Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
Aktuelles vom Verein (Stand: 18. März 2019)


nach oben18.03.2019: Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des
Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost (Update Spendenstand)

FHWE . Seit April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid erhalten hatte. Wie an dieser Stelle berichtet sowie mit dieser Bildergalerie illustriert, gehen die Arbeiten gut voran und große Ergebnisse der Sanierung sind per Stand Jahresbeginn 2019 für Jedermann und Jederfrau sichtbar, der oder die auf der B 283 nach Schönheide herein gefahren kommt und damit am Bahnhof Schönheide Ost vorbeikommt.

Wie ebenfalls im Rahmen dieses Beitrages geschrieben, haben sich leider im Laufe der Bauarbeiten Mehrkosten in Höhe von 85.000 € für den FHWE ergeben. Aus diesem Grunde war der Verein darauf angewiesen, zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zugunsten der Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten. Aus welchen Arbeitsleistungen im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung die Mehrkosten von 85.000 € genau resultieren, warum diese zuvor unvorhersehbar waren und warum sie unvermeidbar sind, ist im Rahmen dieses Artikels genauer beschrieben. Im Folgenden ist der grobe Finanzierungsplan für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost dargestellt.


Die ursprüngliche Finanzierung sah - grob vereinfacht - folgendermaßen aus:

- Gesamtbaukosten: 195.000 €

- Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid vom Juli 2017: 150.000 €

- Eigenanteil FHWE: 45.000 €.


Weder ist der FHWE weder naiv noch bei der Sanierung historischer Bahngebäude unerfahren. Dass vorher nicht genau bekannte Kostensteigerungen während der Bauphase zu erwarten sind, war von vorn herein bedacht worden. Schließlich ist zum einen allgemein bekannt, dass Bauprojekte sich während der Realisierungsphase zumeist verteuern. Zum anderen hat der FHWE bereits zwischen 1998 und 2003 den Schmalspurlokschuppen in Carlsfeld sowie von 2005 bis 2007 das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd saniert - auch dies jeweils im sechsstelligen Kostenrahmen und mit Baukostensteigerungen während der Bauphase.

Aus diesem Grunde hatte der FHWE für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost eine zusätzliche Reserve von 25.000 € gebildet, die von Beginn an für eventuelle Baukostensteigerungen vorgesehen war. Dass sich der Kostenrahmen in Schönheide Ost aber derart erweitern würde - um 85.000 € - war dann doch eine böse Überraschung und treibt den Verein an die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Ausrufung der neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost ist damit leider unerlässlich.


Der neue Finanzierungsplan sieht folgendermaßen aus:

Gesamtbaukosten: 280.000 € (195.000 € Ursprungssumme + 85.000 € Mehrkosten)

Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid von 2017: 150.000 € (Höhe der Fördermittel bleibt trotz Kostensteigerung gleich)

Eigenanteil FHWE: 130.000 €


Dieser neue FHWE-Eigenanteil von 130.000 €
setzt sich wiederum zusammen aus:

- 45.000 € ursprünglich geplanter Eigenanteil

- 85.000 € durch die Mehrkosten hinzugekommener Eigenanteil


Der durch die Mehrkosten hinzugekommene,
zusätzliche FHWE-Eigenanteil von 85.000 € soll finanziert werden durch:

- 25.000 € von vorn herein einkalkulierte Mehrkosten

- 30.000 € Mobilisierung einer zusätzlichen Finanzreserve des Vereins, die eigentlich für ein anderes Zukunftsprojekt 2019 gedacht ist

- 30.000 € Spendengelder aus der hiermit vorgestellten, neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost.


Ein Restbetrag, der durch die neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost nicht gedeckt sein könnte, indem die Spendenaktion ihr Spendenziel von 30.000 € nicht erreicht, wäre dann nur durch die Aufnahme eines Zwischenfinanzierungskredites schließbar, was den Verein natürlich mit Zinszahlungen und zukünftigen Raten zur Tilgung des Kredites belasten würde und damit ebenfalls die nächsten Zukunftsprojekte - namentlich die Gleissanierung zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd sowie die Inbetriebnahme dieses Streckenabschnittes der CA-Linie 2019/20 - weiter in die Zukunft schieben würde.


Aus diesem Grunde bitten wir auch Sie um Ihre Spende im Rahmen der neuen FHWE-Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost!



Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde sind seit der letzten Aktualisierung zu dieser Spendenaktion an dieser Stelle neu als Spender hinzu gekommen und haben die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum 15. Februar bis 15. März 2019 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Silvio Kozuschek, Stollberg
Holger Drosdeck, Chemnitz
Manfred Uy, Pappendorf

Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde hatten die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum bis zum 14. Februar 2019 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Jochen Platz, Leipzig
Thomas Georgi, Dresden
Dr. Frank Biedermann, Jena
Holger Drosdeck, Chemnitz
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Mennicken, Würselen
Klaus Klotzbach, Merkers
Thomas Rietz, Radebeul
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Ingenieurbüro Becher, Auerbach/Vogtl.
Danny Saumer, Belm
Gunnar Hölzig, Cottbus
Philipp Mützel, München
Udo Funk, Raschau-Markersbach
Holger Noritzsch, Plauen
Gotthard Lang, (ohne Ortsangabe)
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Karsten Foth, Aalen
Beate Goßow, (ohne Ortsangabe)
Annekatrin Grafe, (ohne Ortsangabe)
Matthias Dressel, Bad Laer
Joachim Volkhardt, Halle/Saale
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Falk Haude, Schwarzenberg
Lothar Haybach, Schmölln
Klaus Gräfe, Leipzig
Werner Wolters, Rheydt
Michael Fickert, Plauen
SAV Schaltanlagen- und Verteilerbau GmbH, Lichtentanne
Eckbert Heinz, Tannenbergsthal
Andreas Pomowski, Aulendorf
Rainer Steger, Hof/Saale
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Thomas Georgi, Dresden
Jürgen Braun, (ohne Ortsangabe)
Jens Kühnemann, Plauen
Hans-Joachim Berger, Esslingen
Dr. Florian Reißmann, Dresden
Karl Eibisch, Zeuthen
Dirk Seiler, Leipzig
Lutz Maurer, Roßdorf
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Alexander Franke, Erfurt
Frank Wendler, Schneeberg
Walfried Scheller, Berlin
Ralf Mündel, Altes Lager
Dr. Hans-Jürgen Beeck, Heroldsberg
Michael Thomasch, Rodgau
Danny Saumer, Belm
Detlef Scholdan, Halle/Saale
C.J.F. la Verge, Hilversum (Niederlande)
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Volker Decker, Lößnitz
Wilfried Rettig, Minden
Steffen Frömmel, Kurort Volkersdorf
Andreas Kirste, Greiz
Jochen Platz, Leipzig
Michael Röder, (ohne Ortsangabe)



Das anvisierte Spendenziel beträgt 30.000 €. Der Spendenstand per 15. März 2019 beträgt 63 Einzelspenden mit einer Gesamtsumme von 11.213,78 €.

So erfreulich und positiv die Tatsache ist, dass im ersten knappen halben Jahr der Sonderspendenaktion bereits reichlich 60 Eisenbahnfreunde für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gespendet haben und damit reichlich 37 % des anvisierten Spendenziels bereits gedeckt sind, so besagen die Regeln der Mathematik natürlich ebenso, dass derzeit noch knapp 63 % zur Erreichung des anvisierten Spendenziels fehlen.

Vor dem Hintergrund, dass von den Gesamtkosten zur Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sowieso nur rund 11 % durch Spendenmittel finanziert werden sollen sowie in Verbindung mit der Tatsache, dass von diesen 11 % der Gesamtkosten bisher reichlich 37 % als Spendenziel erreicht wurden, bittet der FHWE auch Sie um Ihre Spende zu Gunsten dieser Sonderspendenaktion. Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, bitte helfen auch Sie mit, die finanzielle Basis für die weitere Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sicherzustellen und das anvisierte Spendenziel von 30.000 € zu erreichen. Die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost läuft nicht bis zu einem festgelegten Enddatum, sondern bis zum Erreichen des Spendenziels.


Bitte helfen Sie uns mit, die Laufzeit der Sonderspendenaktion möglichst kurz zu halten, indem das Spendenziel möglichst frühzeitig erreicht wird. Noch fehlen dazu 18.786,22 € (Stand 15. März 2019).


Kontoinhaber:
IBAN:
BIC-/SWIFT-Code:
Bank:
Verwendungszweck:
FHWE e.V.
DE70 8705 4000 3667 0000 99
WELADED1STB
Erzgebirgssparkasse
Spende Sanierung EG Schönheide Ost
Spendenziel: 30.000,00 Euro
Stand 15.03.2019: 11.213,78 Euro

Benötigt wird auch Ihre Spende - vielen Dank!


nach oben 18.02.2019: FHWE erhält Fördermittelbescheid zur Streckenertüchtigung Schönheide Ost - Schönheide Süd

FHWE .
. Am Freitag, dem 15. Februar 2019 erhielt der FHWE einen weiteren Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER über 150.000 €, welche dieses Mal zweckgebunden für die Instandsetzung und Ertüchtigung des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd im Hinblick auf die angestrebte Wiederinbetriebnahme dieses Teils der Gesamtstrecke Schönheide Ost - Muldenberg sind.

Am Nachmittag übergab der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel (CDU) dem 1. Vorsitzenden des FHWE, Marco Drosdeck den Fördermittelbescheid im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten des historischen Bahnhofsgebäudes Schönheide Süd im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus.

Natürlich freut sich der Verein sehr, durch Bereitstellung dieser Fördermittel die bereits seit 2009 angestrebte Wiederinbetriebnahme der wichtigen Strecke nach Schönheide Ost nun in Angriff nehmen zu können. Ohne eine dementsprechende Förderung wäre dieser Schritt dem FHWE nicht möglich. Denn trotz zahlreicher in den Jahren 2003 bis 2018 durch den Verein selbst durchgeführter Instandsetzungsmaßnahmen befindet sich der Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd bis dato in einem technischen Zustand, der die Realisierung umfangreicher weiterer Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen erfordert, welche der Verein alleine, rein mit ehrenamtlichem Engagement, nicht schaffen würde.

So setzte der FHWE z.B. 2008/09 die Flutgrabenbrücke an der Einfahrt des Bahnhofs Schönheide Ost instand, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Brücke stand vorher Jahre lang unter Wasser, was durch eine - wie sich damals herausstellte illegale, weil ohne wasserbaurechtliche Genehmigung durch einen Anlieger in den Jahren vor 2008 durchgeführte - Bachverlegung bedingt gewesen war. 2008/09 klärte der FHWE diesen Sachverhalt, legte die Brücke durch Rückgängigmachung der Bachverlegung wieder trocken und montierte neue Brückenschwellen sowie Schienen auf dem Bauwerk, wodurch im Mai 2009 erstmals seit 1995 wieder ein Schienenfahrzeug den Bahnhof Schönheide Ost erreichen konnte.

Jedoch reichten diese brückenbautechnischen Maßnahmen nicht aus, um eine Betriebsgenehmigung für öffentliche Fahrten nach Schönheide Ost zu erlangen. Vielmehr sind an allen drei Brücken des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd Instandsetzungsarbeiten nötig, die aktuell mit einer Summe von 104.000 € veranschlagt sind, durch Fachfirmen ausgeführt werden sollen und nur durch den jetzigen Fördermittelbescheid im Rahmen des Programms LEADER möglich werden.

Des Weiteren machen sich zur Stabilisierung des Oberbauzustandes in mehreren Streckenabschnitten Schwellenauswechslungen nötig. Alles in allem sind die anstehenden Arbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd mit rund 200.000 € veranschlagt, so dass sich trotz des Fördermittelbescheides erneut ein erheblicher Eigenanteil für den Verein von aktuell geplanten rund 50.000 € ergibt und von welchem nur gehofft werden kann, dass er sich nicht in ähnlichem Maße wie bei der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost erhöht.

