 €. Fast ein Drittel dieses anvisierten Betrages ist per Stand 7. Januar 2019 bereits zusammengekommen - siehe hier. Der FHWE bittet erneut um weitere Unterstützung der Spendenaktion zu Gunsten des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost - davon hängt das weitere Vorankommen ab.

Ist die eigentliche Bahnhofsgebäudesanierung fertig, sind die Arbeiten bezüglich Schönheide Ost natürlich noch lange nicht abgeschlossen. Im Anschluss an die Sanierung des Empfangsgebäudes ist eine deutliche Aufwertung der Außenanlagen des Bahnhofs vorgesehen. Auch hierfür werden aller Voraussicht nach Möglichkeiten bestehen. Geplant sind u.a. der Bau eines Zauns, die Herrichtung des Bahnsteiges, das Setzen nach historischer Vorlage neu gefertigter Bahnhofslampen ähnlich wie im Schmalspurteil von Schönheide Süd und weitere kleinere Maßnahmen wie das Aufstellen von Sitzbänken usw. Je nach Arbeitsfortschritt am Empfangsgebäude dürften sich jene Arbeiten im dritten oder gar vierten Quartal 2019 abspielen.


Geplante Gleisarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd

Um die Strecke nach Schönheide Ost zuerst mit dem "Wernesgrüner Schienen-Express" und später auch mit dem "Wilzschhaus Nostalgie-Express" eröffnen zu können, bedarf es wie bekannt aber auch einiger Gleissanierungsmaßnahmen auf dem 5,5 km langen Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd. Auch hierfür stehen dem FHWE Fördermittel in Aussicht, über deren Vergabe per Stand Januar 2019 aber noch nicht endgültig entschieden ist. Mehrere Vorauswahlverfahren bzw. -stufen hierfür hat der Verein im Vorjahr aber bereits bestanden.

Ob und wenn wann genau die Gleisbaumaßnahmen durchgeführt werden können, hängt von der Frage sowie vom Datum des endgültigen Vorliegens des Fördermittelbescheides ab, im Nachgang dessen vom Vergabeverfahren an Firmen sowie von deren Bau- und Zeitkapazitäten. Per Stand Januar 2019 hofft der Verein, die Gleisbaumaßnahmen im 3. oder 4. Quartal 2019 realisieren zu können. Eine Eröffnung der Strecke nach Schönheide Ost kommt dann in Frage, wenn die Gleisbauarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd realisiert sind. Genau kann dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht terminiert werden. Wie auch für alle anderen Themen gilt auch hier: Sobald neue und nähere Erkenntnisse zum Aspekt der geplanten Gleisbauarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd vorliegen, wird darüber zu lesen sein.


Streckenfreischnitt CA-Linie 2019

Der im Herbst 2018 wieder einmal intensivierte Freischnitt der CA-Linie von Wildwuchs wird auch 2019 ein zentrales Thema sein müssen. Im Fokus stehen dabei sowohl der "neue" Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd im Hinblick auf dessen Wiederinbetriebnahme als auch der seit 2008 in Betrieb befindliche Streckenteil Schönheide Süd - Hammerbrücke, dort vorrangig bestimmte Teilbereiche zwischen Rautenkranz und Tannenbergsthal.

Die per Stand November 2018 für den Januar 2019 und für den Fall einer hierfür günstigen Witterung evtl. ins Auge gefassten Arbeitseinsätze können nicht stattfinden - eben weil das Wetter mit Schnee und Frostgraden solche Tätigkeiten im Außenbereich im Januar 2019 nicht zulässt. Jedoch für Frühjahr, Frühsommer sowie für den gesamten Herbst 2019 sind wieder Streckenfreischnitt-Arbeitseinsätze geplant. Frühestens können solche vsl. im März 2019 stattfinden, je nach Wetterlage kann das auch erst gegen Ende April möglich sein. Sobald neue Streckenfreischnittstermine feststehen, werden auch diese veröffentlicht.

Dabei freut sich der FHWE auch wieder über vereinsexterne Hilfe, von der es im Vorjahr einige gab - und die auch nötig ist, da die zu geringe Vereins-Personalbasis allein nicht ausreicht, um die 18 km Strecke im nötigen Umfange vom ständig wuchernden Wildwuchs frei zu halten.


Projekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express" und Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" 2018/2019

Schon längere Zeit ist nicht mehr aktuell über das historische Reisezugprojekt des FHWE "Wilzschhaus Nostalgie-Express" und die dazugehörige Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" berichtet worden. Das liegt an der derzeitigen, zwangsläufigen Dominanz und Fokussierung auf das Thema Schönheide Ost. Im Kleinen und quasi "im Hintergrund" ging es aber auch 2018 mit dem geplanten "Wilzschhaus Nostalgie-Express" weiter. Vorrangig wurde an den Wagen 541-326 und VB 140 227 gearbeitet.

Auch die zu diesem Projekt zugehörige Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" läuft weiterhin und ist nach wie vor die aktuell gültige Hauptspendenaktion des FHWE - dies schon seit ihrem Start am 1. Januar 2013. Es dürfte vsl. nicht mehr allzu lange dauern, dass das endgültige Spendenziel dieser Aktion erreicht ist. Das Spendenziel der Aktion war ja im Verlaufe der Jahre zwei Mal erhöht worden. Dies war so entschieden worden, weil einerseits der Finanzbedarf für den geplanten "Wilzschhaus Nostalgie-Express" sehr groß ist und andererseits die Spendenbereitschaft der Freunde und Befürworter dieses Zugprojektes weiterhin gegeben ist. Das ursprüngliche Spendenziel von "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" betrug 30.000 €. Nachdem dieses erreicht worden war, wurde es auf 50.000 € erhöht und die Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" verlängert. Nach Erreichen auch der 50.000 €-Marke erhöhte der Verein das Spendenziel ein weiteres und letztes Mal auf nunmehr 75.000 €.

Per Stand 31. Dezember 2018 beträgt der Gesamtspendenstand seit 1. Januar 2013 für das Projekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express" bzw. für die hierfür ins Leben gerufene Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" bereits über 73.000 €. Es fehlen somit aktuell noch knapp 2.000 € zum Erreichen des Spendenziels von 75.000 €. Nach wie vor gehen immer wieder kontinuierlich kleinere und mittlere Spenden für "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" ein. Der FHWE lässt diese Hauptspendenaktion deshalb noch so lange laufen, bis das Spendenziel von 75.000 € erreicht ist und schließt diese Aktion sodann mit Erreichen des Spendenziels ab. Auch dies könnte im Jahresverlaufe 2019 so weit sein.

Im Anschluss daran wird eine neue Hauptspendenaktion des Vereins gestartet. Diese liegt ideentechnisch bereits "in der Schublade". Denn die derzeitige, zum 1. Oktober 2018 gestartete und zur Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" parallellaufende Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost ist ja - wie deren Name aussagt - "nur" eine (zeitlich möglichst befristete) Sonderspendenaktion. Genauso wie es die 2017/18er Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie im Zeitraum 15. August 2017 bis 30. September 2018 war. Hingegen legt der FHWE seine Hauptspendenaktionen immer zeitlich längerfristig und ggf. mit einem höheren Spendenziel als bei den Sonderspendenaktionen aus. Derzeit ist die aktuelle Hauptspendenaktion wie dargelegt immer noch die zum 1. Januar 2013 ins Leben gerufene Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG". Nach inzwischen über sechs Jahren Laufzeit könnte diese Spendenaktion dann im Jahresverlauf 2019 ihren Abschluss finden. Natürlich sei an dieser Stelle auch wieder einmal allen Spendern für diese Spendenaktion recht herzlich gedankt!

Wenn die Aktion Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" beendet sein wird, bezieht sich das natürlich nur auf die Spendenaktion selber. Weitergeführt wird selbstverständlich unabhängig davon das historische Reisezugprojekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express"! Über den aktuellen Arbeitsstand an den Wagen sowie der Zuglok V 18, welche sich ebenfalls seit Frühjahr 2018 in der Aufarbeitung befindet, wird zum Zeitpunkt des Abschlusses der Spendenaktion vsl. im Jahresverlauf 2019 wieder einmal näher berichtet werden.


Geplante Neuerscheinungen 2019 im FHWE-Publikationsprogramm

Für das FHWE-Publikationsprogramm sind für 2019 zwei Neuerscheinungen vorgesehen: Die Broschüre "Von Traglastern, Großfenstrigen und Packmeistern" über den Wageneinsatz auf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld als Folge 10 der Publikationsreihe "WCd-Themen" sowie die erweiterte Drittauflage des Buches "Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld".

Die o.g. Broschüre über die Wagen der WCd-Linie des Hauptautors André Marks ist per Stand Januar 2019 in der Erarbeitung bereits weit vorangeschritten und erscheint vsl. im zweiten Quartal 2019. Aufgrund der Fülle des dank der akribischen Arbeit von André Marks erfassten Text- und Bildmaterials wird dabei aus der geplanten 64-seitigen eine 80-Seiten-Broschüre - ohne, dass sich dadurch der Verkaufspreis für diesen Titel erhöht.