Die beiden Einzelmaßnahmen Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost sowie Streckeninstandsetzung Schönheide Ost - Schönheide Süd zusammengenommen, erhält der FHWE über beide LEADER-Fördermittelbescheide von 2017 und von 2019 eine Gesamtfördersumme von 300.000 € bezüglich des Themas Schönheide Ost, ist aber gleichzeitig mit einem zusätzlichen finanziellen Eigen-Gesamtanteil über beide Einzelmaßnahmen von derzeit rund 185.000 € belastet. Zudem musste und muss der Verein Eigenleistungen in Form von Arbeitsleistungen erbringen, die in keinerlei Weise als Bestandteil des rein finanziell zu erbringenden Eigenanteils des Vereins angerechnet werden, die aber nötig sind, um die Gesamtkosten im Rahmen der Baumaßnahmen nicht weiter zu erhöhen. Würde der Verein sämtliche Arbeiten durch Firmen ausführen lassen und die Gesamtkosten würden sich dadurch noch mehr erhöhen, so würden diese Kostensteigerungen komplett zu Lasten des FHWE gehen, da die maximale Fördersumme von 150.000 € für die Streckeninstandsetzung fix ist. Somit erbringt der Verein zur Erlangung der Fördergelder sowohl Eigen-Arbeitsleistungen als auch die genannten, für den Verein sehr hohen finanziellen Eigenanteile.

Vor diesem Hintergrund sei immer wieder auf die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost hingewiesen. Nach wie vor werden dringend Gelder zur Finanzierung der Bauarbeiten benötigt, weshalb wir auch an dieser Stelle um Ihre Spende bitten.

Der FHWE bedankt sich recht herzlich bei allen an der Fördermittelentscheidung zu Gunsten der Streckenerweiterung nach Schönheide Ost beteiligten Institutionen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Genannt seien hier Herr Landrat Frank Vogel (CDU), die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets Förderung Ländlicher Raum beim Landratsamt des Erzgebirgskreises, unserem LEADER-Regionalmanagement in Trägerschaft des Vereins Zukunft Westerzgebirge e.V. sowie dem zuständigen LEADER-Koordinierungskreis.


nach oben 17.02.2019: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Jahresbeginn - Frühjahr 2019

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost, Zeitraum
Jahresbeginn - Frühjahr 2019
. Wie an dieser Stelle berichtet, läuft seit Mitte April 2018 die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. Regelmäßig wird hier über den aktuellen Arbeitsstand informiert.

Über den Winter 2018/19 ruhen die Arbeiten am Bahnhofsgebäude witterungsbedingt. Außenarbeiten lies das Wetter seit Ende November 2018 sowieso nicht mehr zu und selbst im Innenbereich ist es für Maler- und Putzerarbeiten sowie ähnlich geartete Tätigkeiten seit Anfang Dezember 2018 zu kalt. Aufgrunddessen gehen die Arbeiten weiter, sobald es die Temparaturen zulassen. Vsl. können die weiteren Sanierungsmaßnahmen vorrangig im Innenbereich im März 2019 wieder losgehen.

In nebenstehender Bildergalerie seien die Baufortschritte des Zeitraumes Jahresbeginn bis Frühjahr 2019 dargestellt. Zu diesem Zwecke wird nebenstehende Bildergalerie bis Mai 2019 in Abständen weiter ergänzt. Neue textliche Ausführungen folgen ebenfalls, sobald die Bauarbeiten wieder angelaufen sind. Für den Zeitraum ab Juni startet eine neue Bildergalerie mit dem Bauabschnitt Sommer 2019.

Über die im Zeitraum April bis Juli 2018 stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet. Über die zwischen Juli bis Oktober 2018 stattgefundenen Arbeiten gibt es an dieser Stelle Auskunft. Die zwischen Oktober und Jahresende 2018 zu verzeichnenden Baufortschritte informiert diese Bildergalerie.

Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang immer wieder auf die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost. Nach wie vor werden dringend Gelder zur Finanzierung der Bauarbeiten benötigt, weshalb wir auch an dieser Stelle um Ihre Spende bitten.




nach oben 14.01.2019: Ein Ausblick auf das FHWE-Jahr 2019

FHWE .

Das neue Jahr ist angebrochen und somit die Zeit für eine Vorausschau auf das FHWE-Jahr 2019. Nicht anders als 2018 wird auch 2019 vsl. ein sehr arbeitsreiches und geschäftiges Jahr für den Verein. Im Mittelpunkt steht dabei wie immer u.a. das "Hauptprodukt" des FHWE, der "Wernesgrüner Schienen-Express" (WEX). Dieser geht dieses Jahr in seine zwölfte Fahrtsaison. Für 2019 sind insgesamt elf öffentliche Fahrtage des WEX geplant. Saisonbeginn ist dieses Jahr aufgrund der späten Lage des Osterfestes innerhalb des Kalenderjahres schon zu Ostern.


Die öffentlichen Fahrtage des "Wernesgrüner Schienen-Express" 2019

Sonntag, 21. April 2019 - Ostersonntag - Saisoneröffnung

Mittwoch, 1. Mai 2019 - Tag der Arbeit

Donnerstag, 30. Mai 2019 - Christi Himmelfahrt

Sonntag, 9. Juni 2019 - Pfingstsonntag

Sonntag, 23. Juni 2019 - Bahnsteigfest in Hammerbrücke

Samstag, 6. Juli 2019 - 6. Old- und Youngtimertreffen in Schönheide Süd

Samstag/Sonntag, 10./11. August 2019 - komplettes Wochenende

Samstag/Sonntag, 14./15. September 2019 - komplettes Wochenende

Donnerstag, 3. Oktober 2019 - Tag der Deutschen Einheit - Saisonabschluss


Darüber hinaus stand der "Wernesgrüner Schienen-Express" in den letzten Jahren jeweils an einer noch höheren Anzahl von Charter-Fahrtagen in Betrieb als die Anzahl der öffentlichen Fahrtage pro Jahr ausmacht. Zu erwarten ist, dass dies auch 2019 nicht anders wird, denn das Interesse von Reise- und Wandergruppen, Vereinen usw. am WEX ist weiterhin ungebrochen.

Alle Details zu den 2019er Fahrtagen des "Wernesgrüner Schienen-Express" wie der Fahrplan, die Tarife, Buchungsmöglichkeiten für Charterfahrten usw. sind auf der Webseite des WEX unter www.schienen-express.de zu finden.


Hauptuntersuchung des WEX-Motorfahrzeuges VT 24 01

Voraussetzung für den Beginn der WEX-Saison 2019 ist die Fertigstellung der 2017 begonnenen Hauptuntersuchung an dem ursprünglichen, grünen WEX-Motorfahrzeug, dem VT 24 01. Dieses Triebfahrzeug kam in der Saison 2018 wegen der laufenden HU gar nicht zum Einsatz, sondern war im vergangenen Jahr komplett durch den VT 25 01 abgelöst worden. 2019 aber hat nun letzterer Fristablauf, so dass die HU am VT 24 01 abgeschlossen werden muss. Zu Jahresbeginn 2019 wird trotz der Winterwetterlage intensiv an der Hauptuntersuchung des Motorfahrzeuges VT 24 01 gearbeitet. Diese Arbeiten finden im Kleinlokschuppen des Bahnhofs Schönheide Süd statt.


6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd

Zu einem Veranstaltungshöhepunkt soll sich auch 2019 wieder das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd entwickeln. Es ist bereits die sechste Auflage des Events und es ist dieses Jahr auf den Samstag, 6. Juli terminiert.

Nachdem der bisherige, FHWE-interne Verantwortungsträger für diese Veranstaltung nach der letztjährigen Auflage für sich entschieden hat, den Oldtimertag nicht mehr organisieren zu wollen, sondern sich aufgrund der damit verbundenen, zweifelsohne immensen Arbeits- und Zeitaufwände ins Private zurück zu ziehen, hat sich vereinsintern glücklicherweise zeitnah ein neues Organisatorenteam gefunden, die das 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd auf die Beine stellen wird. Wünschen wir den beiden neuen Enthusiasten dabei maximale Erfolge - das öffentliche Interesse an der Veranstaltung dürfte kaum geringer ausfallen als im letzten Jahr (siehe Veranstaltungsbericht hierzu).


Thema WCd-Schmalspurbahnfestival

Ein WCd-Schmalspurbahnfestival wird es 2019 nicht geben, sondern erst wieder 2020 oder 2021. Bereits nach dem IX. WCd-Festival im Mai 2016 im Bahnhof Carlsfeld ist die Entscheidung getroffen worden, die WCd-Festivals zukünftig in einem Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchzuführen.

Davon sollte lediglich von 2016 zu 2017 nochmals eine Ausnahme gemacht werden, da vor zwei Jahren das runde Gedenkdatum "50 Jahre Einstellung des Streckenabschnittes Kirchberg - Saupersdorf ob Bf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld" anstand und diesem Ereignis in Kirchberg mit einem (sozusagen Sonder)-WCd-Festival gedacht werden sollte. Dies wäre das X. WCd-Festival gewesen. Nachdem aus jener - eigentlich bereits weit gediehenen Idee - aufgrund der Absage der Stadt Kirchberg nichts wurde, führte der FHWE das X. WCd-Schmalspurbahnfestival sodann 2018 und mit dem Gasteinsatz der 99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. in Wilzschhaus durch, siehe der Veranstaltungsbericht hierzu.

Zukünftig wird der FHWE die WCd-Schmalspurbahnfestivals zumindest so lange im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchführen, so lange weder in Schönheide Süd noch in Carlsfeld wieder einmal einige Meter Schmalspurgleis hinzukommen könnten. Diese Entscheidung begründet sich einerseits darin, dass die schmalspurtechnischen Veranstaltungsmöglichkeiten des FHWE auf Dauer bei den jetzigen Schmalspurgleislängen natürlich begrenzt sind und das Veranstaltungsprogramm der WCd-Festivals daher zwangsläufig bestimmten Wiederholungseffekten unterworfen ist. So lange das so ist, erscheint ein Zwei- bis Dreijahresrhythmus - quasi immer einmal wieder "zur Auffrischung" - schlichtweg ausreichend.

Zum anderen ist der Organisations- und Kostenaufwand für die WCd-Festivals kein Geringer. Es ist für einen Außenstehenden sicherlich kaum wahrnehmbar, was für Aufwände auch eine solche, vergleichsweise kleine Veranstaltung wie ein WCd-Schmalspurbahnfestival jedes Mal hervorruft. Unter der Maßgabe, dass jedwede Vereinskapazitäten - egal ob finanzielle oder personelle - stets wohlbedacht und dort eingesetzt werden müssen, wo sie am meisten Effekt und Erfolg bringen und die Vorhaben des Vereins am meisten voranbringen, ist die Entscheidung zu sehen, die WCd-Schmalspurbahnfestivals zukünftig im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchzuführen.

Sollte es sich ergeben und dem FHWE erwachsen Möglichkeiten, nach inzwischen zwölf Jahren diesbezüglichem Stillstand seit 2007 doch wieder einmal eine Gleiserweiterung in Carlsfeld oder in Schönheide Süd zu realisieren (daran "geforscht" wird im Hintergrund ständig!), so kann bezüglich der WCd-Festivals jederzeit wieder auf einen jährlichen Rhythmus zurückgewechselt werden - sobald dieser Fall eintritt. Tritt er nicht ein, bleibt es bei dem hier beschriebenen und begründeten Zwei- bis Dreijahresrhythmus.

Ob das XI. WCd-Schmalspurbahnfestival 2020 oder 2021 durchgeführt wird und ob es wieder einmal in Carlsfeld oder erneut in Wilzschhaus veranstaltet wird sowie welche Gastlok hierfür in Frage kommt, ist aktuell noch nicht entschieden. Hierüber wird selbstverständlich zeitnah berichtet, sobald dazu nähere Erkenntnisse vorliegen.


Hauptthema auch 2019: Schönheide Ost

Neben dem regulären Betrieb des "Wernesgrüner Schienen-Express" zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke das zweite Hauptthema des FHWE im Jahr 2019 wird weiter der Streckenabschnitt nach Schönheide Ost sein. Zum einen steht hier die Weiterführung sowie die Fertigstellung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost an. Per Stand Januar 2019 ruhen diese Arbeiten jahreszeit- bzw. witterungsbedingt. Weiter geht es vsl. im Frühjahr, wenn es das Wetter und die Temperaturen wieder zulassen.

Wie schnell die Arbeiten innerhalb des Jahres 2019 hier zum Abschluss geführt werden können, hängt auch davon ab, wie gut die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost vorankommt. Das Spendenziel beträgt hier bekanntlich 30.000 €. Fast ein Drittel dieses anvisierten Betrages ist per Stand 7. Januar 2019 bereits zusammengekommen - siehe hier. Der FHWE bittet erneut um weitere Unterstützung der Spendenaktion zu Gunsten des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost - davon hängt das weitere Vorankommen ab.

Ist die eigentliche Bahnhofsgebäudesanierung fertig, sind die Arbeiten bezüglich Schönheide Ost natürlich noch lange nicht abgeschlossen. Im Anschluss an die Sanierung des Empfangsgebäudes ist eine deutliche Aufwertung der Außenanlagen des Bahnhofs vorgesehen. Auch hierfür werden aller Voraussicht nach Möglichkeiten bestehen. Geplant sind u.a. der Bau eines Zauns, die Herrichtung des Bahnsteiges, das Setzen nach historischer Vorlage neu gefertigter Bahnhofslampen ähnlich wie im Schmalspurteil von Schönheide Süd und weitere kleinere Maßnahmen wie das Aufstellen von Sitzbänken usw. Je nach Arbeitsfortschritt am Empfangsgebäude dürften sich jene Arbeiten im dritten oder gar vierten Quartal 2019 abspielen.


Geplante Gleisarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd

Um die Strecke nach Schönheide Ost zuerst mit dem "Wernesgrüner Schienen-Express" und später auch mit dem "Wilzschhaus Nostalgie-Express" eröffnen zu können, bedarf es wie bekannt aber auch einiger Gleissanierungsmaßnahmen auf dem 5,5 km langen Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd. Auch hierfür stehen dem FHWE Fördermittel in Aussicht, über deren Vergabe per Stand Januar 2019 aber noch nicht endgültig entschieden ist. Mehrere Vorauswahlverfahren bzw. -stufen hierfür hat der Verein im Vorjahr aber bereits bestanden.

Ob und wenn wann genau die Gleisbaumaßnahmen durchgeführt werden können, hängt von der Frage sowie vom Datum des endgültigen Vorliegens des Fördermittelbescheides ab, im Nachgang dessen vom Vergabeverfahren an Firmen sowie von deren Bau- und Zeitkapazitäten. Per Stand Januar 2019 hofft der Verein, die Gleisbaumaßnahmen im 3. oder 4. Quartal 2019 realisieren zu können. Eine Eröffnung der Strecke nach Schönheide Ost kommt dann in Frage, wenn die Gleisbauarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd realisiert sind. Genau kann dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht terminiert werden. Wie auch für alle anderen Themen gilt auch hier: Sobald neue und nähere Erkenntnisse zum Aspekt der geplanten Gleisbauarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd vorliegen, wird darüber zu lesen sein.


Streckenfreischnitt CA-Linie 2019

Der im Herbst 2018 wieder einmal intensivierte Freischnitt der CA-Linie von Wildwuchs wird auch 2019 ein zentrales Thema sein müssen. Im Fokus stehen dabei sowohl der "neue" Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd im Hinblick auf dessen Wiederinbetriebnahme als auch der seit 2008 in Betrieb befindliche Streckenteil Schönheide Süd - Hammerbrücke, dort vorrangig bestimmte Teilbereiche zwischen Rautenkranz und Tannenbergsthal.

Die per Stand November 2018 für den Januar 2019 und für den Fall einer hierfür günstigen Witterung evtl. ins Auge gefassten Arbeitseinsätze können nicht stattfinden - eben weil das Wetter mit Schnee und Frostgraden solche Tätigkeiten im Außenbereich im Januar 2019 nicht zulässt. Jedoch für Frühjahr, Frühsommer sowie für den gesamten Herbst 2019 sind wieder Streckenfreischnitt-Arbeitseinsätze geplant. Frühestens können solche vsl. im März 2019 stattfinden, je nach Wetterlage kann das auch erst gegen Ende April möglich sein. Sobald neue Streckenfreischnittstermine feststehen, werden auch diese veröffentlicht.

Dabei freut sich der FHWE auch wieder über vereinsexterne Hilfe, von der es im Vorjahr einige gab - und die auch nötig ist, da die zu geringe Vereins-Personalbasis allein nicht ausreicht, um die 18 km Strecke im nötigen Umfange vom ständig wuchernden Wildwuchs frei zu halten.


Projekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express" und Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" 2018/2019

Schon längere Zeit ist nicht mehr aktuell über das historische Reisezugprojekt des FHWE "Wilzschhaus Nostalgie-Express" und die dazugehörige Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" berichtet worden. Das liegt an der derzeitigen, zwangsläufigen Dominanz und Fokussierung auf das Thema Schönheide Ost. Im Kleinen und quasi "im Hintergrund" ging es aber auch 2018 mit dem geplanten "Wilzschhaus Nostalgie-Express" weiter. Vorrangig wurde an den Wagen 541-326 und VB 140 227 gearbeitet.

Auch die zu diesem Projekt zugehörige Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" läuft weiterhin und ist nach wie vor die aktuell gültige Hauptspendenaktion des FHWE - dies schon seit ihrem Start am 1. Januar 2013. Es dürfte vsl. nicht mehr allzu lange dauern, dass das endgültige Spendenziel dieser Aktion erreicht ist. Das Spendenziel der Aktion war ja im Verlaufe der Jahre zwei Mal erhöht worden. Dies war so entschieden worden, weil einerseits der Finanzbedarf für den geplanten "Wilzschhaus Nostalgie-Express" sehr groß ist und andererseits die Spendenbereitschaft der Freunde und Befürworter dieses Zugprojektes weiterhin gegeben ist. Das ursprüngliche Spendenziel von "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" betrug 30.000 €. Nachdem dieses erreicht worden war, wurde es auf 50.000 € erhöht und die Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" verlängert. Nach Erreichen auch der 50.000 €-Marke erhöhte der Verein das Spendenziel ein weiteres und letztes Mal auf nunmehr 75.000 €.

Per Stand 31. Dezember 2018 beträgt der Gesamtspendenstand seit 1. Januar 2013 für das Projekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express" bzw. für die hierfür ins Leben gerufene Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" bereits über 73.000 €. Es fehlen somit aktuell noch knapp 2.000 € zum Erreichen des Spendenziels von 75.000 €. Nach wie vor gehen immer wieder kontinuierlich kleinere und mittlere Spenden für "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" ein. Der FHWE lässt diese Hauptspendenaktion deshalb noch so lange laufen, bis das Spendenziel von 75.000 € erreicht ist und schließt diese Aktion sodann mit Erreichen des Spendenziels ab. Auch dies könnte im Jahresverlaufe 2019 so weit sein.

Im Anschluss daran wird eine neue Hauptspendenaktion des Vereins gestartet. Diese liegt ideentechnisch bereits "in der Schublade". Denn die derzeitige, zum 1. Oktober 2018 gestartete und zur Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" parallellaufende Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost ist ja - wie deren Name aussagt - "nur" eine (zeitlich möglichst befristete) Sonderspendenaktion. Genauso wie es die 2017/18er Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie im Zeitraum 15. August 2017 bis 30. September 2018 war. Hingegen legt der FHWE seine Hauptspendenaktionen immer zeitlich längerfristig und ggf. mit einem höheren Spendenziel als bei den Sonderspendenaktionen aus. Derzeit ist die aktuelle Hauptspendenaktion wie dargelegt immer noch die zum 1. Januar 2013 ins Leben gerufene Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG". Nach inzwischen über sechs Jahren Laufzeit könnte diese Spendenaktion dann im Jahresverlauf 2019 ihren Abschluss finden. Natürlich sei an dieser Stelle auch wieder einmal allen Spendern für diese Spendenaktion recht herzlich gedankt!

Wenn die Aktion Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" beendet sein wird, bezieht sich das natürlich nur auf die Spendenaktion selber. Weitergeführt wird selbstverständlich unabhängig davon das historische Reisezugprojekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express"! Über den aktuellen Arbeitsstand an den Wagen sowie der Zuglok V 18, welche sich ebenfalls seit Frühjahr 2018 in der Aufarbeitung befindet, wird zum Zeitpunkt des Abschlusses der Spendenaktion vsl. im Jahresverlauf 2019 wieder einmal näher berichtet werden.


Geplante Neuerscheinungen 2019 im FHWE-Publikationsprogramm

Für das FHWE-Publikationsprogramm sind für 2019 zwei Neuerscheinungen vorgesehen: Die Broschüre "Von Traglastern, Großfenstrigen und Packmeistern" über den Wageneinsatz auf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld als Folge 10 der Publikationsreihe "WCd-Themen" sowie die erweiterte Drittauflage des Buches "Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld".

Die o.g. Broschüre über die Wagen der WCd-Linie des Hauptautors André Marks ist per Stand Januar 2019 in der Erarbeitung bereits weit vorangeschritten und erscheint vsl. im zweiten Quartal 2019. Aufgrund der Fülle des dank der akribischen Arbeit von André Marks erfassten Text- und Bildmaterials wird dabei aus der geplanten 64-seitigen eine 80-Seiten-Broschüre - ohne, dass sich dadurch der Verkaufspreis für diesen Titel erhöht.

Das Aue-Adorf-Buch sollte bereits seit 2016 erscheinen, musste aufgrund von Kapazitätsengpässen bei den Hauptautoren dieses Buches aber immer wieder verschoben werden. Zuletzt war ein Erscheinungsdatum gegen Jahresende 2018 vorgesehen gewesen, doch auch dieser Termin hatte nicht gehalten werden können. Nunmehr wird ein Erscheinen des Buches in der zweiten Jahreshälfte 2019 favorisiert. Eine Verfügbarkeit des Buches auf Ende des 3. Quartals/Anfang des 4. Quartals 2019 erscheint nach dem Erkenntnisstand Januar 2019 recht realistisch.

Jedenfalls sind die Arbeiten auch an diesem Buch weit vorangeschritten. Es soll gegenüber der Zweitauflage des Buches von 2009 zwei neu hinzukommende Inhaltsteile haben - einen vorderen und einen hinteren Zusatzteil. Der vordere Zusatzteil ist bereits fertiggestellt und der hintere Zusatzteil ist angearbeitet. Somit sollte einem Erscheinen des Buches in der 2. Jahreshälfte 2019 hoffentlich nichts mehr entgegenstehen.

In der Planungsphase sind etliche weitere FHWE-Publikationen für den Zeitraum ab 2020, so bereits jetzt schon die Folgen 11 und 12 der Broschürenreihe "WCd-Themen", die Folge 5 zur Reihe des Thumer Schmalspurnetzes und auch weitere Bahnbroschüren mit Themenschwerpunkten im Vogtland und Westerzgebirge. Diese Publikationen werden aktuell aber nicht mehr vorangekündigt, da die Erscheinungstermine nicht planbar sind.

Die FHWE-Publikationsarbeit muss permanent hinter anderen Vereinstätigkeiten - vor allem auch theoriebasierten - wie der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit, dem Erstellen von Konzepten oder dem Bearbeiten von Fördermittelanträgen usw. - zurückstehen. Aus diesem Grunde werden künftige FHWE-Publikationen jeweils nur noch kurzfristiger und nicht mehr Jahre im Voraus angekündigt. Damit soll auch der teilweise bestehenden Ungeduld der Leserschaft und damit verbundenen Rückfragen entgegengewirkt werden. Denn selbst das Beantworten der etlichen Rückfragen, wann diese oder jene Publikation denn erscheinen würde, kostet bei den auftretenden Mengen Zeit und behindert damit das eigentliche Weiterarbeiten an den Publikationen an sich.

Somit bleibt es für 2019 erst einmal bei dem voraussichtlichen Erscheinen der beiden angekündigten Publikationen Broschüre "Von Traglastern, Großfenstrigen und Packmeistern" als Folge 10 der Publikationsreihe "WCd-Themen" sowie der erweiterten Drittauflage des Buches "Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld".

Alle für diese beiden Publikationen getätigten Vorbestellungen sind archiviert, bleiben bestehen und kommen zur Auslieferung, sobald die beiden genannten Publikationen verfügbar sind. Insofern jemand seine Vorbestellung zurückziehen wollen sollte, ist die natürlich jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich.


Na dann - auf ein gutes FHWE-Jahr 2019!

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. freut sich auch im Jahr 2019 über Ihr Interesse an unseren Vereinsvorhaben und unseren aktuellen Projekten. Setzen wir auf ein gutes FHWE-Jahr 2019! Der Verein ist stets für jedwede Unterstützung dankbar - sei es durch Ihre Spende oder durch eine Mitarbeit. Umso mehr Mitstreiter gemeinsam an einem Strang ziehen, umso besser und umso zeitiger sind die nächsten Zwischenziele erreichbar. Natürlich freut sich der FHWE auch stets über neue Vereinsmitglieder. Falls Ihnen das Werkeln immer nur im eigenen Garten zu viel wird oder wenn Ihnen das reine, immer-bloße Fotografieren von Eisenbahnen zu langweilig wird und Sie lieber mal an einem Stück Erhalt und stückchenweiser Wiederherstellung traditioneller Eisenbahnwelt in der vogtländischen und erzgebirgischen Heimat mitwirken wollen - zögern Sie bitte nicht! Beim FHWE sind alle tatkräftigen Mitstreiter stets willkommen - egal ob im praktischen Bereich oder auch bei der weiteren Planung und Öffentlichkeitsarbeit. Glück auf!




nach oben19.12.2018: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Oktober - Dezember 2018

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost, Zeitraum
Oktober - Dezember 2018
. Wie an dieser Stelle berichtet, läuft seit Mitte April 2018 die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid erhalten hatte. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit bzw. wegen der zu verzeichnenden Baufortschritte ist es geboten, erneut über den aktuellen Arbeitsstand zu informieren.