Das Aue-Adorf-Buch sollte bereits seit 2016 erscheinen, musste aufgrund von Kapazitätsengpässen bei den Hauptautoren dieses Buches aber immer wieder verschoben werden. Zuletzt war ein Erscheinungsdatum gegen Jahresende 2018 vorgesehen gewesen, doch auch dieser Termin hatte nicht gehalten werden können. Nunmehr wird ein Erscheinen des Buches in der zweiten Jahreshälfte 2019 favorisiert. Eine Verfügbarkeit des Buches auf Ende des 3. Quartals/Anfang des 4. Quartals 2019 erscheint nach dem Erkenntnisstand Januar 2019 recht realistisch.

Jedenfalls sind die Arbeiten auch an diesem Buch weit vorangeschritten. Es soll gegenüber der Zweitauflage des Buches von 2009 zwei neu hinzukommende Inhaltsteile haben - einen vorderen und einen hinteren Zusatzteil. Der vordere Zusatzteil ist bereits fertiggestellt und der hintere Zusatzteil ist angearbeitet. Somit sollte einem Erscheinen des Buches in der 2. Jahreshälfte 2019 hoffentlich nichts mehr entgegenstehen.

In der Planungsphase sind etliche weitere FHWE-Publikationen für den Zeitraum ab 2020, so bereits jetzt schon die Folgen 11 und 12 der Broschürenreihe "WCd-Themen", die Folge 5 zur Reihe des Thumer Schmalspurnetzes und auch weitere Bahnbroschüren mit Themenschwerpunkten im Vogtland und Westerzgebirge. Diese Publikationen werden aktuell aber nicht mehr vorangekündigt, da die Erscheinungstermine nicht planbar sind.

Die FHWE-Publikationsarbeit muss permanent hinter anderen Vereinstätigkeiten - vor allem auch theoriebasierten - wie der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit, dem Erstellen von Konzepten oder dem Bearbeiten von Fördermittelanträgen usw. - zurückstehen. Aus diesem Grunde werden künftige FHWE-Publikationen jeweils nur noch kurzfristiger und nicht mehr Jahre im Voraus angekündigt. Damit soll auch der teilweise bestehenden Ungeduld der Leserschaft und damit verbundenen Rückfragen entgegengewirkt werden. Denn selbst das Beantworten der etlichen Rückfragen, wann diese oder jene Publikation denn erscheinen würde, kostet bei den auftretenden Mengen Zeit und behindert damit das eigentliche Weiterarbeiten an den Publikationen an sich.

Somit bleibt es für 2019 erst einmal bei dem voraussichtlichen Erscheinen der beiden angekündigten Publikationen Broschüre "Von Traglastern, Großfenstrigen und Packmeistern" als Folge 10 der Publikationsreihe "WCd-Themen" sowie der erweiterten Drittauflage des Buches "Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld".

Alle für diese beiden Publikationen getätigten Vorbestellungen sind archiviert, bleiben bestehen und kommen zur Auslieferung, sobald die beiden genannten Publikationen verfügbar sind. Insofern jemand seine Vorbestellung zurückziehen wollen sollte, ist die natürlich jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich.


Na dann - auf ein gutes FHWE-Jahr 2019!

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. freut sich auch im Jahr 2019 über Ihr Interesse an unseren Vereinsvorhaben und unseren aktuellen Projekten. Setzen wir auf ein gutes FHWE-Jahr 2019! Der Verein ist stets für jedwede Unterstützung dankbar - sei es durch Ihre Spende oder durch eine Mitarbeit. Umso mehr Mitstreiter gemeinsam an einem Strang ziehen, umso besser und umso zeitiger sind die nächsten Zwischenziele erreichbar. Natürlich freut sich der FHWE auch stets über neue Vereinsmitglieder. Falls Ihnen das Werkeln immer nur im eigenen Garten zu viel wird oder wenn Ihnen das reine, immer-bloße Fotografieren von Eisenbahnen zu langweilig wird und Sie lieber mal an einem Stück Erhalt und stückchenweiser Wiederherstellung traditioneller Eisenbahnwelt in der vogtländischen und erzgebirgischen Heimat mitwirken wollen - zögern Sie bitte nicht! Beim FHWE sind alle tatkräftigen Mitstreiter stets willkommen - egal ob im praktischen Bereich oder auch bei der weiteren Planung und Öffentlichkeitsarbeit. Glück auf!




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