Über die im Zeitraum Mitte April bis Anfang Juli stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet. Über die im Zeitraum Anfang Juli bis Mitte Oktober stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet. In nebenstehender Bildergalerie seien die Baufortschritte des Zeitraumes Mitte Oktober bis Jahresende 2018 dargestellt. Zu diesem Zwecke wird nebenstehende Bildergalerie bis Ende Dezember 2018 in Abständen weiter ergänzt.

Bezüglich der Arten und des Umfanges der Baumaßnahmen und Tätigkeiten, die im Zeitraum Mitte Oktober bis Jahresende 2018 im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost stattgefunden haben, sind im Prinzip keine textlichen Ergänzungen notwendig, da diejenigen Arbeiten, die bereits im Beitrag zum Zeitabschnitt Juli - Oktober 2018 beschrieben wurden, zwischen Oktober und Jahresende 2018 weiter fortgeführt werden. Bezüglich der Details, welche Arbeiten durchgeführt wurden bzw. werden, sei daher auf den Artikel zu den Arbeiten im Zeitraum Juli bis Oktober verwiesen. Wohl aber macht ein Veröffentlichen weiterer, neuer Bilder von der fortschreitenden Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost Sinn, wozu die nebenstehende Bildergalerie eingerichtet wurde.

Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang noch einmal auf die neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, die bisher recht positiv angelaufen ist. Dennoch werden natürlich weiterhin dringend weitere Gelder zur Finanzierung der Weiterführung der Bauarbeiten am Bahnhofsgebäude Schönheide Ost benötigt, weshalb wir an dieser Stelle auch um Ihre Spende bitten.




nach oben19.12.2018: Allen Eisenbahn- und Heimatfreunden ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

FHWE . Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, das Jahr 2018 neigt sich unaufhaltsam dem Ende entgegen und das Weihnachtsfest steht unmittelbar vor der Tür. Für den Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende, weshalb an dieser Stelle ein kleiner Gruß zu Weihnachten und zum Jahreswechsel auf der Vereinswebseite nicht fehlen soll.

Mit dem regulären Fahrbetrieb des Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) anlässlich des 10. Geburtstages des WEX, etlichen Sonderveranstaltungen wie dem inzwischen schon traditionellen Bahnsteigfest in Hammerbrücke sowie der Informationsveranstaltung mit der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Sachsen in Wilzschhaus im Juni, dem 5. Oldtimerfest in Wilzschhaus im Juli, dem WEX-Sonderfahrtag anlässlich des 40. Jubiläums des Weltraumfluges von Dr. Sigmund Jähn im August sowie natürlich allen voran mit dem X. WCd-Schmalspurbahnfestival im Bahnhof Schönheide Süd im September war es für den Verein und dessen Mitstreiter allein schon im Veranstaltungsbereich ein extrem arbeitsintensives, aber auch ein sehr gutes und erfolgreiches Jahr.

Mit der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost startete der FHWE im Frühjahr 2018 zudem ein für unsere Vereinsverhältnisse als Großprojekt zu klassifizierendes Bauvorhaben, welches ursprünglich bis zum Jahresende abgeschlossen sein sollte, das den Verein aufgrund verschiedener Bauverzögerungen nun aber bis weit ins Jahr 2019 hinein beschäftigen wird.

Somit blicken wir insgesamt auf ein aufregendes und erfolgreiches Jahr 2018 zurück - doch wird es 2019 kaum "langweiliger" werden. Mit dem weiteren Voranschreiten und der Fertigstellung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost und der anstehenden, stellenweisen Gleissanierung des Streckenabschnittes Schönheide Ost (Schönheiderhammer) - Schönheide Süd (Wilzschhaus) sowie der daran anschließenden, angestrebten Betriebsaufnahme zwischen diesen beiden Bahnhöfen gibt es auch im kommenden Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Für hier und jetzt wünscht der FHWE allen Eisenbahn- und Heimatfreunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!




nach oben30.11.2018: Streckenfreischnittarbeiten Schönheide Ost - Schönheide Süd Herbst 2018 und Frühjahr 2019 (Update)

FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 17.11.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 29.10.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 20.10.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 13.10.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 29.09.2018

. Im Herbst 2018 hat der FHWE wieder mehrere Arbeitseinsätze zum Bewuchsfreischnitt auf der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg durchgeführt, die sich dieses Jahr auf den Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd konzentrierten. So fanden solche Aktionen in diesem Herbst am 19., am 28. und am 29. September, am 13., am 20. und am 29. Oktober sowie am 17. November statt. Die Bewuchsfreischnittmaßnahmen dienen dieses Mal konkret der Vorbereitung von für 2019 geplanten Instandsetzungsmaßnahmen am Streckengleis zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd, die wiederum notwendig sind, um 2019 oder 2020 diesen Abschnitt der CA-Linie wieder in Betrieb nehmen zu können.

Perspektivisch soll die einmal freigeschnittene Strecke mittels regelmäßiger Einsätze eines Mulchers von größerem Wildwuchs freigehalten werden. Doch der umfangreiche Erstfreischnitt muss manuell erfolgen, da der Streckenabschnitt in den Jahren nach 1995 (letzte Befahrung durch die DB) zu stark zugewachsen war. Zwar hatte der FHWE den Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd zwischen 2003 und 2009 soweit freigeschnitten, dass ein Durchkommen mit Bauzügen wieder möglich wurde. Auch nach 2009 hat es hier punktuell immer wieder weiterführende Freischnittmaßnahmen gegeben. Doch für eine Inbetriebnahme des Streckenabschnittes für den öffentlichen Verkehr sind weitere Freihaltemaßnahmen am Streckengleis von Nöten, die zurzeit realisiert werden.


Der nächste solche Einsatz findet - in Abhängigkeit der Witterung - vsl. Mitte Januar 2019 statt. Im Dezember, zur Weihnachtszeit, soll niemand mit dem Thema Streckenfreischnitt "behelligt" werden, doch 2019 muss es damit weitergehen. Der FHWE ruft hiermit alle am Thema Schönheider Bahnen interessierten Eisenbahn- und Heimatfreunde - egal ob FHWE-Vereinsmitglied oder nicht - dazu auf, sich auch 2019 wieder an diesen Einsätzen zu beteiligen. Folgendes steht als Gedanke dahinter:

- Da der Bewuchsfreischnitt eine manuelle und "meternde" Tätigkeit ist, für die keinerlei Sachkenntnisse notwendig sind - nur etwas körperliche Beweglichkeit und ein guter Wille - für die andererseits aber eine sehr hohe Anzahl von Arbeitskräften benötigt wird, ist der FHWE auf die Idee gekommen, hierzu zumindest punktuell bzw. fallweise auch vereinsexterne Mitstreiter zu motivieren, die den Aktivitäten des FHWE positiv gegenüber stehen.

- Dies ist bei den diesjährigen Arbeitseinsätzen bereits in erstaunlichem Maße durch "Mundpropaganda" und persönliche Ansprachen im Eisenbahnfreundes-Bekanntenkreis gelungen und soll deshalb weiter ausgebaut werden, da es recht erfolgversprechend erscheint. Aus diesem Grunde erfolgt die Veröffentlichung der nächsten diesbezüglichen Arbeitseinsätze auf der Webseite des FHWE.

- Fotografische Impressionen von den letzten Streckenfreischnittsarbeitseinsätzen im Herbst 2018 finden Sie in nebenstehenden Bildergalerien. Gerade und insbesondere, wenn man sonst vielleicht im Büro, allgemein in geschlossenen Räumen oder irgendwo als Fahrzeugführer auf Schiene oder Straße arbeitet, gilt: Es macht wirklich Spaß! Man arbeitet unter freiem Himmel, ist in einer motivierten Gruppe Gleichgesinnter, in der herrlichen Natur des Westerzgebirges und bei der (historischen) Bahn - was will man mehr. Und es ist gesund - es ist Bewegung, sozusagen Sport. Und es ist nützlich und produktiv.


Wenn Sie Lust haben, an einer der nächsten Bewuchsfreischnittaktionen des FHWE teilzunehmen, kommen Sie bitte gerne vorbei. Bei den Arbeitseinsätzen gilt jeweils folgender Zeitplan:

- 9.45 Uhr: Treffen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus)

- 10.00 Uhr: Abfahrt des Arbeitszuges in Richtung Schönheide Ost bis an die "Baustelle".

- 10.00 Uhr - 12.00 Uhr: Arbeiten zur Bewuchsbeseitigung (kleine Fichten aus dem Gleis ziehen, Beseitigen von Bäumchen entlang des Bahndammes mittels Astschere)

- 12.00 Uhr - 12.45 Uhr: Mittagspause - es gibt feine Sachen vom Grill, die der Verein spendiert.

- ab 12.45 Uhr - Weiterarbeiten

- zwischen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr (je nach Jahreszeit): Arbeitsschluss, Rückfahrt nach Schönheide Süd/Wilzschhaus.


Die Arbeitsgeräte und das Werkzeug stellt der Verein. Die persönlichen Arbeitssachen, geeignetes festes Schuhwerk sowie Arbeitshandschuhe muss jeder Beteiligte bitte selbst mitbringen. Ein paar Reservepaare an Arbeitshandschuhen hat der Verein dabei, doch u.a. wegen der unterschiedlichen benötigten Größen mögen sich die Teilnehmer ihre Arbeitshandschuhe idealerweise bitte selbst mitbringen. Speisen zu Mittag sowie die Getränke während der Arbeitszeit stellt der FHWE. Es gibt leckeres Grillgut vom Holzkohlegrill.

Falls Sie Gefallen an dem Gedanken einer Teilnahme finden und gern einmal "reinschnuppern" möchten, erbitten wir wegen der Arbeitsplanung sowie wegen der einzukaufenden Menge Speisen und Getränke um vorherige Anmeldung per E-Mail an holger . drosdeck (ät) f h w e . de (diese E-Mailadresse zum Versand einer Mail noch zusammenfügen und das echte "ät"-Zeichen einbauen). Natürlich ist auch eine spontane Teilnahme möglich, eine Vormeldung würde dem Verein aber eine bessere Planungssicherheit bringen. Über Interessenten freuen wir uns sehr. Der genaue Termin für den nächsten Bewuchsbeseitigungs-Arbeitseinsatz im Januar 2019 wird im Verlauf des Dezember 2018 bekanntgegeben.

Abschließende Anmerkung: Mitte Januar ist die Durchführung von Arbeiten im Freien natürlich immer in besonderem Maße von der Witterung abhängig. Niemand weiß aktuell, ob Mitte Januar 2019 gerade 5 Grad Plus und trockenes Wetter herrschen werden - was es selbst im Erzgebirge in den letzten Wintern häufig gab. Oder ob Mitte Januar 2019 gerade 15 Grad Minus bei 2 Metern Schnee - übereinander - herrschen werden. Der hiermit vorangekündigte Arbeitseinsatz Mitte Januar 2019 ist daher unter Vorbehalt geplant und findet natürlich nur bei geeigneter Witterung statt, sprich bei Trockenheit und Plusgraden. Im Falle von Frost, Schnee usw. muss der Einsatz leider ausfallen. Dies wird kurzfristig vorm Termin entschieden und an dieser Stelle sowie angemeldeten Teilnehmern auch individuell per Mail bekanntgegeben.




nach oben17.10.2018: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Juli - Oktober 2018

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost,
Zeitraum Juli - Oktober 2018


FHWE .
Historische Fotografien des
Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost -
25 Aufnahmen aus drei
Jahrhunderten

. Wie an dieser Stelle berichtet, läuft seit Mitte April 2018 die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid erhalten hatte. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit bzw. wegen der zu verzeichnenden Baufortschritte ist es geboten, erneut über den aktuellen Arbeitsstand zu informieren.

Über die im Zeitraum Mitte April bis Anfang Juli stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet, dies kann dort nachgelesen werden. Hier seien jetzt die Baufortschritte des Zeitraumes Anfang Juli bis Mitte Oktober 2018 dargestellt. Folgende Bauarbeiten bzw. folgende Entwicklungen haben in dieser Zeit stattgefunden:

Der Schwerpunkt lag im Bereich Tiefbau rund um das Gebäude herum. Hier ergaben sich deutliche Mehrleistungen erst nach Baubeginn. Entgegen der ursprünglichen Planungen musste die Regenwasserentwässerungsanlage inklusive mehrerer Schleusen und etlicher Meter Rohrleitungssysteme von Grund auf erneuert werden. Sämtliche Schleusen waren komplett neu zu bauten, alle Rohre mussten neu verlegt werden. Bei der Vorplanung der Bahnhofsgebäudesanierung im Jahr 2017 waren verschiedene Bodenbereiche stichprobenartig aufgegraben worden, um den Zustand der alten Regenwasserentwässerungsanlage zu erkunden und daraus den diesbezüglichen Baubedarf abzuleiten. Damals hatten sich dabei nur punktuelle Schäden gezeigt. An allen Grabungsstellen war das System in der Grundsubstanz Ordnung. Da dies durch eine Fachfirma bestätigt worden war und da es in den Jahren vorher auch keine Probleme mit dem Wasserablauf gegeben hatte, wurde so kalkuliert, dass die alte Regenwasserentwässerungsanlage noch intakt sei und folglich hier kein großer Investitionsbedarf bestanden hätte.

Erst bei den Arbeiten im Rahmen der Sockelsanierung ab Frühjahr dieses Jahres sowie bei der beabsichtigten Behebung der genannten kleineren Schäden an der Regenwasserentwässerungsanlage, in deren Rahmen weitere Grabungen im Erdreich rund um das Gebäude notwendig wurden, offenbarte sich der komplett desolate Zustand der Anlage inklusive Schleusen und Rohren. Folglich musste der Neubau der Regenwasserentwässerungsanlage zusätzlich mit in das Bauprogramm aufgenommen werden, was zu einer Bauverzögerung um zusätzliche vier Wochen sowie zu erheblichen Mehrkosten im fünfstelligen Bereich führte. Der Neubau der Regenwasserentwässerungsanlage fand vordergründig im August und September 2018 statt und ist per Stand Mitte Oktober 2018 auf der straßenseitigen Seite des Bahnhofsgebäudes weitgehend beendet. Auf der bahnsteigseitigen Längsseite dauern diese Arbeiten per Stand Mitte Oktober noch an.

Im August erfolgte auch der Einbau sämtlicher neuer Fenster. Alle alten Fenster des Empfangsgebäudes waren desolat und mussten durch neu angefertigte ersetzt werden. Der Nachbau der Fenster erfolgte in einer Schönheider Tischlerei. Natürlich konnte hier keine Baumarktware von der Stange zum Einbau kommen. Sämtliche der neuen Fenster sind individuelle Einzelanfertigungen aus Holz, aber den heutigen Vorschriften bezüglich Wärmeschutzisolierung entsprechend. Da sich auch bei den Fenstern erst während der Bauphase erhebliche Mehraufwände herausstellten, wurde hier ebenso der ursprüngliche Kostenrahmen deutlich überzogen, was sich aber als unvermeidbar darstellt. Die Innentüren des Gebäudes sind per Stand Mitte Oktober 2018 gerade in der Aufarbeitung, ebenfalls in einer Tischlerei. Im Gegensatz zu den Fenstern können diese Türen renoviert werden und es macht sich kein kompletter Neubau der Türen erforderlich.

Auch etliche andere Arbeiten vorrangig im Innenbereich des Gebäudes liefen im Zeitraum Anfang Juli bis Anfang Oktober 2018 fortwährend und dauern per Stand Mitte Oktober weiterhin an. Beispielhaft seien hier genannt die komplette Neuinstallation der Elektroanlage des Hauses, der Neubau der Sanitärräume, wo der neue Fußbodenestrich und der Trockenbau weit fortgeschritten sind. Außerdem ist der Einbau einer neuen Heizungsanlage auf Flüssiggasbasis zu nennen. Der unterirdisch und damit nicht sichtbar neben dem Bahnhofsgebäude installierte Flüssiggastank steht bereits seit Sommer, im Herbst 2018 läuft gerade der Einbau der Heizungsanlage an sich im Kellergeschoss. Mitte September begann auch die zunächst teilweise Einrüstung des Bahnhofsgebäudes, seit Ende September steht das Baugerüst vollständig. Die Sanierung der Fassade im mittleren und oberen Bereich des Gebäudes begann zeitgleich. Hier stehen Putzarbeiten und anschließend die Farbgebung des Hauses an. Diese Arbeiten laufen per Stand Mitte Oktober 2018 gerade.

Mit dem Aufstellen des Gerüstes kamen auf den Verein auch weitere Eigenleistungen zu, die nicht von Firmen ausgeführt werden. Dazu gehört die Vorbereitung der gesamten Fassade auf allen Seiten für die Putzer und Maler. Im Detail umfassen die Vereinsarbeiten u.a. das fachgerechte Entfernen alter Leitungshalterungen und Traversen sowie weiterer alter, nicht mehr benötigter Installationselemente. Davon nicht betroffen sind selbstverständlich die Aufhängungselemente samt Isolatoren der ehemaligen Streckenfernsprech-Freileitung, welche aus denkmalschützerischen Gründen erhalten bleiben.

Noch nicht begonnen haben per Stand Mitte Oktober 2018 die Dachdeckerarbeiten sowie die damit verbundenen Tischlerarbeiten im Rahmen der notwendigen Sanierung von vier so genannten Dachüberständen. Hier macht sich der Austausch mehrere alter Holzteile erforderlich. Diese Tätigkeiten stehen für den weiteren Verlauf des Herbstes 2018 an.

Die insgesamten Mehrkosten im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost werden sich nach jetzigem Kenntnisstand auf zirka 85.000 Euro belaufen - bei ursprünglich veranschlagten Baukosten von rund 200.000 Euro, von denen 150.000 Euro über Fördergelder finanziert werden sollten. Die Mehrkosten sind sämtlich vom Verein alleine zu tragen, was den Verein zwar nicht in ernste Existenznot bringt, aber sehr wohl absolut an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Gelder, die nunmehr zusätzlich für das Bahnhofsgebäude Schönheide Ost aufgebracht werden müssen, fehlen nach aktuellem Stand für andere Zukunftsprojekte, namentlich für die für 2019 geplanten Gleissanierungsmaßnahmen im Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd. Der FHWE hat daher zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gestartet (siehe dieser Beitrag).




nach oben12.10.2018: Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie erfolgreich abgeschlossen

FHWE . Zum 15. August 2017 hatte der FHWE die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung des Kaufs der CA-Linie zwischen Schönheide Ost und Muldenberg ins Leben gerufen. Nunmehr kann erfreulicherweise berichtet werden, dass diese Sonderspendenaktion - die ja zeitlich parallel zur nach wie vor regulären FHWE-Spendenaktion ZUG UM ZUG ZUM ZUG lief - nach einer Laufzeit von einem Jahr und 1,5 Monaten zum 30. September 2018 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Zur Erinnerung: Wie an dieser Stelle ausführlich berichtet, hat der FHWE mit Wirkung zum 1. August 2017 den Streckenteil Schönheide Ost - Muldenberg der Eisenbahnstrecke Chemnitz - Aue - Adorf (CA-Linie) käuflich von der DB erworben, womit der Verein seither Eigentümer der zuvor auf Pachtbasis genutzten Strecke ist. Die Kosten für den Erwerb beliefen sich inklusive der Nebenkosten für Notar, Vermessungskosten, Grundbuchkosten und anderen kleineren Nebenkostenarten auf einen hohen fünfstelligen Betrag nicht weit unterhalb der Sechsstelligkeit. Über den genauen Kaufbetrag haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Der FHWE war darauf angewiesen, von diesen Gesamtkosten im hohen fünfstelligen Bereich den Anteil von 20.000 € aus Spendenmitteln zu finanzieren. Um diese Spenden einzuwerben, lief vom 15. August 2017 bis zum 30. September 2018 die Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie.

Das anvisierte Spendenziel betrug 20.000 €. Es konnte in dem besagten Zeitraum zwischen 15. August 2017 und 30. September 2018 durch insgesamt exakt 100 Einzelspenden erreicht bzw. sogar leicht überboten werden. Der Endstand vom 30. September 2018 beträgt 20.475,46 €, so dass das Spendenziel von 20.000 € mit rund 102,4 % übererfüllt wurde.

Allen Spendern im Rahmen der Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung des Kaufs der Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Muldenberg durch den FHWE sagt der Verein an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank!


Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde haben die Spendenaktion unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Thomas Goedeke, Wurzen
Thorsten Reichelt, Leipzig
Andreas Noack, Radebeul
Matthias Dressel, Bad Laer
Henry Hunger, Klingenberg
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Gunnar Hölzig, Masserberg
Reiner Fuchs, Sankt Augustin
Jörg Hentschel, (ohne Ortsangabe)
Dr. Gabriele Glede, Adorf/Vogtl.
Hans Jørn Fredberg, Mariager (Dänemark)
Jochen Platz, Leipzig
Bertram Zetzsche, Plauen
Pascal Folger, (ohne Ortsangabe)
Holger Noritzsch, Plauen
Matthias Maus, Bischofswerda
Gert Rehn, Chemnitz
Dr. Florian Gerhard Reißmann, Dresden
Alexander Franke, Erfurt
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Dr. Hans-Reinhard Berger, Hohenstein-Ernstthal
Martin Hahn, Schönheide
Heiko Piehler, (ohne Ortsangabe)
Markus Lohneisen, Marktleuthen
Lars Schimpke, (ohne Ortsangabe)
MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH, Mannheim
Wilfried Rettig, Minden
Jens-Peter Marquaß, Ribnitz-Damgarten
Helga Bley, Schöneck/Vogtland
Daniela Hertrich, (ohne Ortsangabe)
Michael Thomasch, Rodgau
Thomas Berger, Chemnitz
Jens Reichardt, (ohne Ortsangabe)
Klaus Hünerfeld, Renningen
Jörg Bieler, Leipzig
Matthias Buchner, Gera
Daniel Menzel, (ohne Ortsangabe)
Volker Decker, Lößnitz
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Klaus Klotzbach, Merkers
Wolfgang Zörkler, Gera
Klaus Klotzbach, Merkers
Michael Henkel, (ohne Ortsangabe)
Ingo Schreiber, Frankfurt/Main
Christian Dotterweich, Aschbach
Christian Deininger, Crimmitschau
Matthias Flade, Leipzig
Frieder Jehring, Pirna
Dirk Seiler, Leipzig
Barbara Müller, (ohne Ortsangabe)
Thomas Rietz, Radebeul
Herko Müller, Dresden Andreas Kirste, Greiz
Thomas Irrgang, Bad Schandau
Matthias Uhlig, Bad Sulza
Dietmar Schulz, Hannover
Florian Tuchscheerer, Neuburg an der Donau
Frank Tuchscheerer, Neuburg an der Donau
Alexander Schilling, Oberpöllnitz
Rolf Hermann, Saalburg-Ebersdorf
C.J.F. la Verge, Hilversum (Niederlande)
Holger Noritzsch, Plauen
Klaus Hünerfeld, Renningen
Claus Schuchardt, Weinböhla
Ralf Fleischer, (ohne Ortsangabe)
Torsten Hensel, (ohne Ortsangabe)
Kai Klause, Plauen
Ragnar Feig, Weimar
Jürgen Braun, (ohne Ortsangabe)
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Frank Biesenbach, Kürten
Steffen Frömmel, Volkersdorf
Uwe Klemm, Waldenburg
René Hoffmann, Leipzig
Andreas Noack, Radebeul
Silvio Kozuschek, Stollberg
Danny Saumer, Belm
Ingenieurbuero Seemann GmbH + Co. KG, Schwarzenberg
Gunnar Hölzig, Cottbus
Uwe Günther, Deutzen
Klaus Klotzbach, Merkers
Dieter Fügmann, Berlin
Claus Schuchardt, Weinböhla
Hans Jørn Fredberg, Mariager (Dänemark)
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Holger Drosdeck, Chemnitz
Reinhard Liebsch, (ohne Ortsangabe)
Ralf Auraß, München
Bernd Kolle, Gera
Frank Esche, Chemnitz
Walfried Scheller, Berlin
Claus Braun, Köln
Mario Lehmann, Schwarzenberg
MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH, Mannheim
Alexander Grath, Wiener Neudorf (Österreich)
Michael Fickert, (ohne Ortsangabe)


Allen Spendern im Rahmen der Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung des Kaufs der Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Muldenberg durch den FHWE sagt der Verein an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank!

Eines der Hauptprojekte des FHWE im Zeitraum 2018/19 ist die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. Im Rahmen dieser im April 2018 gestarteten Baumaßnahme haben sich im bisherigen Bauverlauf nicht geplante Mehrkosten im hohen fünfstelligen Bereich ergeben. Aus diesem Grunde ist der FHWE gezwungen, unmittelbar mit der Beendigung der Sonderspendenaktion zum Kauf der CA-Linie eine neue neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierungskosten des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten.

Alle Spenden, die ab dem 1. Oktober 2018 noch für die Sonderspendenaktion zum Kauf der CA-Linie eingegangen sind oder erst noch eingehen, ordnen wir bereits der neuen Sonderspendenaktion zur Sanierung des Bahnhofs Schönheide Ost zu.




nach oben09.10.2018: Aufarbeitung Schmalspurwagen 970-544 und 974-325

FHWE .
Aufarbeitung
Traglastenpersonenwagen
970-544


FHWE .
Aufarbeitung
Schmalspurgepäckwagen
974-325

. Im August und September 2018 unterzog der FHWE die in Schönheide Süd vorhandenen beiden Schmalspurwagen 970-544 und 974-325 einer umfassenden äußeren Aufarbeitung inklusive Neulackierung und Neubeschriftung. Die Arbeiten umfassten ein solches Ausmaß, wie es im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins liegt und es vor allem für den FHWE sinnvoll ist. Zu beachten ist: Der Verein betreibt (leider) keine Schmalspurstrecke und insofern wäre eine vollständige, betriebsfähige Aufarbeitung beider Wagen für den FHWE nicht nur finanziell nicht vertretbar, sondern auch nicht sinnvoll, so lange kein regelmäßiger Schmalspurbetrieb stattfindet.

Andererseits soll der historische Bahnhof Schönheide Süd stets ein möglichst positives und stimmiges Gesamtbild abgeben und dazu gehört auch, dass die in Wilzschhaus vorhandenen Fahrzeuge einen positiven Eindruck hinterlassen. Unter genau diesem Gesichtspunkt wurden die beiden Wagen im August und September im Rahmen des Möglichen einer "Frischkur" unterzogen.


Traglastenpersonenwagen 970-544

Der Traglastenpersonenwagen 970-544 der Gattung KB4 befindet sich seit Mai 2008 im Bahnhof Schönheide Süd. In den Jahren 2012 und 2013 hatte der Wagen schon einmal eine Aufarbeitung erhalten. Damals war das Fahrwerk neu lackiert und die Substanz der Aufbauten deutlich verbessert worden. Das Dach wurde damals neu gedeckt, wodurch der Wagenkasten seither wieder dicht gegen eindringende Nässe ist. Die Fenster waren 2012/13 ebenso abgedichtet und angerostete Teile der Blechverkleidung des Wagenkastens erneuert worden. Außerdem hatte 970-544 damals neue Bühnenbretter bekommen. Zum Schluss hatte der Wagen bei jener Aufarbeitung eine neue Lackierung inklusive Beschriftung erhalten.

Die verwendete Farbe erwies sich jedoch als nicht besonders witterungsbeständig. Nach rund fünf Jahren Abstellzeit im Freien war der Lack bereits wieder verblichen und unansehnlich geworden. Aus diesem Grunde spendierte der FHWE dem Wagen nunmehr eine abermalig neue Lackierung mit Neubeschriftung. Die Arbeiten begannen im August und zogen sich bis Mitte September hin. Zum X. WCd-Schmalspurbahnfestival vom 14. bis 16. September 2018 präsentierte sich 970-544 den Besuchern im neuen Gewand. Diese Arbeiten verursachten Kosten im vierstelligen Bereich, welche der Verein komplett alleine trug, sprich ohne irgendeine Förderung durch öffentliche oder private Dritte.


Gepäckwagen 974-325

Der Schmalspurgepäckwagen 974-325 der Gattung KD4 befindet sich seit Juli 2004 beim FHWE und damit per Stand Oktober 2018 seit inzwischen über 14 Jahren. Zuvor stand das Fahrzeug im Verkehrsmuseum Nürnberg, von wo aus es zusammen mit dem Traglastenpersonenwagen 970-604 durch die IG Preßnitztalbahn e.V. erworben wurde. Da der Wagenbedarf der IGP zu diesem Zeitpunkt gedeckt war, gab der Verein 970-604 an den Pollo weiter, wo dieser Wagen seit einigen Jahren - nach grundlegender Aufarbeitung und Umbau - als Aussichtswagen im Einsatz steht.

Den Gepäckwagen 974-325 schenkte (!) die IG Preßnitztalbahn e.V. damals dem FHWE, im Juli 2004 kam das Fahrzeug in Carlsfeld an. Damals war es das erste FHWE-eigene Schmalspurfahrzeug. Zunächst war 974-325 für ein reichliches Jahr im Carlsfelder Lokschuppen untergestellt, doch dann nahm im Oktober 2005 die IV K 99 606 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen (damals Verein zur Förderung sächsischer Schmalspurbahnen e.V. [VSSB]) diesen Platz für rund zehn Jahre bis 2015 ein. Für das bereits seit langem sehr desolate Dach des Gepäckwagens 974-325 bedeutete dies das Aus, im Winter 2005/06 brach die stark abgezehrte Holzkonstruktion unter einer hohen Schneelast in sich zusammen.

Später holte der FHWE den 974-325 nach Schönheide Süd, da sich die Aktivitäten inzwischen dort gebündelt hatten. Für den Wagen war eine äußere Aufarbeitung und Wiederherstellung des Daches vorgesehen, doch diese scheiterte mehrere Jahre an den begrenzten personellen Kapazitäten. In Vorbereitung des VIII. WCd-Schmalspurbahnfestivals 2015 nahmen sich ab Anfang 2014 zwei bzw. zeitweise drei Vereinsmitglieder dem Wiederaufbau des Daches von 974-325 an. Durch etliche Arbeitsunterbrechungen zog sich der Aufbau des Daches bis September 2015 hin - mit "Quetschen und Pressen" wurden diese Arbeiten bis zum VIII. WCd-Festival zumindest im Wesentlichen fertiggestellt.

Für die Zeit ab Frühjahr 2016 hatten sich zwei der besagten "Schmalspurgepäckwagenprotagonisten" die weitere Wiederherstellung von 974-325 auf die Fahnen geschrieben, verfielen aber in komplette Untätigkeit. So blieb der Gepäckwagen für weitere knapp drei Jahre in dem Zustand, wie er Jahre lang zu sehen war.

Da sich aus der "Schmalspurszene" innerhalb des FHWE - die gern einmal kritisiert, dass der FHWE zu regelspurlastig sei, was sich aber nun einmal durch das Vorhandensein einer Regelspurstrecke so ergeben hat und ohne öffentliche Förderung für einen etwaigen Wiederaufbau der Schmalspurbahn nicht zu ändern ist - leider auch 2016, 2017 und 2018 niemand fand, der sich 974-325 "erbarmen" würde, nahmen sich letztlich einige der eigentlich bei anderen FHWE-Projekten mehr als ausgelasteten Vereinsmitglieder der Sache an und setzten im August und September 974-325 so weit instand, dass er anlässlich des X. WCd-Festivals in einem würdigen Zustand präsentiert werden konnte.

Zu diesem Zwecke wurde die desolate Blechverkleidung des Wagenkastens in etlichen Bereichen erneuert sowie der Wagenkasten grundiert und lackiert. Außerdem bekam das Fahrzeug neu angefertigte Fenster. Anschließend erhielt 974-325 seine Beschriftung. Zum X. WCd-Schmalspurbahnfestival vom 14. bis 16. September 2018 zeigte sich der Wagen in neuem Glanze - rein äußerlich macht das Fahrzeug nun einen wirklich guten Eindruck. Auch diese Arbeiten verursachten Kosten im vierstelligen Bereich, welche der Verein komplett alleine trug, sprich ohne irgendeine Förderung durch öffentliche oder private Dritte.




nach oben08.10.2018: V 10 C in Schönheide Süd erhält Aufarbeitung (Update)

FHWE . Die seit reichlich zehn Jahren beim FHWE im Bahnhof Schönheide Süd befindliche V 10 C LKM 1962/Fabriknummer 250311 erhält im Sommer und Herbst 2018 eine erneute Aufarbeitung. Diese umfasst neben diversen technischen Arbeiten auch eine Neulackierung der Lokomotive inklusive neuer Beschriftung.

Ein kleiner Blick zurück: Seit Frühjahr 2008 in Wilzschhaus vorhanden, wurde die V 10 C bis zum III. WCd-Festival 2009 vorrangig optisch aufgearbeitet und in diesem Zuge in neuem Blau gestrichen. Bis zum IV. WCd-Festival 2010 erhielt die Maschine eine Beschriftung als Werklok der Bürstenfabrik Stützengrün. Doch bei eben jenem WCd-Festival entgleiste das Triebfahrzeug wegen eines Tragfederbruches, woraufhin die Lok 2010/11 eine umfangreiche Aufarbeitung des Fahrwerkes erhielt. Dabei wurden u.a. auch die Radsätze der Maschine neu profiliert. Bis zum V. WCd-Festival 2011 wurde die V 10 C wiederhergestellt. Die damalige Aufarbeitung der Lokomotive bezog sich also vordergründig auf den „unteren Bereich” des Triebfahrzeuges.

Witterungsbedingt und in Verbindung mit der Tatsache, dass 2009 Standardlack aus dem Baumarkt für die damalige Neulackierung verwendet wurde und hingegen kein überdurchschnittlich hochwertiger, teurer, besonders wetterfester Lack, den es nur im sehr speziellen Fachhandel gibt, war die Farbgebung der Lok nach rund neun Jahren inzwischen stark angegriffen. Diesem Umstand Rechnung tragend, knöpften sich einige Vereinsmitglieder die V 10 C ab Sommer 2018 erneut vor und widmeten ihr ihr Können und Handeln. Dieses Mal ging es vor allem um den „oberen Bereich” der Lok. Im Maschinenraum wurden diverse technische Wartungs- und Erneuerungsarbeiten an der Antriebsanlage durchgeführt. Zudem erhält die Maschine eine erneuerte Beleuchtungsanlage. Schluss letztendlich bekam das Triebfahrzeug im August und September 2018 abermals eine neue Lackierung - dieses Mal in einem korrigierten, nach neuen Erkenntnissen nun dem Original entsprechenden Farbton und mit einem kostenintensiveren, hochwertigen Lack. Hieraus schöpft sich die Hoffnung, dass die jetzige Lackierung eine längere Haltbarkeit aufweisen soll als die vorherige.

Sämtliche genannten Arbeiten werden in reiner Vereins-Eigenregie durchgeführt und aus Vereinsmitteln ohne irgendwelche öffentliche Förderung finanziert. Bis zum X. WCd-Schmalspurbahnfestival vom 14. bis 16. September 2018 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, was im Wesentlichen auch gelang. Bestimmte Detailarbeiten an der Antriebsanlage sowie an der Beleuchtung der Lok sind aber sehr feingliedrig und damit zeitaufwändig und werden daher im Oktober 2018 fortgesetzt. Auch die Beschiftung des Fahrzeuges steht per Stand Anfang Oktober 2018 noch aus.



nach oben04.10.2018: Rückblick X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018

FHWE .
Rückblick Fotoveranstaltung
Freitag, 14. September 2018


FHWE .
Rückblick
Veranstaltungswochenende
15./16. September 2018


FHWE .
Vorbereitung, Seitenblicke
und "Drumherum"

. Vom 14. bis zum 16. September 2018 fand im Bahnhof Schönheide Süd das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 statt. Drei Tage lang stand die IV K 99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. aus Jöhstadt beim FHWE in Wilzschhaus als Gastlok im Einsatz. Der traditionelle Rückblick auf die Veranstaltung soll an dieser Stelle natürlich nicht fehlen.

Insgesamt wurde das diesjährige WCd-Festival wieder zu einem sehr guten und sehr schönen Erfolg. Es gilt zu konstatieren: Das Interesse der Öffentlichkeit am Tun und Handeln des FHWE ist wirklich ungebrochen, auch reizt die landschaftlich wunderschöne Lage des Bahnhofs Schönheide Süd und seiner umgebenden, teils regelspurigen und teils schmalspurigen, teils noch oder wieder vorhandenen und teils ehemaligen Eisenbahnstrecken ungemein. So wurde insgesamt, alle drei Veranstaltungstage addiert, eine Teilnehmerzahl im niedrigen vierstelligen Bereich - knapp über 1.000 - erreicht, was für eine derart kleine Veranstaltung in einer solch abgelegenen Gegend ein mehr als großer Erfolg ist - noch dazu vor dem Hintergrund mehrerer Parallelveranstaltungen in anderen sächsischen Eisenbahnregionen an jenem Wochenende.

Der Freitag als Fototag war wettermäßig leider schlecht, was sich bei solchen Aktionen naturgemäß sofort in den Teilnehmerzahlen niederschlägt. Gegenüber teils schon über 50 zahlenden Fotografen in den Vorjahren fanden am 14. September 2018 nur 21 teilnehmende Enthusiasten den Weg nach Wilzschhaus und einige davon auch erst zur abendlichen Nachtfotoaktion. Dies ist verständlich - was will man mit allzu vielen Schlechtwetterbildern? Der Himmel zeigte sich am Fototag leider fast ständig trüb, bis auf ein paar Augenblicke am Nachmittag. Nachtfotos kann man hingegen auch bei wolkenverhangenem Himmel machen, so lange es nicht regnet. Hieraus erklärt sich, warum abends mehr Fotografen da waren als tagsüber. Unterm Strich war aber auch bereits der Freitag ein toller Veranstaltungstag - denen, die da waren, hat es sehr gut gefallen und es waren viele lobende Worte zu hören.

Das Programm am Freitag war das bekannte: Früh gab es einige Fotomotive mit der IV K auf der Schmalspurseite des Bahnhofs Schönheide Süd. Dann wurden die Regelspurgüterwagen von den Rollfahrzeugen abgerollt und zu einem kurzen Regelspurgüterzug zusammengestellt. Dieser begab sich sodann auf die Reise nach Hammerbrücke, gezogen von der V 10 1506. Es folgte die Rückfahrt nach Schönheide Süd und das Wiederaufrollen der Normalspurgüterwagen auf die Rollfahrzeuge. Abends standen dann Nachtfotos mit der 99 1542-2 und einer kurzen Personenzuggarnitur "nach Carlsfeld" sowie mit den Güterwagen in der Rollfahrzeuggrube an. Erst nach 22.00 Uhr endete dieses Programm mit vielen zufriedenen Gesichtern bei den Fotografen.

Der Samstag und der Sonntag standen wie immer voll im Zeichen der allgemeinen Öffentlichkeit - es kamen Familien, Heimatfreunde, Eisenbahnfreunde, Schaulustige. Und alle kamen auf ihre Kosten. Die Kinder belagerten die Hüpfburg und den Bastelstand. Zweimal täglich zeigte sich die Rollfahrzeuggrube dicht von Leuten umzingelt, wenn die Schau-Rollwagenvorführungen stattfanden. Ansonsten befanden sich die IV K auf der Schmalspurseite sowie die V 10 B auf der Regelspurseite im Dauereinsatz für Führerstandsmitfahrten. Sehr gut besetzt bis übervoll verkehrte der Wernesgrüner Schienen-Express und die Idee, den Zug anlässlich des WCd-Festivals "nur" zwischen Schönheide Süd und Tannenbergsthal fahren zu lassen, dafür aber im Stundentakt, stellte sich als goldrichtig heraus - denn zum Festival wollten die Teilnehmer auch wieder schnell zurück zum Festgelände im Bahnhof Schönheide Süd.

War das Wetter am Freitag richtig wolkenverhangen und am Samstag wechselhaft, so überraschte am Sonntagfrüh ein wolkenloser Himmel mit purem Sonnenschein die zu so früher Stunde schon Anwesenden. Jetzt konnten zwischen 9.00 Uhr und 10.00 Uhr diejenigen Sonnenfotos nachgeholt werden, die zur eigentlichen Fotoaktion zwei Tage zuvor nicht möglich gewesen waren. Ansonsten zeigte sich der Sonntag noch einen Tick besser besucht als der Samstag, obwohl auch schon am Sonnabend eine sehr gute Nachfrage bestanden hatte. Auswirkungen hatte dies auch auf den Andrang in der historischen Bahnhofsgaststätte, wo das fleißige Personal kaum hinterherkam und die Vorräte mehrfach durch kurzfristige Nachkäufe ergänzt werden mussten.

Insgesamt entwickelte sich - wie bereits eingangs erwähnt - das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 wieder zu einer zufriedenstellenden Veranstaltung für alle Beteiligten. Es dampfte wieder einmal auf den 750-mm-Gleisen des Bahnhofs Schönheide Süd, was für den FHWE allein schon deshalb von Wichtigkeit ist, um bei allem regelspurigen Engagement nicht vergessen zu lassen, worin die Ursprünge des Vereins liegen und wie eines der Hauptanliegen des Vereins auch 2018 immer noch heißt, nämlich Wilzschhaus - Carlsfeld auf sächsischer Schmalspur.

Ob und wann es ein nächstes WCd-Festival geben wird, ist momentan noch nicht definiert und entschieden. Fakt ist jedoch, dass diese Veranstaltung zukünftig - wenn dann - im Zweijahresrhythmus durchgeführt werden soll, so lange keine neuen Schmalspurgleisanlagen beim FHWE existieren, die eine Erweiterung oder größere Abwechslung des Programms zulassen würden. Somit wird es 2019 aller Voraussicht nach kein WCd-Schmalspurbahnfestival geben, doch ein XI. WCd-Festival 2020 oder 2021 erscheint sicherlich nicht unrealistisch.

Für das jetzt stattgefundene X. WCd-Festival 2018 sei allen Beteiligten, den vielen Helfern und Mitmachern, die teils unter wirklich erheblichem Stress in ihrer Freizeit standen, noch einmal inniger und ausgiebiger Dank ausgesprochen! Und besonders herzlichen Dank natürlich auch wiederum an die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V., die selbstredend zu ihren wiederholten Gastlokgaben in keinster Weise "verpflichtet" wäre, aber diesen Gefallen dem FHWE dennoch immer wieder tut. Bis auf die "neue" IV K der IGP, die 99 594, haben inzwischen alle anderen drei "alteingesessenen" Jöhstädter IV Ks den Bahnhof Schönheide Süd besucht: 99 568, 99 590 und jetzt also auch 99 542. In diesem Sinne nochmals ganz herzlichen Dank - auch an unsere vielen Besucher, denn sie sind es, die dafür sorgen, dass es auch in zukünftigen Jahren weitere WCd-Schmalspurbahnfestivals in Schönheide Süd und/oder Carlsfeld geben soll - trotz der fehlenden 7,5 km Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen. Aber vielleicht ändert sich ja auch dies in ferner Zukunft einmal noch - man weiß ja nie, welche Kehrtwendungen die (sächsische Fördermittel)-Welt irgendwann einmal noch machen könnte.




nach oben10.09.2018: 99 542 für das X. WCd-Festival in Wilzschhaus angeliefert

FHWE . Am Montag, dem 10. September 2018 ist die Jöhstädter IV K 99 542/99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. für das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 in Wilzschhaus im Bahnhof Schönheide Süd mittels des PRESS-Tiefladers angeliefert worden. Ab Freitag, 14. September steht die Lok drei Tage lang als Gastlok beim FHWE im Einsatz. Es ist das runde, zehnte WCd-Festival und zu diesem Anlass kann man einmal einen kleinen Lok-statistischen Rückblick wagen:

- Die 99 542 ist die insgesamt sechste IV K, die im "FHWE-Zeitalter" den Bahnhof Schönheide Süd besucht hat. Vor ihr waren zwischen 2006 und 2015 bereits die IV K-Loks 99 555, 99 568, 99 574, 99 582 und 99 590 in Wilzschhaus.

- 99 542 ist aber erst die vierte betriebsfähige IV K, die den Bahnhof Schönheide Süd in der "Neuzeit" besuchte, denn 99 568 und 99 606 waren zu ihrem Besuchszeitpunkt in Wilzschhaus nicht einsatzfähig.

- Jedoch ist 99 542 die insgesamt schon achte Dampflok, die bei WCd-Festivals im Bahnhof Schönheide Süd anwesend war, denn im Jahre 2009 war zum III. WCd-Festival mit 99 731 der SOEG auch schon eine "VII K" in Wilzschhaus.

- Und 99 542 ist das insgesamt neunte Gast-Triebfahrzeug, welches in Schönheide Süd ist - da zum 2. Brückenfest des damaligen Tourismusprojektes "Via Wilzschhaus" der VT 137 322 aus Zittau im Bahnhof Schönheide Süd verweilt hatte.

- Und: 99 542 ist zwar "erst" die sechste IV K im "Neuzeitalter" in Wilzschhaus, jedoch die siebente IV K bei einem WCd-Schmalspurbahnfestival des FHWE: Beim VI. WCd-Festival 2012 war die oben nicht mit genannte 99 608 der SDG die Gastlok gewesen, doch diese Veranstaltung hatte in Carlsfeld stattgefunden.


So viel als kleine gedankliche "Spielerei", wie viele IV Ks und anderweitige Schmalspurtriebfahrzeuge in den letzten Jahren seit dem Neubeginn doch eigentlich schon wieder im Bahnhof Schönheide Süd verweilt hatten. Jetzt aber freuen wir uns zusammen mit unseren Besuchern und Gästen erst einmal auf das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 am kommenden Wochenende im Bahnhof Schönheide Süd im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus!




nach oben07.09.2018: WEX-„Sigmund-Jähn-Fahrtag” sehr gut besucht

FHWE . Der Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express am 26. August 2018 anlässlich des 40. Jubiläums des Raumfluges von Dr. Sigmund Jähn fand einen sehr guten Zuspruch bei den Besuchern der Feierlichkeiten in Rautenkranz. Vor 40 Jahren, am 26. August 1978, war der in Morgenröthe-Rautenkranz geborene Jähn im Rahmen des sowjetischen Interkosmos-Programms als erster Deutscher ins Weltall geflogen. Daraufhin war im Jahr darauf, 1979, im Empfangsgebäude des Bahnhofs Rautenkranz die Deutsche Raumfahrtausstellung gegründet worden, die 2007 in ein neues, größeres Gebäude einige hundert Meter daneben umgezogen und in diesem Rahmen stark erweitert worden war.

Anlässlich des 40. Jubiläums von Jähns Erstflug gab es in der Deutschen Raumfahrtausstellung eine große Feier zu Ehren Sigmund Jähns - taggenau 40 Jahre später, am 26. August 2018. Da Jähn seiner Heimat bis heute sehr verbunden ist und auch am Thema Eisenbahn in seinem Heimatort sehr interessiert - und deshalb seit zwölf Jahren FHWE-Ehrenmitglied ist - schloss sich der Verein der großen Feier in Rautenkranz an und legte einen Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express ausschließlich zwischen Wilzschhaus und Rautenkranz ein.

Dieser Sonderfahrtag im Stundentakt zwischen den beiden Orten fand einen sehr guten Zuspruch. Der Tagesablauf war - grob vereinfacht und aus FHWE-Perspektive geschrieben - in etwa der: Zwischen 10.00 Uhr und 12.15 Uhr lief in den Räumlichkeiten des Raumfahrtmuseums eine nicht öffentliche Feier, bei der neben Sigmund Jähn neun weitere Raumfahrer, der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und weitere zumeist hochrangige Ehrengäste eingeladen waren, u.a. der Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA Johann-Dietrich Wörner. Ausschnittsweise wurde dieser Teil der Feier auf eine Videoleinwand auf das Außengelände des Raumfahrtmuseums übertragen. Während dieses Veranstaltungsteils gab es auch eine etwa zehnminütige Liveschaltung zu „Astro-Alex” Alexander Gerst in der Internationalen Raumstation ISS.

Um 12.15 Uhr kamen die zehn Kosmonauten bzw. Astronauten aus dem Ausstellungsgebäude gelaufen und begaben sich zu der Raumfahrer-Gedenk-Stele, die sich an der Zufahrt zur Raumfahrtausstellung und damit unmittelbar am Gleis der CA-Linie befindet. Dort stand der offizielle Fototermin dieses Tages an. Der Andrang der Fotografen und mehrerer, teils sichtlich gestresster TV-Kamerateams war dabei so groß, dass nur mit großer Mühe einige Fotos der heiß umlagerten Raumfahrer und der weiteren Ehrengäste entstehen konnten.

Der Wernesgrüner Schienen-Express stand zu dieser Zeit schon gut sichtbar in unmittelbarer Nähe bereit. So wie mit Beendigung des Fototermins bei der Raumfahrtausstellung die bis 14.00 Uhr andauernde Mittagspause der Veranstaltung einsetzte, stürmten die Besucher, die den WEX mitbekommen hatten, sofort das Fahrzeug und um etwa 12.45 Uhr verließ der Schienen-Express Rautenkranz wieder in Richtung Schönheide Süd. Ab 13.00 Uhr fuhr der WEX im Stundentakt, stets dicht belagert und voll besetzt. Es war also ein sehr guter Erfolg, diesen Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express eingelegt zu haben.

In eindrucksvoller Art und Weise wurde dabei erneut unter Beweis gestellt, wie sich der Schienenstrang rund um Schönheide nutzen lässt, um touristische Ziele der Region miteinander zu verbinden, so wie es der FHWE schon immer propagiert und wie es auch das Ziel des von 2010 bis 2014 betriebenen Tourismusprojektes „Via Wilzschhaus” war. Ob unser neuer MP am 26. August etwas von dem „Run” auf den Wernesgrüner Schienen-Express mitbekommen hat? Und ob er wohl Konkreteres für die Schönheider Bahnen tun würde, wenn er es besser wüsste? Als sein Amtsvorgänger? Vielleicht wird er das irgendwann gefragt werden. Eigentlich müsste er sich ganz aktuell ja regelrecht freuen, auch nach positiven Themen und nicht nur nach „Chemnitz” gefragt zu werden.

Was aufgrund des wirklich enormen Ansturms am 26. August 2018 leider nicht möglich war: mit unserem FHWE-Ehrenmitglied Sigmund Jähn einen kleinen Plausch zu halten, so wie üblich, wenn er gelegentlich privat in Wilzschhaus ist und ihm auch ganz persönlich zu seinem 40. Raumfahrtjubiläum zu gratulieren. Dazu standen die Leute am Jubiläumstag zu sehr Schlange u.a. nach Autogrammen. Der FHWE wird seine eigene Gratulation für Sigmund Jähn in Kürze ganz gewiss und im kleinen Rahmen noch nachholen, per Telekommunikation oder - wenn möglich - auch persönlich.




nach oben20.08.2018: „Sigmund-Jähn-WEX-Sonderfahrtag” am 26. August

FHWE . Anlässlich des 40. Jubiläums des ersten Fluges eines Deutschen ins Weltall und zu Ehren des FHWE-Ehrenmitgliedes Dr. Sigmund Jähn veranstaltet der Verein am 26. August 2018 einen Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express ausschließlich zwischen Schönheide Süd (Wilzschhaus) und Rautenkranz.

Dies hat folgenden Hintergrund: Der 1937 in Rautenkranz und damit sozusagen nur einen Bahnhof von Wilzschhaus entfernt geborene und aufgewachsene Sigmund Jähn flog am 26. August 1978 im Rahmen des sowjetischen Interkosmos-Programms von Baikonur aus als erster Deutscher ins Weltall - und damit reichlich fünf Jahre zeitiger als der Ende 1983 ins All geflogene erste Westdeutsche und damit insgesamt zweite Deutsche im Weltall Dr. Ulf Merbold. Merbold - geboren und aufgewachsen in Greiz - ist bei genauerer Betrachtungsweise im Übrigen genau wie Dr. Sigmund Jähn Vogtländer.

Jähns NVA-Karriere als Jagdflieger, später Generalmajor, Oberstleutnant und schlussletztendlich in seiner Eigenschaft als erstem Deutschen im Weltall als Oberst hat ihn zwar im sprichwörtlichen Sinne, sprich im körperlichen Sinne abheben lassen, niemals jedoch geistig bzw. charakterlich. Sich seiner Leistungen natürlich einerseits absolut bewusst, ist er andererseits menschlich stets ein bescheidener, bodenständiger, pflichtbewusster und sehr heimatverbundener Zeitgenosse geblieben. Seit etlichen Jahrzehnten in Strausberg bei Berlin wohnend, zieht es ihn immer wieder auch zurück in seine ursprüngliche Heimat. Das war schon 1978 kurz nach seinem erfolgreichen Weltraumflug so, als er mit einem großen Empfang in seinem Heimatort Rautenkranz begrüßt wurde. Seine Rede dort begann er trotz aller „Offiziellheit” mit den Worten: „Glück auf, liebe Rautenkranzer, liebe Morgenröther, liebe Gäste! Ich hab hier 'n Zettel vorbereitet, ich wollt' Euch eigentlich das ablesen aber ich glaube, das klappt nicht.” - Lieber sprach er frei, wie es wirklich aus seinem Herzen kam. Und diese Herzlichkeit ist bis heute geblieben, wenn er immer wieder einmal nach Rautenkranz zurückkommt.

Aus Anlass des runden Geburtstages seines Weltraumflugs veranstaltet die Deutsche Raumfahrtausstellung in Rautenkranz, an deren Aufbau Jähn maßgeblich beteiligt war und welche direkt am Bahnhof Rautenkranz gelegen ist, auf den Tag genau 40 Jahre nach Jähns Start in das Weltall, am 26. August 2018, eine große Festveranstaltung, zu der an aller erster Stelle natürlich Sigmund Jähn selber zugegen sein wird - und mit ihm weitere neun und damit insgesamt also zehn Kosmonauten bzw. Astronauten. Unter anderem hat sich der sehr bekannte Thomas Reiter angekündigt. Ebenfalls hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer seine Teilnahme zugesagt.

Von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr findet ein Symposium in der Deutschen Raumfahrtausstellung statt, welches aufgrund der beengten Platzverhältnisse für geladene Gäste ist, jedoch öffentlich auf einen riesigen LED-Bildschirm im Außenbereich des Raumfahrtmuseums für Jedermann übertragen wird. Diese spezielle LED-Wand wurde extra aus Leipzig herbeigeschafft! Während dieses Symposiums wird es eine zehnminütige Liveschaltung aus Rautenkranz zur ISS zu Alexander Gerst geben, der bekanntlich zurzeit als erster deutsche Kommandant auf der Internationalen Raumstation verweilt (und vorher auch schon auf Jähns Einladung hin im Rautenkranzer Raumfahrtmuseums war). Ab zirka 12.30 Uhr können die Besucher Sigmund Jähn und seine Raumfahrerkollegen im Außenbereich der Raumfahrtausstellung antreffen.

Heimatverbunden, wie Jähn wie erwähnt ist, ist er seit 2006 auch Ehrenmitglied des FHWE mit der runden Mitgliedsnummer 100. Unseren Verein in Wilzschhaus besuchte er erstmals 2007 und seither immer wieder einmal - zumeist spontan und unangekündigt als WEX-Fahrgast, zum Beispiel im Kreise seiner Familie. 2010 steuerte Jähn für die Broschüre „Bimmelbahn-Geschichten” (Folge 4 der Publikationsreihe „WCd-Themen”) seine persönlichen Kindheits- und Jugenderinnerungen als Fahrgast auf den heutigen FHWE-Eisenbahnstrecken Aue - Schönheide Süd - Rautenkranz und Schönheide Süd - Carlsfeld bei. Sogar die originale Arbeitermonats-Fahrkarte seines Vaters Paul Jähn, der in den 1940er Jahren im Sägewerk Wilzschmühle arbeitete und deshalb tagtäglich von Rautenkranz über Wilzschhaus bis Wilzschmühle fuhr und somit unsere Regel- und die Schmalspurbahn jeden Tag nutzte, schenkte Sigmund Jähn 2010 dem FHWE! Um 1950 hatte sich Sigmund Jähn mit einem Schulfreund ja einmal beim Bahnbetriebswerk Aue für einen Ausbildungsplatz beworben, war damals dort aber abgelehnt worden. Wenn die Reichsbahn gewusst hätte, wen sie sich da hat entgehen lassen!

Zu Ehren Sigmund Jähns bzw. aus Anlass des 40. Geburtstages seines Weltraumfluges fährt am Sonntag, 26. August 2018 der Wernesgrüner Schienen-Express als Sonderfahrtag zwischen Wilzschhaus und Rautenkranz im Stundentakt. Die erste Fahrt startet ab Schönheide Süd um 11.30 Uhr, dabei könnte es gegen 12.00 Uhr in Rautenkranz evtl. zu einem Zusammentreffen des WEX und den zehn Kosmonauten kommen. Fahren Sie um 11.30 Uhr gern mit uns auf dem Schienenwege nach Rautenkranz! So dann pendelt der Schienen-Express ab 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Stundentakt zwischen beiden Orten.

Natürlich wird es sich der FHWE nicht nehmen lassen, seinem inzwischen 81 Jahre alten, aber immer noch sehr rüstigen Ehrenmitglied Dr. Sigmund Jähn an diesem Tage zu seiner großen Leistung, der erste Deutsche im Weltall zu sein, zu gratulieren. Über einen guten Zuspruch bei den WEX-Sonderfahrten am kommenden Samstag freut sich der Verein natürlich - kommen Sie doch gerne vorbei!


Hier der Fahrplan:

(Achtung, die in obigem Text erwähnte, erste Fahrt um 11.30 Uhr ab Schönheide Süd nach Rautenkranz wurde kurzfristig eingeschoben und ist auf diesem Fahrplan daher nicht verzeichnet, findet aber statt):

SEV


nach oben02.08.2018: Ankündigung X. WCd-Schmalspurbahn-Festival 2018

FHWE . Am (verlängerten) Wochenende 14. - 16. September 2018 veranstaltet der FHWE das X. WCd-Schmalspurbahn-Festival 2018. „WCd” ist die bahnamtliche Abkürzung für die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld. Hiervon resultiert die Bezeichnung „WCd-Festival”. Veranstaltungsort ist dieses Jahr der Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus). Der FHWE freut sich auf die Gastlok der sächsischen Gattung IV K der IG Preßnitztalbahn e.V. aus Jöhstadt 99 1542-2.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich an dieser Stelle.




nach oben25.07.2018: Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gestartet

FHWE . Bereits seit Mitte April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost im Schönheider Ortsteil Schönheiderhammer. Wie an dieser Stelle berichtet, hatte der FHWE im Juli 2017 für diesen Zweck einen Fördermittelbescheid in Höhe von 150.000 Euro aus dem Förderprogramm LEADER erhalten. Die Gesamtbaukosten sind auf rund 200.000 Euro veranschlagt. Die Differenzsumme muss der FHWE aus Eigenmitteln aufbringen.

Zu den zusätzlich zu den finanziellen Eigenanteilen in Form von Arbeitsleistungen zu erbringenden Eigenleistungen des Vereins zählte die Bauvorbereitung und Entkernung des Bahnhofsgebäudes. Diese fand im ersten Quartal 2018 im Vorfeld des eigentlichen Baubeginns statt. Mitte April starteten dann die eigentlichen Bauarbeiten, die in der Hauptsache durch beauftragte Firmen erbracht werden. In der Hauptsache (und nicht zu 100 %) deshalb, weil auch während der Bauphase bereits mehrfach unerwartete Zusatzarbeiten notwendig wurden, die durch eigene Arbeitsleistungen des Vereins in der Freizeit, sprich ehrenamtlich abgedeckt werden müssen. Denn für diese Mehraufwände stehen weder unbegrenzte Finanzmittel zur Verfügung, noch würden die Kapazitäten der Bauwirtschaft, die bekanntlich aktuell unter einer sehr guten Auftragslage steht, hierfür kurzfristig ausreichen.

Allzu viel sieht man von den bereits stattgefundenen Arbeiten am Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost per Stand Ende Juli 2018 indes rein äußerlich noch nicht, da sich etliche Arbeiten bisher auf den Innenbereich des Hauses bezogen. Von außen am augenfälligsten sind zurzeit die schon erledigten Arbeiten bei der Sockelsanierung, wobei unter anderem eine Trockenlegung der unteren Bereiche der Grundmauern und die Aufbringung eines neuen Putzes in diesen Bereichen erforderlich waren. Ein Gerüst - was im Allgemeinen immer das deutlichste Zeichen für die Sanierung eines Hauses darstellt - wird am Bahnhofsgebäude Schönheide Ost erst noch gesetzt, wenn an den Außenwänden in den höheren Etagen die ersten Arbeiten anstehen. Von Zeit zu Zeit wird an dieser Stelle über den Fortgang der Arbeiten berichtet werden.


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